Mattea Meyer
Mattea Julia Meyer (* 9. November 1987 in Basel; heimatberechtigt in Villmergen und Opfikon) ist eine Schweizer Politikerin und Co-Präsidentin der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SP).
Leben[Bearbeiten]
Mattea Meyer wurde im 1987 in Basel geboren und wuchs mit einer Schwester und einem Bruder in Rothenfluh im Kanton Basel-Landschaft und Winterthur im Kanton Zürich auf.<ref name="glossar">Mattea Meyer. In: Winterthur Glossar. Abgerufen am 2. März 2024.</ref> Mit sechzehn Jahren trat sie der Frauensektion von Amnesty International in Zürich<ref name="glossar" /> und in Winterthur den Jungsozialist*innen (JUSO) bei.<ref name="glossar" /> Meyer studierte ab 2007 Geschichte, Geographie sowie Politikwissenschaften an der Universität Zürich<ref name="glossar" /> und schloss 2015 mit einem Master in Wirtschaftsgeografie ab.<ref name="az" /> 2013 und 2014 war sie als persönliche Mitarbeiterin der Nationalräte Cédric Wermuth und Marina Carobbio tätig.<ref name="az" />
Meyer ist mit Marco Kistler liiert, das Paar hat zwei Kinder (* 2017, * 2021).<ref>Mattea Meyer (33) ist zum zweiten Mal Mami. In: Blick.ch. 27. Oktober 2021.</ref>
Politische Laufbahn[Bearbeiten]
Meyer war von 2009 bis 2013 Vizepräsidentin der JungsozialistInnen Schweiz.<ref>Mattea Meyer. Website des Parlaments, abgerufen am 2. März 2024.</ref> 2010 rutschte sie in den Gemeinderat von Winterthur nach.<ref name="az" /> 2011 bis 2015 war sie Kantonsrätin im Kanton Zürich für den Wahlkreis XIV Winterthur Stadt. Im Kantonsrat war sie von 2011 bis 2013 Mitglied der Kommission für Bildung und Kultur, dann Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben. 2015 wurde sie mit dem besten Resultat ihrer Partei in ihrem Wahlkreis wiedergewählt.<ref name="az" /> 2015 wurde sie von der Kantonalpartei auf die Liste für die Nationalratswahlen 2015 gesetzt; die NZZ bezeichnete sie in der Folge als «{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)» der SP.<ref>Walter Bernet: Das neue Supertalent heisst Mattea Meyer. In: Neue Zürcher Zeitung. 30. Mai 2015, abgerufen am 14. Oktober 2016.</ref> Am 18. Oktober 2015 schaffte sie im ersten Anlauf die Wahl in den Nationalrat und trat als Kantonsrätin zurück. In ihrer ersten Legislaturperiode im Nationalrat war sie Mitglied der Finanzkommission<ref>Sarah Schmalz, Kaspar Surber: «Wut treibt mehr an als Kumpanei». In: WOZ Die Wochenzeitung. 17. Januar 2019, abgerufen am 23. Mai 2019.</ref> sowie der Immunitätskommission<ref>Christoph Lenz: «Miesch konnte nicht darlegen, wofür er das Geld erhalten hat». In: Tages-Anzeiger. 12. September 2018, abgerufen am 23. Mai 2019.</ref>. In der Immunitätskommission amtete sie die ersten zwei Jahre als Vizepräsidentin, anschliessend hat Meyer das Präsidium übernommen. In ihrer zweiten Legislaturperiode nahm sie in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) Einsitz und blieb in der Immunitätskommission. Bei den Parlamentswahlen 2019 und 2023 schaffte Meyer die Wiederwahl als Nationalrätin.<ref>Daniel Fritzsche, Fabian Baumgartner, Michael von Ledebur, Lena Schenkel, Rebekka Haefeli, André Müller: SVP-Kampftwitterer, grüne Klimademonstrantin und FDP-Posterboy: Das sind die Auf- und Absteiger der Zürcher Nationalratswahlen. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. Oktober 2019, abgerufen am 27. Oktober 2019.</ref>
Am 17. Oktober 2020 wurde Meyer zusammen mit Cédric Wermuth in das Präsidium der SP Schweiz gewählt.<ref>Meyer und Wermuth zum Doppel-Präsidium gewählt, Levrat verabschiedet. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. Oktober 2020, abgerufen am 17. Oktober 2020.</ref> Am 30. November 2025 gab sie bekannt, wegen grosser Erschöpfung eine politische Auszeit zu nehmen. Sie nahm an der Wintersession der eidgenössischen Räte im Dezember 2025 nicht teil.<ref>«Grosse Erschöpfung» - SP-Co Präsidentin Mattea Meyer nimmt eine Auszeit. In: srf.ch. 30. November 2025, abgerufen am 30. November 2025.</ref> An der Sondersession Ende April 2026 hat sie wieder teilgenommen.<ref>Nach längerer Auszeit - SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer kehrt ins Bundeshaus zurück. In: srf.ch. 20. April 2026, abgerufen am 20. April 2026.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Website von Mattea Meyer
- Vorlage:Helveticat-GND
- Mattea Meyer auf der Website der Bundesversammlung
- Mattea Meyer auf der Website des Kantons Zürich (Staatsarchiv)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="az">Dennis Bühler: Mattea Meyer. Sie ist eines der ganz grossen politischen Talente. In: Aargauer Zeitung. 3. August 2015, abgerufen am 2. März 2024.</ref> </references>
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Liste der Mitglieder des Schweizer Nationalrats in der 50. Legislaturperiode | Liste der Mitglieder des Schweizer Ständerats in der 50. Legislaturperiode
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Meyer, Mattea |
| ALTERNATIVNAMEN | Meyer, Mattea Julia (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Politikerin der Sozialdemokraten |
| GEBURTSDATUM | 9. November 1987 |
| GEBURTSORT | Basel |
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