Max Devrient
Maximilian Paul Devrient (* 12. Dezember 1857 in Hannover, Königreich Hannover; † 14. Juni 1929 in Chur, Schweiz) war ein deutscher Schauspieler.
Leben[Bearbeiten]
Er entstammte der Künstlerfamilie Devrient. Sein Vater Karl August Devrient, der in erster Ehe mit Wilhelmine Schröder verheiratet war, heiratete 1855 die Schauspielerin und Sängerin Johanna Block. Aus dieser zweiten Ehe stammt Max Devrient.
Devrient galt als einer der herausragenden deutschsprachigen Schauspieler des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Bereits 1882 wurde er an das Burgtheater in Wien engagiert, das zum Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens als Schauspieler wie auch als Regisseur wurde. Im Jahr 1889 erhielt er den Titel eines Hofschauspielers. Bereits 1902 wurde er zum Burgtheater-Ensemblemitglied auf Lebenszeit erklärt und 1922 zum Ehrenmitglied des Burgtheaters. Er spielte große Charakterrollen wie die Titelrollen in William Shakespeares Julius Cäsar und Friedrich Schillers Wallenstein oder den Mephisto in Johann Wolfgang von Goethes Faust.
Max Devrient war verheiratet mit der Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold, die zwischen 1889 und 1932 ebenfalls dem Ensemble des Burgtheaters angehörte. 1899 hatte sich die Ehe auseinandergelebt, Devrient-Reinhold willigte aber nicht in die Scheidung ein.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Nach einer Änderung der Rechtslage heiratete er in zweiter Ehe deren Schwester Regina Maasch<ref>Universität Graz: Biographie von Max DevrientVorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive)Vorlage:Toter Link/archivebotSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden., abgerufen am 7. Oktober 2018</ref>, doch wurde diese Ehe von zwei Gerichten für ungültig erklärt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":0" />
Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 32 C, Nummer 10). Im Jahr 1930 wurde in Wien-Döbling (19. Bezirk) die Devrientgasse nach ihm benannt.
Filmografie[Bearbeiten]
- 1920: Die Geheimnisse von London
- 1921: Die Spur im Dunkeln
- 1921: Die Totenhand
- 1921: Roman eines Kammerdieners
- 1921: Wege des Schreckens
- 1921: Das Geld auf der Straße
- 1922: Die Beichte eines Mönchs
- 1922: Die Tochter des Brigadiers
- 1922: Eine versunkene Welt
- 1922: Herren der Meere
- 1922: Meriota, die Tänzerin
- 1922: Versunkene Welten
- 1924: Zirkus Brown
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 1889: Titel Hofschauspieler
- 1928: Ehrenring der Stadt Wien
Literatur[Bearbeiten]
- Devrient Max. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 182.
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Devrient, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | Devrient, Maximilian Paul (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 12. Dezember 1857 |
| GEBURTSORT | Hannover, Königreich Hannover |
| STERBEDATUM | 14. Juni 1929 |
| STERBEORT | Chur, Schweiz |
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