Mary Heilmann
Mary Anne Heilmann (* 3. Januar 1940 in San Francisco, Kalifornien; † 14. August 2026<ref>Will Sayre: Renowned Abstract Artist Mary Heilmann, a Self-Proclaimed ‘Underdog’, Dies at 86. In: Parade. 15. August 2026, abgerufen am 16. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> in Riverhead, New York<ref>Deborah Solomon: Mary Heilmann, Painter of Vividly Wobbly Abstractions, Dies at 86. In: The New York Times. 15. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war eine US-amerikanische Künstlerin. Sie zählte zu den einflussreichsten abstrakten Malern ihrer Generation.
Leben[Bearbeiten]
Mary Heilmann wurde in Kalifornien geboren und wuchs dort auf. Sie studierte an der University of California, Santa Barbara und der University of California, Berkeley. 1968 übersiedelte sie nach New York. Dort war sie Weggefährtin vieler Vertreter des Minimalismus und der Pop Art. Ihre Malerei hat sich zwar parallel zu diesen stilistischen Strömungen der 60er und 70er Jahre entwickelt, trotzdem lässt sich ihre Kunst nicht einer bestimmten Formensprache zuordnen. Die Arbeiten sind ungegenständlich und die Künstlerin arbeitete mit einem klar geometrischen Formenvokabular.
Trotz ihres frühen Umzugs nach New York, mit dem Mary Heilmann gleichzeitig von der Bildhauerei zur Malerei wechselte, sind ihre Erfahrungen aus der Kindheit an der Westküste durch ihre Kompositionen mit einer abstrakten Formensprache und einer klaren Farbsymbolik verbildlicht und mit vielfältigen Assoziationen belegt. Sie fühlte sich immer noch stark verbunden mit der Strandkultur Kaliforniens, im Speziellen der Surferkultur, und der Beat Generation, mit der sie sich in ihrer Jugend identifiziert hatte. In Kombination mit den Bildtiteln wird auf Begegnungen und Erfahrungen, historische und alltägliche Ereignisse und Begebenheiten, Film- und Musiktitel, oder einfache Gegenstände aus ihrer nächsten Umgebung verwiesen.
2017 wurde sie zum Mitglied der American Academy of Arts and Letters gewählt.<ref>Academy Members. American Academy of Arts and Letters, abgerufen am 15. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im August 2026 starb Heilmann im Alter von 86 Jahren.
Ausstellungen[Bearbeiten]
Neben Einzelausstellungen bei Hauser & Wirth Zürich (2006), in der Secession in Wien (2003), im Camden Arts Centre in London (2001) und im Kunstmuseum St. Gallen (2000), nahm sie an wichtigen Ausstellungen wie ‚Der zerbrochene Spiegel‘ in der Kunsthalle Wien (1993/94) und ‚nuevas abstracciones‘ im Centro de Arte Reina Sofia in Madrid (1996) teil. 2007 widmete ihr das Orange County Museum of Art in Newport Beach (CA) eine umfassende Ausstellung, welche anschließend im Contemporary Arts Museum Houston in Houston, Texas, im Wexner Center for the Arts in Columbus (OH), sowie 2008 im New Museum of Contemporary Art in New York zu sehen war.
- 2010: Mary Heilmann, Museum Ludwig, Köln.
- 2013: Mary Heilmann – Good Vibrations, Bonnefantenmuseum, Maastricht und danach Neues Museum, Nürnberg.
- 2014/2015: Mary Heilmann & David Reed., Hamburger Bahnhof, Berlin.
Literatur[Bearbeiten]
- Paula van den Bosch (Hrsg.): Mary Heilmann – Good Vibrations, König, Köln 2013, ISBN 978-3-86335-246-2.
Weblinks[Bearbeiten]
- Mary Heilmann bei Hauser & Wirth Zürich London
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mary Heilmann bei Galerie m Bochum ( vom 25. Dezember 2014 im Internet Archive)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heilmann, Mary |
| ALTERNATIVNAMEN | Heilmann, Mary Anne |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische abstrakte Malerin |
| GEBURTSDATUM | 3. Januar 1940 |
| GEBURTSORT | San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten |
| STERBEDATUM | 14. August 2026 |
| STERBEORT | Riverhead, New York |