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Max Weidner

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Max Weidner (* 10. Februar 1859 in Breslau; † 20. November 1933 ebenda) war ein deutscher Alternativmediziner.

Leben[Bearbeiten]

Max Weidner besuchte das königliche katholische Gymnasium von St. Matthias, welches er am 1878 mit dem Reifezeugnis verließ.<ref>Festschrift des Königlichen St. Matthiasgymnasiums zur Jahrhundertfeier, 1811–1911. S. 240.</ref> Im Anschluss studierte er Medizin an der Universität Breslau. 1878 wurde er Mitglied des Corps Silingia Breslau.<ref name="RSC">Erwin Willmann (Hrsg.): Verzeichnis der Alten Rudolstädter Corpsstudenten. (AH. Liste des RSC.), Ausgabe 1928, Nr. 5253</ref> Nachdem er das Staatsexamen (1884) abgelegt hatte und zum Dr. med. promoviert worden war, wurde er Kommunalarzt in Breslau. Zudem betrieb er eine ausgedehnte Kassenarztpraxis und betätigte sich als Verbands- und Vertrauensarzt verschiedener Gesellschaften. Nachdem er 1888 von einer lebensbedrohlichen Krankheit auf homöopathischem Weg geheilt worden war, betätigte er sich zunehmend auf dem Gebiet der Homöopathie, was die Aufgabe fast aller öffentlicher Ämter zur Folge hatte. 1893 legte er das Dispensierexamen ab. 1903 wurde Weidner zum königlich preußischen Sanitätsrat und 1915 zum königlich preußischen Geheimen Sanitätsrat ernannt.<ref name=":0">Altvater, 1881-1931: Festschrift zur 50-Jahrfeier des Sudetengebirgsvereines. Drechsler, 1931 (google.de [abgerufen am 5. Oktober 2025]).</ref><ref>Berliner klinische Wochenschrift (1915), Jg. 52., Nr. 10. S. 256.</ref>

1906 gründete er als erste Breslauer Einrichtung ihrer Art Die homöopathische Klinik in Breslau, in der hydro- und elektrotherapeutische, physikalisch-diätetische und homöopathische Behandlungen sowie ab etwa 1913 auch chirurgische Eingriffe durchgeführt wurden. Weidner leitete die Klinik bis wenigstens 1918.<ref>Heinz Eppenich: Geschichte der deutschen homöopathischen Krankenhäuser: Von den Anfängen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, 1995, S. 210 (Digitalisat)</ref> Im selben Jahr erhielt Weidner das Verdienstkreuz für Kriegshilfe.<ref name=":0" />

Weidner war unter anderem Mitglied des Homöopathischen Centralvereins Deutschland und des Berliner Vereins Homöopathischer Ärzte.<ref>Die 60. Generalversammlung des Homöopathischen Centralvereins Deutschlands zu Stuttgart am 9. und 10. August 1892. In: Christian Göhrum, Dr. Stifft, Dr. Hädicke (Hrsg.): Allgemeine Homöopathische Zeitung. Band 125, Nr. 9 u. 10. Verlag von William Steinmetz, Leipzig September 1892, S. 65.</ref><ref>Kröner: Die zweiundsechszigste Generalversammlung des homoöpathischern Zentralvereins. In: Wilhelm Windelband, Dr. Sulzer (Hrsg.): Zeitschrift des Berliner Vereines Homöopathischer Ärzte. Jg. 13. B. Behr's Verlag (E. Bock), Berlin 1894, S. 454.</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Ernennung zum Sanitätsrat (1903)
  • Ernennung zum Geheimen Sanitätsrat (1915)
  • Ernennung zum Geheimen Medizinalrat
  • Verdienstkreuz für Kriegshilfe (1918)

Literatur[Bearbeiten]

  • Weidner, Max, in: Fritz D. Schroers: Lexikon deutschsprachiger Homöopathen, 2006, S. 160 (Digitalisat)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />