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Merari

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Merari ist ein biblischer Personenname.

Etymologie[Bearbeiten]

Der Name Merari, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) geht vermutlich auf die Wurzel *MRR „segnen“ zurück.<ref name="Gesenius">Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 745.</ref> Die Septuaginta gibt den Namen mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) wieder, Josephus schreibt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).<ref name="Gesenius" />

Tanach[Bearbeiten]

Im Pentateuch ist Merari der jüngste Sohn Levis und Stammvater der Merariter.

Merari[Bearbeiten]

An mehreren Stellen wird Merari als dritter und jüngster Sohn Levis genannt (so z. B. Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link). Seine Brüder heißen Gerschon und Kehat, seine Schwester Jochebed (Vorlage:Bibel/Link). Die Söhne Meraris sind nach Vorlage:Bibel/Link Machli und Muschi. Merari ist nach Vorlage:Bibel/Link der Stammvater der Merariter, von seinen Söhnen stammen die Machliter und die Muschiter ab.

Merariter[Bearbeiten]

Die Merariter sind neben den Gersonitern und Kehatitern eine der drei Familien des Stammes Levi.

Als Leviten haben die Merariter Dienst am Offenbarungszelt zu verrichten. In der Lagerordnung wird ihnen das Gebiet nördlich der Stiftshütte zugeteilt.<ref>Raik Heckl: Mose und Aaron Als Beamte des Gottes Israels. Die Entstehung des Biblischen Konzepts der Leviten. In: Vetus Testamentum, Supplements Ser. Band 1. BRILL, 18. Mai 2022, S. 153.</ref> Gemeinsam mit den Gersonitern sind sie für das Heiligtum insgesamt mit seinen Höfen verantwortlich.<ref>Raik Heckl: Mose und Aaron als Beamte des Gottes Israels. Die Entstehung des biblischen Konzepts der Leviten. In: Vetus Testamentum, Supplements. Band 1. Brill, 18. Mai 2022, S. 154.</ref> Als konkrete Aufgaben nennt Vorlage:Bibel/Link die „Sorge für die Bretter der Wohnung, ihre Querlatten, Säulen und Sockel, ihre Geräte und alles, was zu diesem Dienst gehörte, ferner für die Säulen des Vorhofs ringsum, ihre Sockel, ihre Zeltpflöcke und Stricke.“ Dabei standen sie unter der Leitung Itamars.

Nach Vorlage:Bibel/Link beträgt die Anzahl der männlichen Merariter, die älter als einen Monat waren 6200, nach Vorlage:Bibel/Link waren davon 3200 im wehrfähigen Alter (zwischen 30 und 50 Jahren). Von den Weihegaben der Stammesführer zur Einweihung des Offenbarungszeltes erhalten die Merariter nach Vorlage:Bibel/Link zur Erfüllung ihrer Aufgaben vier Wagen und acht Rinder.

Im Land Kanaan erhalten die Leviten keinen eigenen Landbesitz. Stattdessen werden ihnen Städte zugewiesen, in denen sie wohnen können. Die Merariter erhalten nach Vorlage:Bibel/Link je vier Städte von den Stämmen Ruben (Bezer, Jahaz, Kedemot, Mefaat), Gad (die Asylstadt Ramot-Gilead, Mahanajim, Heschbon, Jaser) und Sebulon (Jokneam, Karta, Dimna, Nahalal).

Mehr als die Hälfte der Nennungen von Meraritern im Tanach findet sich im Buch der Chronik. Demnach waren sie beispielsweise Schreiber, Aufseher, Türhüter und Tempelmusiker (Vorlage:Bibel/Link). Möglicherweise gehörten Merariter beim Zweiten Tempel in Jerusalem zum levitischen Kultpersonal.<ref>Vorlage:EncBibleReception</ref>

Hellenistisches Judentum[Bearbeiten]

Im deuterokanonischen Buch Judit heißt der Vater der Hauptperson Judit Merari (Vorlage:Bibel/Link und 16,6 EU). Ihr Stammbaum mit Namen, die sämtlich im Tanach vorkommen, soll Judits vornehme Herkunft unterstreichen.<ref>Erich Zenger: Das Buch Judit (= Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit I,6). Gütersloh 1981, S. 485 f.</ref>

Im Aramäischen Levi-Dokument wird erzählt, dass Levi während der Geburt Meraris im Sterben lag. Der Name Merari wird wegen dieser Geburt in der Todesstunde seines Vaters mit einem den Namen erklärenden Midrasch von dem Verb {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „bitter sein“ abgeleitet.<ref>Jonas C. Greenfield, Michael E. Stone, Esther Eshel: The Aramaic Levi Document: Edition, Translation, Commentary (= Studia in Veteris Testamenti Pseudepigrapha, 19). Brill, Leiden 2004, S. 190 f.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />