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Melisma

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Datei:Gloria in excelsis Deo RK02.png
Beispiel einer Komposition mit einer Koloraturpassage mit einem sequenzierten melismatischen Motiv (Takt 5 bis 7) und neumatisch gestalteten Achtelnoten (Takt 1 und 3). Datei:Gloria in excelsis Deo RK01.mid

Als Melisma (von Vorlage:GrcS) wird in der Vokalmusik eine Abfolge mehrerer Töne auf einer einzelnen Silbe bezeichnet. Die Ausgestaltung von Silben durch Melismen wird Melismatik genannt. Im Gegensatz dazu ist bei der Syllabik jeder Silbe nur ein Ton zugeordnet. Die Ausführung von lediglich zwei oder drei Tönen auf einer Silbe wird als neumatisch (von lateinisch neuma) oder oligotonisch (von Vorlage:GrcS) bezeichnet.<ref>Vorlage:MGG2.</ref>

Im Gregorianischen Choral werden melismatische Teile durch Gruppen- oder in Mehrgruppenneumen dargestellt, während in den syllabischen Teilen Einzeltonneumen vorherrschen. Im modernen Notensatz werden die durch Melismen in ihrer Dauer verlängerten Vokale mit einem Unterstrich (im Notenbeispiel rot markiert) versehen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Wiktionary: Melisma – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />