Meike Droste
Meike Droste (* 5. Februar 1980 in Bobingen) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie arbeitet als Theaterschauspielerin und wurde im Fernsehen als Polizeimeisterin Bärbel Schmied in der Krimiserie Mord mit Aussicht bekannt.
Leben[Bearbeiten]
Meike Droste wurde 1980 in Bobingen geboren und wuchs im westlich von Augsburg gelegenen Neusäß auf.<ref>Eigene Aussage in „abgeschminkt: Meike Droste“, ZDF Theaterkanal, 6. Mai 2010</ref> Sie studierte von 1999 bis 2003 an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule<ref>Meike Droste bei Crew United, abgerufen am 5. Januar 2022</ref> und sammelte bereits während ihres Studiums Schauspielerfahrung an den Münchner Kammerspielen. 2002 wechselte sie ans Berliner Ensemble und spielte dort in Inszenierungen von Claus Peymann, so etwa in Turrinis Da Ponte in Santa Fe und die Titelrolle in Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe, sowie unter der Regie von Leander Haußmann in Shakespeares Ein Sommernachtstraum.<ref>Meike Droste im Munzinger-Archiv, abgerufen am 16. Mai 2022 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>
Die Spielzeit 2004/05 führte sie ans Schauspielhaus Zürich, wo sie unter anderem in der Rolle der Doris in Das kunstseidene Mädchen zu sehen war. Seit der Spielzeit 2006/07 gehört Droste dem Ensemble des Deutschen Theaters Berlin an, wo sie mit Regisseuren wie Barbara Frey und Jürgen Gosch arbeitete, unter anderem in Inszenierungen von Tschechows Der Kirschgarten und Onkel Wanja.
2001 wurde Droste beim Schauspielwettbewerb der Carl-Orff-Stiftung mit dem ersten Preis bedacht. Für ihre Rolle als Mascha in Anton Tschechows Die Möwe am Deutschen Theater und den Kammerspielen Berlin wurde sie 2009 mit dem Faust-Theaterpreis für die beste darstellerische Leistung ausgezeichnet. Jürgen Goschs Inszenierung wurde zudem von der Zeitschrift Theater heute 2009 zur Inszenierung des Jahres gekürt.
Dem Fernsehpublikum wurde Droste 2008 als Polizeimeisterin Bärbel Schmied an der Seite von Caroline Peters und Bjarne Mädel in der Krimiserie Mord mit Aussicht bekannt. Sie hat zwei Kinder und lebt in Berlin.<ref>Meike Droste privat auf www.news.de vom 12. August 2021</ref> Seit 2013 arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin an verschiedenen Theatern wie dem Wiener Burgtheater, dem Residenztheater in München und dem Theatre de la Ville in Luxemburg. Außerdem nahm sie an der Ruhrtriennale teil.<ref>[1] Meike Droste, Burgtheater Wien</ref> Daneben hatte sie zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen und vertont Hörspiele und Hörbücher.<ref>[2] Hörbücher mit Meike Droste bei Audible</ref> Im August 2026 soll sie kurzfristig in der Doppelrolle des armen Nachbarn/Werke für Burgschauspielerin Sylvie Rohrer in Jedermann bei den Salzburger Festspielen einspringen.<ref>[3] Salzburger Festspiele: Meike Droste ersetzt Sylvie Rohrer im „Jedermann“</ref>
Theater (Auswahl)[Bearbeiten]
Berliner Ensemble[Bearbeiten]
- Da Ponte in Santa Fe – Regie: Claus Peymann
- Ein Sommernachtstraum – Regie: Leander Haußmann
- Die heilige Johanna der Schlachthöfe – Regie: Claus Peymann
Schauspielhaus Zürich[Bearbeiten]
- Hinter den sieben Gleisen – Regie: Rafael Sanchez
- Clowns – Regie: George Tabori
- Das kunstseidene Mädchen – Regie: Elsabe Stange
- Zwei Brüder – Regie: David Unseld
- John Gabriel Borkman – Regie: Barbara Frey
- Der Kirschgarten – Regie: Jürgen Gosch
Deutsches Theater Berlin[Bearbeiten]
- Hexenjagd (2008, Rolle: Mary Warren) – Regie: Thomas Schulte-Michels (Kammerspiele)
- Der Kirschgarten – Regie: Barbara Frey
- Medea – Regie: Barbara Frey
- Ein Sommernachtstraum – Regie: Jürgen Gosch
- Onkel Wanja – Regie: Jürgen Gosch
- Gefährliche Liebschaften – Regie: Karin Henkel
- Die Möwe – Regie: Jürgen Gosch
- Idomeneus – Regie: Jürgen Gosch
- Othello – Regie: Jette Steckel
Salzburger Festspiele[Bearbeiten]
- Die Komödie der Irrungen – Regie: Henry Mason
- Jedermann – Regie: Robert Carsen<ref>[4] Salzburger Festspiele 2026: Jedermann</ref>
Residenztheater München[Bearbeiten]
- 2017: Die Troerinnen (als Kassandra). Von Jean-Paul Sartre nach Euripides. Inszenierung: Tina Lanik<ref>Tim Slagman: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 10. März 2017, abgerufen am 9. Juni 2025.</ref>
Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]
Hörspiele (Auswahl)[Bearbeiten]
- Jean-Claude Kuner: Walter Spies: „Ich muss auf einen Sprung weg“. DKultur 2009, Regie: Jean-Claude Kuner, 1 h 28 min.
- Erhard Schmied: Hoffnungsschimmer. SR 2010, Regie: Stefan Dutt, 53 min (ARD Radio-Tatort Nr. 30).
- Frank Naumann: Die verbotene Welt. SR/RBB 2012, Regie: Steffen Moratz, 54 min.
- Annette Pehnt: Chronik der Nähe. DKultur 2013, Bearbeitung und Regie: Beatrix Ackers, 1 h 18 min.
- Henry James: Washington Square. MDR 2014 / Audiobuch 2016, Regie: Silke Hildebrandt, 1 CD, 1 h 15 min, ISBN 978-3-89964-938-3.
- Sabine Stein: Solo für Broschek. NDR 2016, Regie: Andrea Getto, 54 min (ARD Radio-Tatort Nr. 98).
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2005: Goldene Maske der Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses Zürich
- 2009: Faust-Theaterpreis in der Kategorie Beste darstellerische Leistung im Schauspiel für die Rolle der „Mascha“ in Tschechows Die Möwe
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Vorlage:IMDb/1
- Meike Droste bei der Agentur Birnbaum Berlin
- Meike Droste bei Crew United
- Vorlage:Filmportal
- Vorlage:Filmmakers
- Kurzbiographie auf der Website des Deutschen Theaters Berlin
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Droste, Meike |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 5. Februar 1980 |
| GEBURTSORT | Bobingen |