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Mehrstedt

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Mehrstedt
Landgemeinde Stadt Nottertal-Heilinger Höhen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(200)&title=Mehrstedt 51° 16′ N, 10° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(200) 51° 16′ 8″ N, 10° 39′ 49″ O
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Höhe: 274 m
Fläche: 6,42 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Mehrstedt, Stadt Nottertal-Heilinger Höhen. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: ca. 200<ref>Ortschaft Mehrstedt. In: Webauftritt. Stadt Nottertal-Heilinger Höhen, abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner/km²
Eingemeindung: 8. März 1994
Eingemeindet nach: Schlotheim
Postleitzahl: 99994
Vorwahl: 036021
Datei:Mehrstedt Kirche.JPG
Kirche in Mehrstedt (2012)
Datei:Mehrstedt Fachwerkhaus.JPG
Fachwerkhaus in Mehrstedt (2012)

Mehrstedt ist ein Ortsteil der Stadt und Landgemeinde Nottertal-Heilinger Höhen im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. Mehrstedt hat den Status einer Ortschaft mit Ortschaftsrat und Ortschaftsbürgermeister nach der Thüringer Kommunalordnung.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 217 kB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Nottertal-Heilinger Höhen, abgerufen im Dezember 2025.</ref>

Geografie[Bearbeiten]

Das Haufendorf Mehrstedt liegt nordöstlich von Schlotheim in einem lang ausgedehnten Tal am Fuße der Südabdachung des Dün (Heimberg: 334 m) am Rande des Thüringer Beckens. Nordöstlich befinden sich die Ausläufer der Hainleite und südlich die Heilinger Höhen. Südlich führt die Bundesstraße 249 von Mühlhausen nach Ebeleben mit Anschluss für den Ort vorüber.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweisbaustein

1130 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 177.</ref> Eine große Tradition besitzt die Pferdezucht. Dorfhandwerker gab es einst für jedes Gewerbe. Ein Kleinod ist die Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Der Kirchturm hat eine Höhe von 27,05 m bis Spitze Kreuz und 25,25 m bis Mitte Kugel. Den Ort umschließt eine Hecke, einst ein historischer Schutzwall. Bis 1918 gehörte der Ort mit dem benachbarten Schlotheim zu einer Exklave der Unterherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt.

Nach 1990 wurde der Ort grundlegend saniert und die Hecke steht immer noch.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mehrstedt auf der Website von Schlotheim (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vg-schlotheim.de. Abgefragt am 6. November 2012.</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

Der Haltepunkt Mehrstedt lag an der Bahnstrecke Ebeleben–Mühlhausen. Der Personenverkehr auf dem Abschnitt Ebeleben–Schlotheim wurde bereits 1974 eingestellt. Ende 1994 wurde der Güterverkehr eingestellt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Werner Braune (1909–1951), SS-Obersturmbannführer, Kommandeur des Sonderkommandos 11b in der Einsatzgruppe D
  • Fritz Braune (1910–1992), Mitarbeiter im Reichssicherheitshauptamt und Kommandeur eines Sonderkommandos der Einsatzgruppe C während der Invasion der Sowjetunion.
  • Eckhard Ohl (1947–2006), Politiker der SPD
  • Günther Schüssler (1835–1898), Architekt und Baumeister in Norwegen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Mehrstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile von Nottertal-Heilinger Höhen

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