Melchingen
Melchingen Stadt Burladingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(903)&title=Melchingen 48° 22′ N, 9° 9′ O
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| Höhe: | 732 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 903 (31. Dez. 2025)<ref name="Einwo2023">Zahlen & Daten. Stadt Burladingen, abgerufen am 13. Juni 2026.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |||||
| Postleitzahl: | 72393 | |||||
| Vorwahl: | 07126 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Melchingen ist ein Dorf auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Es liegt 730 m ü. NN und hat 903 Einwohner (Stand 31. Dezember 2025).<ref name="Einwo2023" /> Seit der Gemeindereform von 1973 ist Melchingen ein Teilort der Stadt Burladingen. Als eigenständiger Ort wurde Melchingen erstmals im Jahr 772 urkundlich erwähnt.
Durch den seit 1982 jährlich stattfindenden Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt und das 1981 von einer freien Theatergruppe gegründete Theater Lindenhof ist Melchingen heute auf kulturell-künstlerischer Ebene einer über die Region hinausreichenden breiteren Öffentlichkeit bekannt.
Größtes Unternehmen in Melchingen ist die Himel Maschinen GmbH<ref>Himel Maschinen GmbH</ref>, die Futteraufbereitungssysteme herstellt.
Geschichte[Bearbeiten]
Melchingen wurde erstmals im Jahr 772 anlässlich einer Schenkung an das Kloster Lorsch in einer Urkunde des Lorscher Codex erwähnt.<ref>Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3275, 17. September 772 – Reg. 806. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 137, abgerufen am 20. April 2018.</ref> 1588 und 1598 wurden gegen zehn Einwohner und Einwohnerinnen Hexenprozesse geführt, die sämtlich mit Hinrichtungen endeten.<ref>Matthias Heinzelmann: Aus dem Hexenprozeß der Adlerwirtin Katharina Memler von Melchingen. In: Hohenzollerische Heimat. Band 5, Nr. 4, 1955, S. 50–53 (hohenzollerischer-geschichtsverein.de [PDF]).</ref>
Am 1. Januar 1973 wurde Melchingen nach Burladingen eingemeindet.<ref></ref>
Nördlich des Dorfes wurde im Jahr 1995 der Windpark Himmelberg, der erste Windpark Baden-Württembergs, in Betrieb genommen.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Ruine Hohenmelchingen
- Barockkirche mit Fresken von F. Lorch
- Bauernmuseum
- Theater Lindenhof
- denkmalgeschützte Pfarrkirche St. Stephan
Naturdenkmäler[Bearbeiten]
- Sommerkirchhöhle (7620/01), auch Sommerkirche, Höhle an der Sommerkirchhalde oder Höhle Sommerkirch genannt, ist ein Natur- und Bodendenkmal.<ref>Jürgen Scheff: Höhlenarchäologische Forschungen auf der Südwest-Alb: 7. Doppelgrotte, 8. Hohler Fels, 9. Sommerkirchhöhle. In: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Heimatkundliche Blätter Balingen, Jahrgang 44, 31. Oktober 1997, Nr. l0 ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 1095f., hier S. 1096.</ref>
- Quelle der Lauchert, eines Nebenflusses der Donau
Veranstaltungen[Bearbeiten]
- Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt am zweiten Wochenende im September (seit 1982)<ref>melchingen.de/toepfermarkt</ref>
Ansicht[Bearbeiten]
Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]
- Sebastian Emele (1825–1893), preußischer Beamter und Politiker
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
- Ort im Zollernalbkreis
- Wohnbezirk von Burladingen
- Ehemalige Gemeinde (Zollernalbkreis)
- Ersterwähnung 772
- Ort an der Lauchert
- Ort auf der Schwäbischen Alb
- Gemeindeauflösung 1973