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Megiddo

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Datei:תל מגידו.JPG
Luftbild des Tell Megiddo
Datei:Megiddo Modell.JPG
Modell des Tell Megiddo Siedlungsschichten anzeigend, im Vordergrund König Ahabs Pferdeställe (links) und Toranlage (rechts)

Megiddo (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. / Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), auch Tell el-Mutesellim (arabisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., DMG Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.; altägyptisch Meketi; assyrisch magidū), war in der Antike eine Stadt in der Jesreel-Ebene im nördlichen Israel. Sie befand sich an der Kreuzung der alten Handelsstraße Via Maris von Ägypten nach Syrien und der Route Akko-Sichem-Jerusalem, am Ausgang des Engpasses (Arunah-Pass, Wadi Ara) über das Karmel-Gebirge.<ref name="LdÄ01">Vorlage:LÄ</ref>

Durch wiederholte Bebauung entwickelte sich ein Tell. Zur Unterscheidung zum nahe gelegenen, nach dem antik-biblischen Ort benannten Kibbuz Megiddo wird die archäologische Stätte häufig auch als Tel Megiddo bezeichnet. Der Tell ist ein Nationalpark und Bestandteil der UNESCO-Welterbestätte Biblische Siedlungshügel – Megiddo, Hazor und Be’er Scheva.

Lage[Bearbeiten]

Der Tel Megiddo liegt im Nordbezirk Israels an der Kreuzung der Schnellstraßen 65 und 66 nahe dem Kibbuz Megiddo 12 km südwestlich der Stadt Afula.

Bedeutung[Bearbeiten]

Megiddo wird als wichtigste archäologische Stätte der biblischen Periode in Israel und als eine der bedeutendsten Forschungsstätten des Nahen Ostens angesehen. Seit Juli 2005 ist Megiddo gemeinsam mit Hazor und Be’er Scheva UNESCO-Weltkulturerbe.

Die militärische Bedeutung des Ortes und seine Rolle als militärisches Schlachtfeld spiegeln sich in der Apokalypse des Johannes im Neuen Testament. Armageddon, abgeleitet von „Har Megiddo“ (Berg von Megiddo), erscheint dort als der Ort der biblischen Endschlacht zwischen Gut und Böse (Vorlage:Bibel/Link).

Quellen[Bearbeiten]

Megiddo wird in der Bibel (z. B. Vorlage:Bibel/Link: im Stammesgebiet Manasse) und den Amarna-Texten aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. erwähnt (EA 242, 243, 244, 245, 246, 247, 365). Megiddo wird in acht Amarna-Briefen erwähnt. Sechs davon wurden vom ägyptischen Statthalter Biridiya, der für Megiddo verantwortlich war, an den ägyptischen Pharao Echnaton (Amenophis IV.) gesandt.<ref name="LdÄ01" /> Beispielsweise in Brief EA 243 berichtet Biridiya, dass er Megiddo erfolgreich gegen die Apiru verteidigt habe.<ref>William L. Moran: The Amarna Letters. Baltimore / London 1992, S. 297.</ref>

colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Megiddo in Hieroglyphen
<hiero>m-D38:k-U33-M17-N25</hiero><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Meketi
Mktj
Megiddo

In ägyptischen Quellen wird Megiddo zuerst unter Thutmosis III. in Zusammenhang mit seinem ersten Feldzug genannt.<ref name="LdÄ01" /> Einer Stele aus Armant in Ägypten zufolge rückte der König von Kadesch mit seiner Armee nach Megiddo vor. Die Schlacht von Megiddo gilt als bedeutendster der 17 Feldzüge dieses Herrschers.<ref> Stele aus dem Monthtempel von Armant (Kairo, JE 67377) (Text-ID 74WUTZODWFHYHGL7E7SM7OBRXQ). In: Thesaurus Linguae Aegyptiae. Korpus-Ausgabe 17, Web-App-Version 2.0.2, 12.7.2023; zuletzt abgerufen am 31. Juli 2023.</ref>

Im Papyrus Ermitage 1116A aus der Zeit von Amenophis II. wird ein Botschafter aus Megiddo an erster Stelle von Botschaftern aus dem Norden von Kanaan und Askalon erwähnt. Ein Keilschrifttext aus dem benachbarten Taanach nennt Megiddo als ägyptisches Verwaltungszentrum. Zusätzlich findet sich der Ort in vielen Ortsnamenlisten des Neuen Reiches.<ref name="LdÄ01" />

In der hebräischen Bibel ist Megiddo zwölf Mal erwähnt. Es wird berichtet, dass Megiddo von Josua eingenommen wurde (Vorlage:Bibel/Link). Später wird Megiddo unter den Städten erwähnt, in denen die Kanaaniter auch nach der Landnahme der Israeliten im Land blieben (Vorlage:Bibel/Link Vorlage:Bibel/Link) und die zum Erbteil Ephraims gehörten (Vorlage:Bibel/Link). Die Vernichtung einer kanaanäischen Armee unter dem Feldherrn Sisera soll in diesem Gebiet stattgefunden haben. Megiddo wird im Deboralied erwähnt (Vorlage:Bibel/Link). Es wird berichtet, dass unter König Salomo ein Beamter namens Baana in Megiddo war (Vorlage:Bibel/Link) und die Stadtbefestigung errichtet wurde (Vorlage:Bibel/Link). König Ahasja von Juda stirbt nach seiner Flucht nach Megiddo an seiner Verwundung durch Jehu (Vorlage:Bibel/Link). Der israelitische König Joschija (Josia) fiel laut biblischem Bericht in Megiddo, als er unüberlegt Pharao Necho II. angriff (Vorlage:Bibel/Link, Vorlage:Bibel/Link). Der hier erwähnte Sieg Nechos über Joschija bei Megiddo ist jedoch durch kein anderes historisches Dokument belegt.<ref name="LdÄ01" /> In der prophetischen Literatur wird Megiddo nur einmal erwähnt (Vorlage:Bibel/Link).

Geschichte[Bearbeiten]

Die bedeutende Siedlungsgeschichte von Megiddo reicht über mehr als 4000 Jahre vom präkeramischen Neolithikum über die Bronzezeit (als kanaanäische Stadt) bis in die Eisenzeit (als schließlich israelitische Stadt). In der Perserzeit (587 bis 332 v. Chr.) endete die Siedlungsgeschichte. Insgesamt wurden in dieser Zeitspanne 20 Besiedelungsschichten aufgedeckt.<ref name="LdÄ01" /> Megiddo verlor in hellenistischer Zeit (332 bis 152 v. Chr.) seine Dominanz an die Küstenstädte, und der Tell wurde aufgegeben.

Chalkolitische Periode (4.500 bis 3.300 v. Chr.)[Bearbeiten]

Die ältesten Siedlungsspuren in Megiddo werden auf das 4. Jahrtausend v. Chr. datiert. Wegen seiner strategischen Lage am Pass über das Karmel-Gebirge entwickelte sich die Siedlung schon um 3000 zu einer stark befestigten Stadt.

Frühe Bronzezeit (3.300 bis 2.000 v. Chr.)[Bearbeiten]

Zu Beginn der frühen Bronzezeit I (3300–3000 v. Chr.) war Megiddo eine bedeutende kanaanäische Siedlung. Es entstand eine erste massive Stadtmauer. Es wurden ein Palast und Heiligtümer gebaut. Aus dieser Zeit stammt der berühmte kanaanäische Rundaltar von Megiddo. Dieser bedeutende Fund in Megiddo aus dem 3. Jahrtausend ist ein konisch gefertigter freistehender Rundaltar (Hoher Platz), der einen Durchmesser von ca. 7 m besitzt und in Stufen eine Höhe von ca. 125 cm erreicht. Anhand der Knochenfunde wird angenommen, dass hier Tieropfer stattfanden. Der Altar befindet sich im sogenannten heiligen Bezirk und war von mehreren Megaron-Tempeln des späten 3. und frühen 2. Jahrtausends umgeben.<ref name="Gorys283">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

In der frühen Bronzezeit nahm Megiddo internationale Kontakte auf. Funde von Tonscherben mit Siegeln weisen auf Verbindungen mit Syrien, Mesopotamien und Ägypten hin. In Megiddo ist ein starker kultureller Einfluss Ägyptens erkennbar. Ägyptische Hieroglyphen waren bekannt und wurden imitiert.

Am Ende der frühen Bronzezeit I verließen die Bewohner Megiddo und andere Siedlungen der Region, vermutlich bedingt durch klimatische Veränderungen. Erst in der Frühbronzezeit II (3000–2700 v. Chr.) erfolgte der bescheidene Wiederaufbau Megiddos. Die Stadtfläche reduzierte sich auf weniger als 10 % der einstigen Ausdehnung; die Bevölkerungszahl auf etwa 20 %. Zeitgleich entstanden im Süden des heutigen Israels neue altägyptische Handelskolonien, was mit zahlreichen Neugründungen kleinerer Ortschaften verbunden war. Nach der ägyptischen Reichseinigung unter Menes wurden die Handelskolonien aufgegeben, da die nachfolgenden Herrscher Ägyptens andere Handelswege mit der Levante erschlossen.

Mittlere und späte Bronzezeit (2000 bis 1200 v. Chr.)[Bearbeiten]

Datei:Female sphynx plaque, Megiddo, Stratum VIIA, Late Bronze IIB, 1300-1200 BC, ivory - Oriental Institute Museum, University of Chicago - DSC07703.JPG
Tafel A22213 im Oriental Institute Museum der University of Chicago

Im 2. Jahrtausend v. Chr. erfuhr Megiddo sein größtes Wachstum. Nach einer massiven Verstärkung der Stadtbefestigung wurde die Stadt wieder ein bedeutsamer Stadtstaat. Auf mächtigen Fundamenten wurde eine Mauer aus Lehmziegeln errichtet und mit einer Erdaufschüttung nach außen (Glacis) verstärkt. In dieser Zeit herrschte Ägypten über Kanaan und kontrollierte auch Megiddo. Im Jahr 1457 besiegte Thutmosis III. in der Schlacht bei Megiddo die kanaanäischen Fürsten, um sich einen Landweg nach Syrien zu erschließen. Gegenstände aus Gold und Lapislazuli sowie Elfenbeinschnitzwerk, die in Überresten des Palastes von Megiddo gefunden wurden, zeugen vom Reichtum der Stadt im 13. und 12. Jahrhundert.

In der Spätbronzezeit wurde Megiddo zur kulturellen und politischen Hochburg. Ca. 1100 v. Chr. wurde die Stadt durch ein Feuer zerstört. Der Name des ägyptischen Pharaos Ramses VI. auf dem Metallsockel einer Statue, der in den Trümmern gefunden wurde, zeigt, dass die Zerstörung nicht vor Ramses’ VI. Regierungszeit (ca. 1143–1136 v. Chr.) stattgefunden haben kann.<ref>Israel Finkelstein, Neil Asher Silberman: Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel. 4. Auflage, Beck, München 2003, ISBN 978-3-406-49321-8, S. 105.</ref>

Lokale Kunsthandwerker fertigten in dieser Zeitspanne auch Elfenbeinarbeiten.<ref>Gordon Loud: The Megiddo Ivories. University of Chicago Press, Chicago 1939 (Digitalisat).</ref> Die hieroglyphischen Inschriften der Tafel A22213 deuten auf eine direktere Verbindung zu Ägypten hin. Der kanaanäische Buchstabe Tav – der dem Buchstaben X ähnelt – ist auf der Unterseite dieser Tafel eingeritzt. Das legt eine lokale Herstellung nahe. Dabei ist die weibliche Sphinx aus Elfenbeinschnitzwerk (ca. 1300-1200 BC) anders dargestellt als altägyptische Sphinxe, die üblicherweise männlich sind.<ref>Ivories and Art of the Late Bronze Age. Auf: isac.uchicago.edu; abgerufen am 15. Mai 2026 (Volltext als PDF).</ref>

Eisenzeit[Bearbeiten]

Laut biblischen Quellen wurde die Stadt im Zuge der Landnahme der Israeliten durch Josua eingenommen (Vorlage:Bibel/Link) und später dem Stamm Manasse zugeordnet (Vorlage:Bibel/Link). Bald danach im 12. Jahrhundert v. Chr. wurden Meggido und die ganze Jesreel-Ebene von den Philistern, die von der Mittelmeerküste ins Landesinnere vordrangen, eingenommen. Die Hypothese, die von einem Davidisch-salomonischen Großreich ausgeht, postuliert, dass König David den Ort erneut eroberte und König Salomo ihn zum Hauptort seines fünften Verwaltungsbezirks ausgebaut habe, der unter dem Statthalter Baana (siehe Liste biblischer Personen/B) bis Bet Shean gereicht habe (Vorlage:Bibel/Link).

Pharao Scheschonq I., der in der Bibel Schischak genannt wird, ließ 918 v. Chr. die Stadt zerstören.<ref name="Glyn">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> König Ahab ließ die Stadt wieder aufbauen. Ahabs Stadt war von starken Kasemattenmauern und einer großen Toranlage umgeben und besaß neben einem Palast mehrere Pferdeställe innerhalb des Festungsbereichs, in denen bis zu 450 Pferde untergebracht werden konnten,<ref name="Gorys283" /> mit einer entsprechenden Zahl von Einzelfutterkrippen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Das hochentwickelte Wassersystem, das bereits den Kanaanäern einen ungehinderten Zugang zur Trinkwasserquelle außerhalb der Stadtmauer auch in Zeiten der Belagerung erschlossen hatte, wurde ausgebaut. Nordwestlich der Stadt floss Quellwasser aus einer Verwerfung 35 m unterhalb der Stadt in eine Zisterne. Das Wassersystem aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. bestand aus dem in den Fels geschlagenen, ca. 35 m tiefen Schacht, an den sich ein ca. 70 m langer Tunnel anschloss.

In der Eisenzeit II gehörte die Stadt zum Nordreich Israel. Aramäer eroberten und zerstörten Megiddo etwa um 900 v. Chr. Die Stadt wurde danach völlig neu angelegt: Ein schachbrettartiges Straßennetz beherbergte eine Siedlung, die zu vier Fünfteln aus Wohnhäusern bestand.

Im Jahr 733 v. Chr. übernahmen die Assyrer die Herrschaft über die Stadt. Von einem im Norden gebauten Verwaltungsgebäude aus beherrschte der Assyrerkönig Tiglat-Pileser III. seine frisch eroberte neue Provinz Samaria. Unter seinem Nachfolger, dem assyrischen König Sargon II, blühte Megiddo wieder auf und erreichte eine Bevölkerungszahl von etwa 2.000 Einwohnern. Vermutlich in dieser Zeit oder der Zeit der letzten israelitischen Könige wurde ein Getreidesilo von 450 m³ Volumen erbaut. Hier konnten etwa 1.000 Tonnen Weizen gelagert werden. Der Silo hatte einen Durchmesser von 11 m und eine Tiefe von 7 m, in die zwei Treppen hinabführten. Zwischen den Steinen gefundene Getreidekörner belegen die Funktion als Getreidelager.

Im Jahr 609 v. Chr. stemmte sich König Joschija von Juda in Megiddo gegen die Truppen des ägyptischen Pharaos Necho II., um ein gemeinsames Vorgehen Ägyptens und Assyriens gegen Babylon zu verhindern. Joschija verlor die Schlacht und sein Leben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Das antike israelitische Geschäftsmodell des Handels mit Pferden aus Kleinasien gegen Streitwagen aus Ägypten fand damit endgültig sein Ende. Seit der Perserzeit (nach 538 v. Chr.) verlor die Stadt ihre einstige Bedeutung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> In römischer Zeit gab es 2 km südlich des Tells ein Lager der 6. Legion, von dem sich der Name des arabischen Dorfes Lajun (heute Kibbuz Megiddo) ableitete.

Gegenwart[Bearbeiten]

1918 fand hier die sogenannte Palästinaschlacht (Schlacht bei Megiddo) zwischen Briten und Osmanen statt, in der General Allenby den Türken eine schwere Niederlage beibrachte.

Im Palästinakrieg im Jahre 1948 kämpfte bei Megiddo die Golani-Brigade der israelischen Armee gegen die irakische Armee.

Megiddo ist heute bekannt für sein Gefängnis, in dem – nach dem Terroranschlag der Hamas auf israelische Bürger am 7. Oktober 2023 und den anschließenden Gräueltaten der Hamas mit den an diesem Tag entführten israelischen Geiseln – viele palästinenssiche Kriegsgefangene ohne Gerichtsverfahren und ohne ausreichenden anwaltlichen Beistand interniert sind. Auch Foltervorwürfe werden immer wieder laut.<ref>Jan-Christoph Kitzler (Autor) / Detlef Schlockermann (Redaktion): Misshandlungen in israelischen Gefängnissen, Auf: 1.wdr.de; abgerufen am 9. September 2025.</ref>

Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Ausgrabungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben 20 verschiedene Siedlungsschichten zu Tage gebracht, die vom präkeramischen Neolithikum bis zur Perserzeit reichen.<ref name="LdÄ01" /> Deutsche Archäologen gruben unter der Leitung von Gottlieb Schumacher erstmals 1903 bis 1905 auf dem Tell el-Mutesellim, dem Siedlungshügel Megiddos. 1925 bis 1939 betrieb das Oriental Institute der University of Chicago eine umfangreiche Grabungskampagne. In den Jahren 1960, 1967 und 1971/72 setzten israelische Archäologen der Hebräischen Universität Jerusalem unter der Leitung von Jigael Jadin die Ausgrabungen fort. Ab 1992 ging die Grabungsleitung an Israel Finkelstein von der Universität Tel Aviv.

Literatur[Bearbeiten]

Grabungsberichte[Bearbeiten]

Deutsche Grabungen

Grabungen des Oriental Institute

  • Herbert Gordon May: Material Remains of the Megiddo Cult (= Oriental Institute Publications. Band 26). Chicago 1935.
  • Robert S. Lamon: The Megiddo Water System (= Oriental Institute Publications. Band 32). Chicago 1935.
  • Philip Langstaffe Ord Guy: The Megiddo Tombs (= Oriental Institute Publications. Band 33). Chicago 1938.
  • Robert S. Lamon, Geoffrey M. Shipton: Megiddo 1. Seasons of 1925–34: Strata I–V (= Oriental Institute Publications. Band 42). Chicago 1939.
  • Gordon Loud: The Megiddo Ivories (= Oriental Institute Publications. Band 52). Chicago 1939.
  • Gordon Loud: Megiddo 2. Seasons of 1935–39 (= Oriental Institute Publications. Band 62). Chicago 1948.
  • Timothy P. Harrison: Megiddo 3. Final Report on the Stratum VI Excavations (Oriental Institute Publications. Band 127). Chicago 2004, ISBN 1-885923-31-7.
  • Eric H. Cline: Digging Up Armageddon. The Search for the Lost City of Solomon. Princeton University Press, Princeton 2020, ISBN 978-0-6911-6632-2.
    • Armageddon. Auf der Suche nach der biblischen Stadt Salomos. (aus dem Englischen von Cornelius Hartz) Theiss, Darmstadt 2021. ISBN 978-3-8062-4341-3.

Israelische Grabungen

  • A. Zarzecki-Peleg: Yadin's Expedition to Megiddo. Final Report of the Archaeological Excavations (1960, 1966, 1967 and 1971/2 Seasons). In: Qedem. Band 56. The Hebrew University of Jerusalem, Jerusalem 2016.
  • Israel Finkelstein, David Ussishkin, Baruch Halpern (Hrsg.): Megiddo III. The 1992–1996 Seasons (= Monograph Series of the Institute of Archaeology, Tel Aviv University. Band 8). Tel Aviv 2000.
  • Israel Finkelstein, David Ussishkin, Baruch Halpern (Hrsg.): Megiddo IV. The 1998–2002 Seasons (= Monograph Series of the Institute of Archaeology, Tel Aviv University. Band 24). Tel Aviv 2006.
  • Israel Finkelstein, David Ussishkin, Eric H. Cline (Hrsg.): Megiddo V. The 2004–2008 Seasons (= Monograph Series of the Institute of Archaeology, Tel Aviv University. Band 31). Tel Aviv 2013.

Übriges[Bearbeiten]

  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
  • Volkmar Fritz: Die Stadt im alten Israel. Beck, München 1990, ISBN 3-406-34578-6.
  • Volkmar Fritz: Einführung in die biblische Archäologie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1985, 1993, ISBN 3-534-09065-9.
  • Helga Weippert: Palästina in vorhellenistischer Zeit. (= Handbuch der Archäologie. Vorderasien II, Band I.). Beck, München 1988, ISBN 3-406-32198-4.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tel Megiddo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Koordinaten: 32° 35′ 0″ N, 35° 11′ 0″ O

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