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Mechtild Borrmann

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Datei:Mechtild Borrmann Frankfurter Buchmesse 2018.jpg
Mechtild Borrmann auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Mechtild Borrmann (* 1960 in Köln) ist eine deutsche Schriftstellerin.<ref name="DRadio">Deutschlandradio Kultur vom 20. Juli 2011: Ewige Freundschaft mit tödlichen Folgen</ref>

Leben und Schaffen[Bearbeiten]

Borrmann wuchs in Kleve am Niederrhein auf. Sie absolvierte Ausbildungen zur Erzieherin, Gestalttherapeutin sowie Tanz- und Theaterpädagogin. Als Pädagogin war sie unter anderem bei einem Wohlfahrtsverband als Berufsbetreuerin tätig, arbeitete in einer Drogenberatungsstelle sowie in den Bodelschwinghschen Anstalten mit anfallskranken Kindern und in einer Heimvolkshochschule. Nach einer Fortbildung zur Tanztheater-Pädagogin war sie für verschiedene Tanz- und Theaterprojekte als Regieassistentin und Choreographin tätig.<ref>Borrmann, Mechtild. In: krimilexikon.de. 12. Oktober 2018, abgerufen am 15. Juli 2026.</ref>

Danach beschloss Borrmann, nicht mehr im pädagogischen Bereich zu arbeiten und verbrachte 1994/95 eine 18-monatige Auszeit auf Korsika. Nach eigenen Angaben begann sie dort mit dem Schreiben. Anschließend meldete sie sich in einer Schreibwerkstatt an und nahm an Wettbewerben teil, von denen sie zwei gewann.<ref>Mechtild Borrmann: Vergangenheit ist nicht vergangen, sondern strahlt aus in die Gegenwart und auch in die Zukunft. In: Reader’s Digest. 2020. Bestseller-Sonderband. S. 431.</ref> Von 2003 bis 2008 war sie Inhaberin eines Restaurants in der Bielefelder Altstadt.<ref>Heidi Hagen-Pakdemir: Das Restaurant „Der Rabe“ ist wieder geschlossen. In: Neue Westfälische. 24. August 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Dezember 2018; abgerufen am 15. Dezember 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nw.de</ref>

Im Jahr 2006 debütierte Mechtild Borrmann mit dem Kriminalroman Wenn das Herz im Kopf schlägt als selbständige Autorin. Es folgten weitere Kriminalromane, Romane sowie einige Erzählungen. Einige Werke wurden ins Französische übersetzt.

Für den Krimi Wer das Schweigen bricht wurde Borrmann im Jahr 2012 mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2015 erhielt sie für die französische Ausgabe des Romans Der Geiger (Le Violoniste) als erste deutschsprachige Autorin den Literaturpreis der Zeitschrift Elle in der Kategorie „Thriller“.<ref>Grand Prix des Lectrices de ELLE: découvrez les gagnants! In: elle.fr. 2015, abgerufen am 15. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Borrmann lebt seit 1983 in Bielefeld und ist seit 2011 als freie Schriftstellerin tätig.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nominierung

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Kriminalromane
  • Wenn das Herz im Kopf schlägt. KBV-Verlag, Hillesheim 2006, ISBN 978-3-937001-70-8. → Hörbuch 2008
  • Morgen ist der Tag nach gestern. Pendragon, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-86532-077-3.<ref>Morgen ist der Tag nach gestern. Pendragon Verlag, 2007, abgerufen am 9. Mai 2017.</ref>
  • Mitten in der Stadt. Pendragon, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-86532-128-2.<ref>Mitten in der Stadt. Pendragon Verlag, 2009, abgerufen am 9. Mai 2017.</ref>
  • Wer das Schweigen bricht. Pendragon, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-86532-231-9. → Hörbuch 2011<ref name="DRadio" /><ref>Sylvia Staude: Arglosigkeit der späten Geburt. In: Frankfurter Rundschau. 23. Januar 2019 (fr.de – Rezension zu Wer das Schweigen bricht).</ref>
Romane
  • Der Geiger. Droemer, München 2012, ISBN 978-3-426-19925-1.
  • Die andere Hälfte der Hoffnung. Roman. Droemer, München 2014, ISBN 978-3-426-28100-0. → Hörbuch 2014, ISBN 978-3-86804-849-0.
  • Trümmerkind. Roman. Droemer, München 2016, ISBN 978-3-426-28137-6.
  • Grenzgänger. Roman. Droemer, München 2018, ISBN 978-3-426-28179-6.<ref>Stefan Brams: Denkmal für eine starke Frau. In: nw.de. 13. November 2018, abgerufen am 15. Juli 2026.</ref>
  • Feldpost. Roman, Droemer, München 2022, 1. Auflage, ISBN 978-3-426-28180-2, auch als Online-Ausgabe verfügbar: ISBN 978-3-426-44447-4.
  • Glück hat einen langsamen Takt. Roman. Droemer, München 2022, ISBN 978-3-426-30836-3.
  • Lebensbande. Roman. Droemer, München 2025, ISBN 978-3-426-28220-5.
Erzählungen
  • Freundschaftspreis. In: OWL-kriminell. KBV-Verlag, 2009.
  • Seltene Seerose. In: Mordswestfalen. Pendragon, 2009.
  • Aufnahme. In: So wie du mir. 19 Variationen über Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff. Pendragon, 2010.
  • Die Spur zurück. Knaur, München 2013, ISBN 978-3-426-43111-5. (E-Book)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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