Zum Inhalt springen

Martinus Nordanus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Martinus Nordanus (* in Lübeck; † 29. Oktober 1620 ebenda) war ein deutscher Rechtswissenschaftler und Syndicus der Hansestadt Lübeck.

Leben[Bearbeiten]

Martinus Jordanus war der Sohn des 1557 verstorbenen Reformators und Diaconus (2. Pastor) an St. Aegidien in Lübeck, Brictius thom Norde (Brixius Nordanus). Er immatrikulierte sich zum Studium der Rechtswissenschaften 1573 an der Universität Rostock<ref>Eintrag im Rostocker Matrikelportal.</ref> und am 3. Oktober 1574 bezog er die Universität Heidelberg.<ref>Gustav Toepke (Hrsg.): Die Matrikel der Universität Heidelberg (2. Teil): Von 1554–1662.</ref> In Rostock wurde er 1590 zum Dr. der Rechte promoviert.<ref>Eintrag im Rostocker Matrikelportal.</ref> Von Rostock aus bestellte ihn der Lübecker Rat zur Unterstützung des ersten Syndicus Laurentius Finckelthaus 1601 zum Lübecker Syndicus, zunächst auf eine Probezeit von fünf Jahren befristet. Lübeck war zu dieser Zeit von erneuten bürgerlichen Unruhen betroffen, den sog. Reiserschen Unruhen. Am 28. Oktober 1620 erlitt er auf dem Rathaus einen Schlaganfall, an dessen Folgen er am nächsten Tag verstarb.

Sein gleichnamiger Sohn Martinus Nordanus/Nortorp († 17. Oktober 1625) wurde ein bekannter Theologe und war von 1622 bis 1625 Hofprediger der Herzogin Augusta im Schloss vor Husum.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein