Zum Inhalt springen

Matthias Bethge

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Matthias Bethge (geboren am 26. Februar 1973 in Wolfsburg) ist ein deutscher Neurowissenschaftler und Hochschullehrer.

Bethge studierte Physik und Mathematik an der Georg-August-Universität Göttingen und war Diplomand am Max-Planck-Institut für Strömungsforschung in Göttingen. Nach dem Diplom wechselte er 1998 an die Universität Bremen, an der er 2003 mit der Arbeit Codes and Goals of Neuronal Representations promoviert wurde.<ref>Matthias Bethge: Codes and Goals of Neuronal Representations, Diss. Universität Bremen 2003, online.</ref> Anschließend forschte er als Postdoktorand in Kalifornien am Redwood Neuroscience Institute in Menlo Park<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Scientific Staff: Matthias Bethge (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Oktober 2002 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rni.org, Redwood Neuroscience Institute</ref> (seit 2005 Redwood Center for Theoretical Neuroscience der University of California, Berkeley). Seit 2005 arbeitete er am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen und wurde 2006 mit dem ersten Bernstein Preis für Computational Neuroscience ausgezeichnet.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Matthias Bethge, Bernstein Preisträger 2006 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Oktober 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nncn.de, Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience</ref>

Bethge ist seit 2009 Professor an der Eberhard Karls Universität Tübingen.<ref>Matthias Bethge, Website Vision Research des European Vision Institute Brüssel</ref> Er forscht im Bereich Computational Neuroscience und untersucht mittels mathematischer Methoden und psychophysikalischer Experimente die Bildverarbeitung und ihre neurale Basis im menschlichen Gehirn.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.CIN Members: Prof. Dr. Matthias Bethge (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Oktober 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cin.uni-tuebingen.de, Werner Reichardt Centre for Integrative Neuroscience, Universität Tübingen</ref>

Bethge war Koordinator des Bernstein Center for Computational Neuroscience Tübingen (BCCNT). Jakob Macke löste ihn per 15. April 2021 als BCCNT Koordinator ab.<ref>Claudia Duppé: Bernstein Center Tübingen with new director, Bernstein-Netzwerk, 16. April 2021</ref> Das Zentrum ist Teil des 2004 gegründeten bundesweiten Bernstein-Netzwerks „Computational Neuroscience“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.<ref>Ute Kaiser: Das Rätsel der Wahrnehmung: Bund spendiert Bernstein-Zentrum acht Millionen Euro, Schwäbisches Tagblatt, 7. August 2010</ref> Gemeinsam mit seinen Kollegen Leon A. Gatys und Alexander S. Ecker entwickelte er einen „neuralen Algorithmus für künstlerischen Stil“, der beliebige Fotomotive in scheinbar typische Werke berühmter Künstler verwandeln kann.<ref>Leon A. Gatys, Alexander S. Ecker, Matthias Bethge: A Neural Algorithm of Artistic Style, arXiv, 26. August 2015</ref><ref>Richard Meusers: Neuronale Netzwerke: Computer malen wie van Gogh, Spiegel Online, 3. September 2015</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweisbaustein