Megachile analis
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| Datei:Megachile analis chionura 01.jpg
Megachile analis chionura | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Megachile analis | ||||||||||||
| (Nylander, 1852) |
Megachile analis, auch Birken-Blattschneiderbiene genannt,<ref name="RLD">Erwin Scheuchl, Hans Richard Schwenninger, Ronald Burger, Olaf Diestelhorst, Michael Kuhlmann, Christoph Saure, Christian Schmid-Egger, Noel Silló: Die Wildbienenarten Deutschlands – Kritisches Verzeichnis und aktualisierte Checkliste der Wildbienen Deutschlands (Hymenoptera, Anthophila). (PDF; 4897 kB) In: researchgate.net. S. 25–138, abgerufen am 10. März 2026.</ref> ist eine Art aus der Gattung Megachile (Blattschneider- und Mörtelbienen) aus der Ordnung der Hautflügler.
Merkmale[Bearbeiten]
Die mittelgroßen Bienen sind schwarz mit gelbbrauner bis weißer Behaarung, auf dem mittleren Rücken mit schwarzhaariger Querbinde. Das Scutellum ist stark beulig erhaben und glänzend. Die 10 bis 14 mm großen Weibchen haben einen größeren Fleck weißer kurzer filziger Behaarung auf dem 6. Tergit, oft auch auf dem Rand des 5. Tergits oder sind ganz weiß behaart. Die Scopa ist rot, auf dem 6. Segment schwarz, oft auch auf dem 4. und 5. Segment. Megachile analis künnemanni ist auf dem 3. bis 5. Tergit schwarzbraun, sonst überwiegend gelbbraun behaart.
Die 10 bis 11 mm großen Männchen besitzen weißgelb gefärbte, nur wenig verbreiterte Vordertarsen.
Verbreitung[Bearbeiten]
Megachile analis ist in mehreren Unterarten boreomontan von Mittel- und Nordeuropa über Mittelasien und Sibirien bis zur Pazifikküste Ostasiens verbreitet. In Mitteleuropa und Südeuropa wurde sie in Mittel- und Hochgebirgen wie in den Alpen, den Pyrenäen, dem Kantabrischen Gebirge, der Sierra Nevada, in Gebirgen der Balkanhalbinsel und Anatoliens festgestellt.<ref name="lbb">Andreas Werner Ebmer: Hymenopterologische Notizen aus Österreich – 14 (Insecta: Hymenoptera: Apoidea). In: Linzer biologische Beiträge. 33. Jahrgang, Heft 1, Linz 2001, S. 440–443 (Vorlage:ZOBODAT).</ref>
Lebensweise[Bearbeiten]
Megachile analis lebt wie die meisten anderen Blattschneiderbienenarten solitär. Die Flugzeit beginnt im Juni und endet im August. Angeflogen werden die Blüten von Glocken-Heide, Klee, Hornklee, Wicken und Glockenblumen.
Megachile analis nistet im Erdboden, sowohl in Sandböden als auch in Moränenschutt. Zum Bau der Brutzellen werden Streifen von Birkenrinde und Ausschnitte von Birken- und Eichenlaub verwendet.
Taxonomie[Bearbeiten]
Da die Weibchen von Megachile analis im Gegensatz zu den Männchen in der Farbe der Behaarung variieren, wurden verschiedene Unterarten beschrieben. Diese sind oft nicht durch weitere Merkmale begründet. Zu den beschriebenen Formen gehören:<ref name="lbb"/>
- Megachile analis künnemanni (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Alfken, 1897), Mitteleuropa
- Megachile analis cana (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Alfken, 1930), nördlicher Pamir
- Megachile analis ulangomensis (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tkalcú, 1988), Nordwesten der Mongolei
- Megachile analis turgensis (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tkalcú, 1988), Mongolei
- Megachile analis batsumberensis (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tkalcú, 1988), Mongolei
- Megachile analis angarensis (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cockerell, 1928), Sibirien, Abfluss der Angara aus dem Baikalsee
- Megachile analis chionura (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cockerell, 1924), Sibirien, Kudia
Literatur[Bearbeiten]
- Manfred Dorn, Dieter Weber: Die Luzerne-Blattschneiderbiene und ihre Verwandten in Mitteleuropa. Megachile rotundata u. a. In: Die Neue Brehm-Bücherei. Band 582, Ziemsen, Lutherstadt Wittenberg 1988, ISBN 3-7403-0047-7, S. 86.
- Heinrich Friese: Apidae I. Megachilinae. In: Franz Eilhard Schulze (Hrsg.): Das Tierreich. Friedländer und Sohn, Berlin 1911, S. 191–192.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />