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Megatons to Megawatts

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Megatons to Megawatts ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das Agreement between the Government of the Russian Federation and the Government of the United States of America Concerning the Disposition of Highly-Enriched Uranium Extracted from Nuclear Weapons, einem Abrüstungsabkommen von hochangereichertem Uran (HEU) zwischen den USA und der ehemaligen Sowjetunion/Russland.<ref>Russian-U.S. agreement concerning the disposition of highly enriched uranium extracted from nuclear weapons. In: Center for Arms Control, Energy and Environmental Studies. 1993, abgerufen am 13. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Im Rahmen des Vertrages vermischte Russland in den Jahren 1993 und 2013 insgesamt 500 Tonnen hochangereichertes Uran (HEU) aus etwa 20.000 Kernsprengköpfen mit gewöhnlichem Uran und verkaufte das Gemisch, d. h. schwach angereichertes Uran, an die Vereinigten Staaten. Dort wurde es zu Brennstäben verarbeitet und zur Energieerzeugung in US-amerikanischen Kernkraftwerken eingesetzt.<ref></ref><ref>Megatons to Megawatts. In: Centrus Energy Corp. Abgerufen am 13. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Russland erhielt insgesamt 17 Milliarden US-Dollar; es benötigte damals dringend Devisen.<ref>Military Warheads as a Source of Nuclear Fuel. In: Megatons to MegaWatts - World Nuclear Association. world-nuclear.org, Februar 2017, abgerufen am 29. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)

Die USA förderten damit die Abrüstungsbemühungen nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Zerfall der Sowjetunion in den 1990er Jahren; außerdem gab es damals Befürchtungen, dass kriminelle oder terroristische Organisationen die zeitweise krisenhaften Situationen in einigen Nachfolgestaaten der Sowjetunion dazu nutzen könnten, HEU in ihren Besitz zu bringen. Zeitweise wurde etwa 10 % des in den USA erzeugten Stroms mit Uran aus dem Megatons to Megawatts-Abkommen erzeugt.<ref>so der ehemalige US-Botschafter Steven Pifer. Tagesschau (ARD) vom 3. Dezember 2013: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Was vom Kalten Krieg übrig blieb (Memento vom 7. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref>

Als Vater des Abkommens gilt der Physiker Thomas Lee Neff vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), der seine Idee eines Ankaufs zwecks Energiegewinnung im Oktober 1991 in einem Artikel in der New York Times der Öffentlichkeit vorstellte.<ref>William J. Broad: Thomas L. Neff’s Idea Turned Russian Warheads Into American Electricity. In: The New York Times. nytimes.com, 27. Januar 2014, abgerufen am 29. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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