Meerkohl
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Echter Meerkohl (Crambe maritima) | ||||||||||||
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Meerkohl (Crambe) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Die 34 bis 37 Arten sind von Mitteleuropa bis Westasien sowie Nordafrika und auf Kanarischen Inseln verbreitet; das Zentrum der Artenvielfalt ist der Mittelmeerraum.
Einige Arten wie der Echte Meerkohl wurden früher an der Nord- und Ostseeküste wild gesammelt und vor allem als Futterpflanze verwendet. Die Krambe wird als Nachwachsender Rohstoff vor allem als Ölpflanze für technische Öle und Wachse genutzt. Mittlerweile steht Meerkohl in Deutschland jedoch unter Naturschutz. Als Halophyt, die an die erhöhten Salzgehalte an ihren Naturstandorten angepasst ist, besiedelt der Meerkohl vor allem salzhaltige Böden in kargen Küstengebieten und hat dort kaum Konkurrenz durch andere Pflanzen.<ref name="Schmidt">Meerkohl. In: Verena Schmidt, Burda Senator Verlag GmbH, mein-schoener-garten.de. 14. Oktober 2019, abgerufen am 21. Oktober 2019.</ref>
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Der Meerkohl wächst als überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhen von 20 bis 50, selten bis zu 75 Zentimetern erreicht. Es wird eine dicke und verzweigte Wurzel gebildet. Der gedrungene, aufrechte Stängel ist vom Grund an sparrig verzweigt.
Die Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten und am Stängel verteilt. Die unteren großen, kohlähnlichen Laubblätter sind 4 bis 16 Zentimeter lang gestielt. Die blaugrüne, fleischige und kahle Blattspreite ist mit einer Länge von 10 bis 40 Zentimetern und einer Breite von 8 bis 30 Zentimetern länglich oder elliptisch-eiförmig bis eiförmig mit gelappten sowie welligen Rand. Die oberen Laubblätter sind ähnlich; die obersten besitzen einen unregelmäßig geteilten oder gebuchtet-gezähnten Rand.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Der stark verzweigte, doldentraubige Blütenstand ist vielblütig. Die duftenden Blüten sind zwittrig und vierzählig. Die vier Kelchblätter weisen eine Länge von 3 bis 4 Millimetern und eine Breite von 2 bis 3,5 Millimetern auf. Die vier weißen Kronblätter weisen eine Länge von 8 bis 12 (6 bis 15) Millimetern und eine Breite von 4 bis, meist 5 bis 7 Millimetern auf. Die Staubfäden sind 3 bis 4 Millimeter lang und die Staubbeutel sind 1 bis 1,5 Millimeter lang.
Der gedrungene Fruchtstiel besitzt eine Länge von 1,5 bis 3 (1 bis 3,7) Zentimeter. Das zweigliedrige Schötchen ist im unteren Teil mit einer Länge von 1 bis 4 Millimetern stielförmig. Das obere Teil ist mit einer Länge von 0,7 bis 1,2, selten bis zu 1,4 Zentimetern und einem Durchmesser von 6 bis 8 Millimetern fast kugelig bis eiförmig, hartschalig, gerippt sowie netznervig und enthält nur einen Samen. Der schwimmfähige Samen ist 4 bis 5 (bis 6) Millimeter groß. Die Früchte werden natürlicherweise im Brandungsgebiet verteilt.<ref name="Schmidt" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Vorlage:Hinweisbaustein Das Verbreitungsgebiet der Meerkohlarten liegt in Eurasien, Afrika und auf den makaronesischen Inseln. So findet sich der Echte Meerkohl an den Meeresküsten des Atlantik in Westeuropa, an der Küste der Ostsee sowie am Schwarzen Meer.<ref>Crambe L. | Plants of the World Online | Kew Science. Abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Riesenschleierkraut ist im nördlichen Kaukasus heimisch, wurde jedoch als Futterpflanze in weiten Teilen Russlands und der Ukraine angebaut und ist heute bis nach Sibirien verbreitet. Crambe kotschyana lebt in Mittelasien, dem nordwestlichen Himalaya und dem nördlichen Iran und wird in Usbekistan kultiviert. Der Tatarische Meerkohl ist eine Wildpflanze der Steppengebiete Ost- und Südosteuropas und ist im Westen – als postglaziales Kältesteppenrelikt – bis nach Tschechien, Österreich und Italien und im Osten bis nach Sibirien verbreitet. Ein Endemit der Kanaren ist der Schmächtige Meerkohl (Crambe strigosa).
Echter Meerkohl (Crambe maritima) wurde auch in Deutschland, Baden-Württemberg (Kaiserstuhl) entdeckt. Er wächst dort auf Brachland, wo das Grundwasser sehr hoch ist.
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Gattung Crambe wurde durch Carl von Linné aufgestellt.
Die Gattung Crambe gehört zur Tribus Brassiceae innerhalb der Familie Brassicaceae.
Die Gattung Crambe wird in drei Sektionen gegliedert:
- Crambe sect. Crambe (Syn.: Crambe sect. Sarcocrambe Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC.): Die etwa 16 Arten sind von Nord- über Osteuropa bis Zentralasien verbreitet.<ref name="Prina2009sectioCrambe" />
- Crambe sect. Dendrocrambe Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC.: Die etwa 14 Arten kommen in Makaronesien vor.<ref name="Prina2009sectioDendrocrambe" />
- Crambe sect. Leptocrambe Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC.<ref name="Prina2000sectioLeptocrambe" />
Die Gattung Crambe ist von Mitteleuropa bis Westasien sowie Nordafrika und Makaronesien verbreitet. Das Zentrum der Artenvielfalt ist der Mittelmeerraum. Etwa zehn Arten sind auch in Europa heimisch.
Die Gattung Crambe enthält 34<ref name="Warwick2009B" /> bis 37 Arten:<ref name="Warwick2009B" /><ref name="BrassiBase" />
- Crambe alutacea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz. (Syn.: Crambe orientalis var. alutacea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hand.-Mazz.) Hedge & Hub.-Mor.): Sie kommt von der südlichen Türkei bis zum nordwestlichen Irak vor.<ref name="BrassiBase" />
- Crambe arborea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Webb ex H.Christ:<ref name="BrassiBase" /><ref name="GRIN" /> Dieser Endemit kommt nur im südöstlichen Teil der Insel Teneriffa vor.<ref name="IUCN" />
- Crambe armena Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.N.Busch:<ref name="BrassiBase" /><ref name="GRIN" /> Diese seltene und gefährdete Art kommt nur in Armenien und in Nakhichevan in Aserbaidschan vor.<ref name="IUCN" />
- Crambe aspera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.M.Bieb.<ref name="BrassiBase" />: Sie kommt nach Euro+Med in der Ukraine und im südlichen Russland vor.<ref name="Euro+Med" />
- Riesenschleierkraut (Crambe cordifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Steven):<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Aserbaidschan vor.
- Crambe edentula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fisch. & C.A.Mey. (Syn.: Crambe cretacea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Czerniak.) Czerniak.):<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Turkmenistan und vielleicht auch in Usbekistan vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe feuilleei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Santos:<ref name="BrassiBase" /> Sie wurde 2008 erstbeschrieben. Dieser Endemit kommt nur auf der kanarischen<ref name="GRIN" /> Insel El Hierro vor.<ref name="Santos-Guerra1996" /><ref name="IUCN" />
- Crambe filiformis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jacq.:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Marokko, Algerien und Spanien vor und ist in Südamerika ein Neophyt.<ref name="GRIN" />
- Crambe fruticosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. f.:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in zwei Unterarten auf der Inselgruppe Madeira vor:<ref name="GRIN" />
- Crambe fruticosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. f. subsp. fruticosa: Sie kommt nur auf Porto Santo und im westlichen Teil der Insel Madeira vor.<ref name="IUCN" />
- Crambe fruticosa subsp. pinnatifida Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lowe) Prina & Mart.-Laborde (Syn.: Crambe fruticosa var. brevifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lowe, Crambe fruticosa var. sublaevis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.O.E.Schulz): Den Rang einer Unterart hat sie 2008 erhalten.
- Crambe gomeraea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Webb ex H.Christ: Sie kommt mit zwei Unterarten<ref name="BrassiBase" /> auf den Kanaren vor:<ref name="GRIN" />
- Crambe gomeraea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Webb ex H.Christ subsp. gomeraea<ref name="BrassiBase" />: Dieser Endemit kommt nur auf der Insel La Gomera vor.<ref name="IUCN" />
- Crambe gomeraea subsp. hirsuta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prina<ref name="BrassiBase" />: Sie wurde 2008 erstbeschrieben.
- Crambe gordjaginii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sprygin & Popov:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Afghanistan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe grandiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC.:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in der Türkei, im Iran, im russischen Kaukasusraum und auf der Krim vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe grossheimii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.I.Khalilov:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Aserbaidschan und in Turkmenistan vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe hedgei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.I.Khalilov:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Afghanistan vor.<ref name="GRIN" />
- Spanischer Meerkohl (Crambe hispanica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.):<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Italien, Kroatien, Albanien, Griechenland, in Westasien und im tropischen Afrika vor.<ref name="GRIN" /> Es gibt drei Unterarten:
- Krambe (Crambe hispanica subsp. abyssinica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hochst. ex R.E.Fr.) A.Prina, Syn.: Crambe abyssinica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hochst. ex R.E.Fr.): Sie kommt in Äthiopien, Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda und Zaire vor und ist in der Türkei ein Neophyt.<ref name="GRIN" />
- Crambe hispanica subsp. glabrata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(DC.) Cout.) Crambe glabrata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC. (Syn.::<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Marokko, Portugal und in Spanien vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe hispanica subsp. hispanica: Sie kommt in Italien, Kroatien, Albanien, Griechenland, in Marokko und in Westasien vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe juncea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.M.Bieb. (Syn.: Crambe aculeolata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(N.Busch) Czerniak.):<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Aserbaidschan, Armenien, Georgien und im Iran vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe kilimandscharica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.O.E.Schulz:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Äthiopien, Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda und Zaire vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe koktebelica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Junge) N.Busch:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt auf der Krim und im russischen Kaukasusraum vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe kotschyana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Boiss. (Syn.: Crambe cordifolia subsp. kotschyana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Boiss.) Jafri):<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Indien, Pakistan, Afghanistan, im Iran, in Zentralasien und in China vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe kralikii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Coss.:<ref name="BrassiBase" /> Die zwei Unterarten<ref name="BrassiBase" /> kommen in Marokko und in Algerien vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe kralikii subsp. garamas Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Maire) Podlech:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt nur in Algerien vor.
- Crambe kralikii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Coss. subsp. kralikii (Syn.: Crambe kralikii var. genuina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Maire)<ref name="BrassiBase" />
- Crambe laevigata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC. ex H.Christ:<ref name="BrassiBase" /><ref name="GRIN" /> Dieser Endemit kommt nur im nordwestlichen Teil der Insel Teneriffa vor.<ref name="IUCN" />
- Echter Meerkohl (Crambe maritima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L., Syn.: Crambe pontica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Steven ex Rupr.):<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Europa und im Kaukasusraum vor und ist in Oregon ein Neophyt.<ref name="GRIN" />
- Crambe microcarpa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Santos:<ref name="GRIN" /> Dieser Endemit kommt nur im nördlichen Teil der Insel La Palma vor.<ref name="IUCN" />
- Crambe orientalis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. (Syn.: Crambe amabilis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Butkov & Majlun):<ref name="BrassiBase" /> Es gibt etwa zwei Unterarten:<ref name="BrassiBase" />
- Crambe orientalis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. subsp. orientalis (Syn.: Crambe persica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Boiss.):<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Westasien, in Turkmenistan und im Kaukasusraum vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe orientalis subsp. sulphurea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Stapf ex O.E.Schulz) Prina (Syn.: Crambe glaberrima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Bornm.) Mouterde ex Greuter & Burdet, Crambe orientalis var. sulphurea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Stapf ex O.E.Schulz, Crambe persica var. glaberrima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bornm.):<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in der Türkei, im Irak und im Iran vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe pinnatifida Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.W.T.Aiton:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Armenien, Rumänien und in der Ukraine vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe pritzelii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bolle:<ref name="BrassiBase" /><ref name="GRIN" /> Dieser Endemit kommt nur im nördlichen sowie östlichen Teil der Insel Gran Canaria vor.<ref name="IUCN" />
- Crambe santosii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bramwell (Syn.: Crambe gigantea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Ceballos & Ortuño) Bramwell non Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kit. ex Janka, Crambe strigosa var. gigantea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ceballos & Ortuño):<ref name="GRIN" /> Dieser Endemit kommt nur auf La Gomera vor.<ref name="IUCN" />
- Crambe scaberrima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Webb ex Bramwell:<ref name="BrassiBase" /><ref name="GRIN" /> Dieser Endemit kommt nur im nordwestlichen Teil der Insel Teneriffa vor.<ref name="IUCN" />
- Crambe schugnana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Korsh.<ref name="BrassiBase" />: Sie wurde aus Zentralasien erstbeschrieben.
- Crambe scoparia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Svent.:<ref name="BrassiBase" /><ref name="GRIN" /> Dieser Endemit kommt nur im zentral-östlichen Teil der Insel Gran Canaria vor.<ref name="IUCN" />
- Crambe sinuato-dentata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hochst. ex F.Petri:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt in Äthiopien, Kenia und Uganda vor.<ref name="GRIN" />
- Crambe steveniana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rupr.:<ref name="BrassiBase" /> Sie kommt auf der Krim, im Kaukasusraum und vielleicht auch in Georgien vor.<ref name="GRIN" />
- Schmächtiger Meerkohl (Crambe strigosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L'Hér.):<ref name="BrassiBase" /> Er kommt nur auf den kanarischen Inseln Teneriffa sowie La Gomera vor.<ref name="GRIN" /><ref name="IUCN" />
- Crambe sventenii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.B.Pett. ex Bramwell & Sundell:<ref name="BrassiBase" /><ref name="GRIN" /> Dieser mit 2010 gezählten 476 Exemplaren sehr seltene, bedrohte Endemit kommt nur im südlichen Teil der Insel Fuerteventura vor.<ref name="IUCN" />
- Crambe tamadabensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Prina & A.Marrero:<ref name="BrassiBase" /><ref name="GRIN" /> Dieser mit gezählten 5749 Exemplaren sehr seltene, bedrohte Endemit kommt nur im nordwestlichen Teil der Insel Gran Canaria vor.<ref name="IUCN" />
- Tatarischer Meerkohl (Crambe tataria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sebeók)<ref name="BrassiBase" />
- Crambe wildpretii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Prina & Bramwell:<ref name="BrassiBase" /><ref name="GRIN" /> Sie kommt auf den Kanaren vor. Dieser mit 2008 gezählten 34 Exemplaren sehr seltene, bedrohte Endemit kommt nur im nordwestlichen Teil der Insel La Gomera vor.<ref name="IUCN" />
Nicht mehr zur Gattung Crambe gehört:<ref name="BrassiBase" />
- Crambe teretifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Batt. & Trab. → Crambella teretifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Batt. & Trab.) Maire<ref name="BrassiBase" />
Nutzung[Bearbeiten]
Die Krambe (Crambe hispanica subsp. abyssinica) ist in Afrika zu finden. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet befindet sich im Hochland von Abessinien in Äthiopien, in Ruanda sowie an der afrikanischen und kleinasiatischen Mittelmeerküste bis in die Türkei. Seit den 1930er Jahren und vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich die Krambe als Kulturpflanze in Russland und Osteuropa. Sie wird in kleineren Beständen in mehreren europäischen Ländern und großflächiger auch in den trockeneren Gebieten der Vereinigten Staaten von Amerika angebaut.<ref name="Mielke">Anbau und Pflanzenschutz Nachwachsender Rohstoffe (Sonderkulturen) - Eiweiß-, Öl-, Färber-, Inulin- und Faserpflanzen. (PDF) In: Horst Mielke, Bärbel Schöber-Butin, Mitteilungen aus der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft 395. 18. Juni 2010, abgerufen am 21. Oktober 2019.</ref>
Mit Ausnahme der Krambe, die aufgrund ihres hohen Gehalts an Erucasäure toxisch ist, werden alle Meerkohlarten als Nahrungs- oder Futterpflanzen genutzt. Dabei spielt der Echte Meerkohl auch in der menschlichen Ernährung eine Rolle und wird als Gemüse zubereitet. Crambe kotschyana und das Riesenschleierkraut werden als Futterpflanzen genutzt, wobei vor allem die stark stärkehaltigen Pfahlwurzeln und Rhizome eine wichtige Rolle spielen. Der Tatarische Wildkohl wurde niemals kultiviert, spielte allerdings wahrscheinlich bereits in der Antike eine Rolle als Wildgemüse.<ref name="Honermeier2006" />
Die Krambe wird ausschließlich als Ölpflanze genutzt, da die Inhaltsstoffe für den Menschen und das Nutzvieh ungenießbar bis giftig sind. Sie findet vor allem Verwendung bei der Herstellung von Schaumbremsern in Waschmittel (Emulgatoren), technischen Ölen und Gleitfetten. Weitere Einsatzgebiete liegen in der Herstellung von Kunstfasern, Alkydharzen und Weichmachern sowie bei der Produktion von pharmazeutischen Erzeugnissen. Durch den Einsatz von Grüner Gentechnik soll zudem die Produktion von Wachsestern für Schmiermittel in der Fahrzeugindustrie ermöglicht werden.<ref name="ResearchEU" />
Quellen[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Anibal Oscar Prina: Taxonomic review of the genus Crambe sect. Crambe (Brassicaceae, Brassiceae). In: Anales del Jardin Botánico de Madrid, Volume 66, Issue 1, 2009, S. 7–24. doi:10.3989/ajbm.2186
- Anibal Oscar Prina, J. B. Martinez-Laborde: A taxonomic revision of Crambe section Dendrocrambe (Brassicaceae). In: Botanical Journal of the Linnean Society, Volume 156, Issue 2, 2008, S. 291–304. doi:10.1111/j.1095-8339.2007.00708.x
- Anibal Oscar Prina: A taxonomic revision of Crambe, sect. Leptocrambe (Brassicaceae). In: Botanical Journal of the Linnean Society, Volume 133, 2000, S. 509–524.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="IUCN"> Crambe-Arten in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2017. Abgerufen am 2017-07-18. </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="BrassiBase"> M. A. Koch et al.: Datenbank: BrassiBase, Version 1.3, 2020 der Universität Heidelberg. </ref> <ref name="Warwick2009B"> </ref> <ref name="Prina2000sectioLeptocrambe"> Anibal Oscar Prina: A taxonomic revision of Crambe, sect. Leptocrambe (Brassicaceae). In: Botanical Journal of the Linnean Society, Volume 133, 2000, S. 509–524. </ref> <ref name="Prina2009sectioCrambe"> Anibal Oscar Prina: Taxonomic review of the genus Crambe sect. Crambe (Brassicaceae, Brassiceae). In: Anales del Jardín Botánico de Madrid, Volume 66, Issue 1, 2009, S. 7–24. ISSN 0211-1322. doi:10.3989/ajbm.2186 PDF. </ref> <ref name="Prina2009sectioDendrocrambe"> Anibal Oscar Prina, J. B. Martinez-Laborde: A taxonomic revision of Crambe section Dendrocrambe (Brassicaceae). In: Botanical Journal of the Linnean Society, Volume 156, Issue 2, 2008, S. 291–304. doi:10.1111/j.1095-8339.2007.00708.x </ref> <ref name="Santos-Guerra1996"> A. Santos-Guerra: Crambe feuilleii (Brassicaceae) Santos sp. nova for the flora of Hierro Island (Canary Islands). In: (Anonymous, Ed.) 2nd Symposium Fauna and Flora of the Atlantic Islands, 1996, S. 162. Departamento de Biologia, Universidad de Las Palmas de Gran Canaria, Las Palmas de Gran Canaria. </ref> <ref name="Honermeier2006"> B. Honermeier: Crambe. In: Klaus-Ulrich Heyland, Herbert Hanus, Ernst Robert Keller: Ölfrüchte, Faserpflanzen, Arzneipflanzen und Sonderkulturen. Handbuch des Pflanzenbaus Band 4, Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-8001-3203-4, Seiten 179–184. </ref> <ref name="ResearchEU"> Grüne Rohstoffe auf dem Vormarsch. In: research eu, Magazin des Europäischen Forschungsraums (online). </ref> <ref name="Euro+Med"> Karol Marhold, 2011: Brassicaceae: Datenblatt Crambe In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> </references>