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Mary Elizabeth Barber

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Datei:Mary Elizabeth Barber00.jpeg
Mary Elizabeth Barber

Mary Elizabeth Barber, geb. Bowker (* 5. Januar 1818 in South Newton, Wiltshire; † 4. September 1899 in Pietermaritzburg, Kolonie Natal, heute Südafrika) war eine britische Naturmalerin, Entomologin und Botanikerin.

Werdegang[Bearbeiten]

Mary E. Barber übersiedelte 1820 mit ihren Eltern nach Südafrika und wuchs dort auf der Farm der Familie in Lower Albany auf. Sie interessierte sich für die dortige Flora und legte umfangreiche Sammlungen an. Dabei stand sie ab dem 20. Lebensjahr u. a. in schriftlichem Kontakt mit dem Naturwissenschaftler Charles Darwin, dem Botaniker William Harvey und den Brüdern Hooker. Die Ergebnisse ihrer Arbeit veröffentlichte sie im Journal of the Linnean Society und im Kew Bulletin. 1843 schloss sie die Ehe mit Frederick William Barber (1814–1892) und ließ sich mit ihm auf einer Schäferei in den Highlands nähe Grahamstown nieder. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.

Wissenschaftliche Würdigung[Bearbeiten]

Barber wurde aufgrund ihrer weitreichenden Kenntnisse, insbesondere auf dem Gebiet der Botanik und Insektenkunde weithin anerkannt. Die Hungarian Ornithological Society erwählte sie als Mitglied. Charles Darwin erhielt von ihr für sein Werk On the Origin of Species wertvolle Informationen. Mehrere ihrer Fachbeiträge wurden in die ungarische Sprache übersetzt.<ref>Mary Elizabeth Barber, pioneer naturalist, dies. South African History Online, 16. März 2011, abgerufen am 31. Juli 2019.</ref> Im Zuge ihrer botanischen Sammeltätigkeit entdeckte Mary E. Barber zwei Pflanzenarten aus der Gattung der Stapelien, die Stapelia glabricaulis und die Stapelia jucunda als auch die Aloe barberae.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Aloe barberae (Memento vom 6. April 2010 im Internet Archive). South African National Biodiversity Institute’s plant information website, abgerufen am 16. März 2013.</ref> Ihr Herbarium und einige ihrer Stapeliae-Zeichnungen beherbergt das Albany Museum in Grahamstown, weitere Zeichnungen von ihr befinden sich in England im Kew Museum. Barber fand Aufnahme in die Publikation Men of the Times.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Barber, Mary E. Biodiversity Explorer (Memento vom 9. Juli 2017 im Internet Archive).</ref>

Nach Barber benannte Taxa[Bearbeiten]

Die Gattungen Barberetta und Bowkeria sowie die Pflanzenarten wie Brachystelma barberiae, Aloe barberae, Iboza barberae, Diascia barberae sind nach ihr benannt. Iboza barbarae gilt mittlerweile als Basionym von Tetradenia barberae.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Mary Elizabeth Barber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Renate Strohmeier: Lexikon der Naturwissenschaftlerinnen und naturkundigen Frauen Europas. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. Harri Deutsch, Thun u. a. 1998, ISBN 3-8171-1567-9, S. 34.
  • Eintrag Barber, Mary Elizabeth bei Jstor Plant Science.
  • Tanja Hammel: Thinking with birds: Mary Elizabeth Barber’s advocacy for gender equality in ornithology. In: Kronos. Southern African Histories. Band 41, Nr. 1, 2015, ISSN 0259-0190, S. 85–111 (online – PDF; 3 MB).
  • Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.blog.marybarber.org (Memento vom 22. September 2023 im Internet Archive)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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