Mercheașa
| Mercheașa Streitfort Mirkvásár | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
|
| ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | ||||||
| Historische Region: | Siebenbürgen | |||||
| Kreis: | Brașov | |||||
| Gemeinde: | Homorod | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(524) 46° 4′ N, 25° 20′ O
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| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||||
| Höhe: | 469 m | |||||
| Einwohner: | 524 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung in Rumänien 2021 bei citypopulation.de, abgerufen am 12. September 2023.</ref>) | |||||
| Postleitzahl: | 507107 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 68 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | BV | |||||
| Struktur und Verwaltung | ||||||
| Gemeindeart: | Dorf | |||||
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Mercheașa [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), såksesch Streitfert) ist ein Dorf im Kreis Brașov in der Region Siebenbürgen in Rumänien. Verwaltungsmäßig gehört Mercheașa zur Gemeinde Homorod (Hamruden).
Mercheașa ist auch unter den rumänisch veralteten Bezeichnungen Mertiașa, Mergheașa und Micloșa bekannt.<ref>Arcanum Kézikönyvtár: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. Abgerufen am 26. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geographische Lage[Bearbeiten]
Der Ort befindet sich im Altland am Unterlauf des Kleinen Homorodbachs (Homorodul Mic) und der Kreisstraße (Drum județean) DJ 132 etwa neun Kilometer nordöstlich von der Kleinstadt Rupea (Reps) und etwa 50 Kilometer nordwestlich von der Kreishauptstadt Brașov (Kronstadt).
Geschichte[Bearbeiten]
Das Dorf wurde zum ersten Mal 1400 in einem kirchlichen Steuerregister unter dem deutschen Namen Stristfordia erwähnt. Es befand sich auf dem Königsboden und gehörte dem Repser Stuhl an. 1658 wurde Streitfort, wie auch der Nachbarort Katzendorf, von den Türken niedergebrannt.
Im Königreich Ungarn gehörte Mercheașa dem Stuhlbezirk Kőhalom (heute Rupea) in der Gespanschaft Groß-Kokelburg, anschließend dem historischen Kreis Târnava-Mare und ab 1950 dem heutigen Kreis Brașov an.
Bevölkerung[Bearbeiten]
Die Bevölkerung in Mercheașa entwickelte sich von 1850 bis 2002 wie folgt:
| Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 1. November 2008 (PDF; 513 kB; ungarisch).</ref> | Ethnie | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Bevölkerung | Rumänen | Ungarn | Deutsche | Andere | |||
| 1850 | 1187 | 416 | - | 655 | 116 | |||
| 1920 | 1319 | 606 | 2 | 711 | - | |||
| 1941 | 1028 | 440 | 28 | 493 | 67 | |||
| 1977 | 565 | 313 | 29 | 164 | 59 | |||
| 1992 | 501 | 224 | 19 | 46 | 212 | |||
| 2002 | 534 | 270 | 35 | 9 | 220 | |||
| 2011<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1852–2011 in Siebenbürgen bei nepszamlalas.adatbank.ro (ungarisch).</ref> | 502 | 250 | 34 | 6 | 212 | |||
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Hauptsehenswürdigkeit des Ortes ist die siebenbürgisch-sächsische Kirchenburg.<ref>Angaben zu der reformierten Kirche in Mercheașa bei biserici.org, abgerufen am 26. Juni 2019 (rumänisch)</ref>
Die Kirche geht vermutlich auf einen im 13. Jahrhundert erbauten romanischen dreischiffigen Vorgängerbau zurück. Im 15. Jahrhundert wurde sie zu einer Saalkirche umgebaut. Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Kirche befestigt. Von den Befestigungen sind heute noch der Großteil der Mauer sowie einer der ursprünglich vier Wehrtürme erhalten. Der heutige Kirchturm wurde zwischen 1848 und 1858 errichtet. Die gesamte Anlage befindet sich im Verfall;<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kirchenburg Streitfort bei Kulturerbe Kirchenburgen ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> steht unter Denkmalschutz.<ref>Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 12,7 MB; rumänisch).</ref>
- Auf dem Areal des Dorfes steht eine etwa 900 Jahre alte Eiche (⊙
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|name=Bătrânul Carpaților
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}}).<ref>Bild der Eiche, im Frühjahr</ref> Sie hat eine Höhe von etwa 21 Meter, einen Umfang von 9,3 Meter und wird „Der Alte aus den Karpaten“ (Bătrânul Carpaților) genannt.<ref>Sabina Dragomir: Bătrânul Carpaților – cel mai vârstnic copac din România are peste 900 de ani. editiadedimineata.ro, abgerufen am 12. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Michael Galz: Heimatbuch Streitfort in Siebenbürgen, Heimatortsgemeinschaft Streitfort, Gundelsheim/Neckar, 1997, ISBN 978-3-929848-08-3, S. 546.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
