Mersch
| Wappen | Karte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen von Mersch | Lage von Mersch im Großherzogtum Luxemburg | |||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Gemeinde in Luxemburg/Kanton zu ISO-Code_type:city 49° 45′ N, 6° 6′ O
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| Kanton: | Mersch | |||||
| Einwohner: | 10.654 (1. Januar 2025)<ref>Population by canton and municipality, citizenship and sex. Abgerufen am 5. Oktober 2025. </ref> | |||||
| Fläche: | 49,7 km² | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 214,2 Einw./km² | |||||
| Gemeindenummer: | 0409 | |||||
| Website: | www.mersch.lu | |||||
| Politik | ||||||
| Bürgermeister: | Michel Malherbe (DP) | |||||
| Schöffen: | Abby Toussaint (CSV) | |||||
| Wahlsystem: | Proporzwahl | |||||
| Sitzverteilung im Gemeinderat: | ||||||
| Regierende Fraktion: | DP, CSV | |||||
| Opposition: | déi gréng, ÄLfM | |||||
Mersch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und Hauptort des Kantons Mersch.
Geographische Lage[Bearbeiten]
Die Gemeinde Mersch liegt im Gutland, und zwar im Alzettetal nördlich der Hauptstadt.
Zusammensetzung der Gemeinde[Bearbeiten]
Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften:
| deutscher Name | luxemburgischer Name | französischer Name |
|---|---|---|
| Essingen | Essen | Essingen |
| Mersch | Miersch | Mersch |
| Moesdorf | Miesdref | Moesdorf |
| Pettingen | Pëtten | Pettingen |
| Reckingen | Recken | Reckange |
| Rollingen | Rolleng | Rollingen |
| Schönfels | Schëndels | Schoenfels |
Folgende Siedlungen und Höfe (Lieu-dit) gehören ebenfalls zur Gemeinde:
| deutscher Name | luxemburgischer Name | französischer Name |
|---|---|---|
| Binzrath | Bënzert | Binzrath |
| Beringen | Biereng | Beringen |
| Beringerberg | Bierengerbierg | Beringerberg |
| Berschbach | Bierschbech | Berschbach |
| Finsterthalerhof | Fënsterdaller Haff | |
| Hilbach | Helbich | Hilbach |
| Hühnerhof | Héngerhaff | |
| Hosbich | Hosbich | Hosbich |
| Hunnebuer | Hunnebuer | Hunnebuer |
| Miersch-Gare | ||
| Reckener Barrière | Reckange-Barrière | |
| Rouschthaff | ||
| Scheuerhof | Scheierhaff | |
| Schéiferei | ||
| Schëndelsser Millen | Schoenfels-Moulin |
Geschichte[Bearbeiten]
Erstmals urkundlich erwähnt wird Mersch im Testament der Gräfin Erkanfrida von Lothringen, das auf den 1. April 853 datiert wurde und in der Staatsbibliothek Berlin aufbewahrt wird (StB B Ms.lat.fol.729). Im Jahr 960 beschreibt Erzbischof Heinrich I. von Trier die Grenzen seiner Pfarrei Mersch "in villam Marisch", abgedruckt in Beyer, "Geschichte der mittelrheinischen Territorien", Band 1, Koblenz 1860. Dann erscheint der Ort in einer Bulle Papst Leos von 1051, die in den "Regesta Imperii" II,5,2,+860 enthalten ist.
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
Politik[Bearbeiten]
Die Gemeinde Mersch wird von einer Koalition aus der liberalen DP und der christlich-konservativen CSV regiert.
Zur Kommunalwahl im Juni 2023 kandidierten vier Listen, drei Parteilisten und eine Bürgerliste. Alle vier Listen schafften den Einzug in den Gemeinderat.
| Partei | Sitze: | Stimmenanteil | Stimmenanteil |
|---|---|---|---|
| Demokratesch Partei (DP) | 7 | 43,09 % | Die Seite Vorlage:Wahldiagramm/styles.css hat keinen Inhalt. |
| Chrëschtlech-Sozial Vollekspartei (CSV) | 4 | 26,89 % | |
| Déi Gréng | 2 | 16,95 % | |
| Är Leit fir Miersch (ÄLfM) | 2 | 13,07 % |
Verkehr[Bearbeiten]
Mersch hat seit 1852 einen Bahnhof an der Luxemburger Nordbahn Luxembourg – Troisvierges (- Liège – Liers). Am Bahnhof Mersch halten stündlich die Regionalzüge nach Troisvierges und Wiltz sowie die Intercités nach Liège. Bis 2020 wurden hier Fahrkarten verkauft, seitdem ist der Bahnverkehr im gesamten Großherzogtum gratis, nur Reisende 1. Klasse müssen noch zahlen.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Dekanatskirche Sankt Michael mit dem Ölgemälde Die Verkündigung.
- Römische Villa mit Wasserbecken
- In Pettingen stehen die Ruinen einer alten Wasserburg, die besichtigt werden können.
- In Mersch steht auf dem Kronenberg (lux. Krounebierg) ein Obelisk. Als Nationalmonument zur 100-Jahr-Feier der Unabhängigkeit Luxemburgs errichtet, wurde er im Zweiten Weltkrieg niedergerissen und nach dem Krieg in neuer Form aufgebaut. Ein Teilstück des ursprünglichen Monuments (in Form einer Säule) kann noch am Ort besichtigt werden.
- Schloss Schönfels im gleichnamigen Ort, das vom 16. bis zum 18. Jahrhundert der pfälzisch-luxemburgischen Adelsfamilie Schliederer von Lachen gehörte.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Historische Webseite zu Schloss Schönfels ( des Vorlage:IconExternal vom 24. Mai 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
-
St. Michaelskirche
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Römische Villa
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Ehemaliges Wasserbecken der römischen Villa
-
Der Obelisk von 1957 ist das Denkmal der Unabhängigkeit des Großherzogtums Luxemburg (2007).
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Gedenktafel am Obelisk über das Niederreißen der Säule im Jahr 1940
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Schloss Schönfels
Kultur[Bearbeiten]
In Mersch befindet sich seit 2005 das Lycée Ermesinde, das durch seinen Pilotstatus Aufmerksamkeit im ganzen Land bekommt. Ferner befindet sich in Mersch ein regional wichtiges Kulturzentrum, genannt Kulturhaus<ref>Kulturhaus Website</ref>, sowie der Sitz des Nationalen Literaturzentrums, des Centre National de Littérature.<ref>Centre National de Littérature Website</ref> Dort findet zu Beginn eines jeden Jahres die Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM Mersch statt.<ref name="public-201601">Kinder- und Jugendbuchmesse in Mersch. In: cnl.public.lu. 29. Januar 2016, abgerufen am 20. Juni 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mersch hat eine öffentliche Bibliothek mit integrierter Internetstube, das Mierscher Lieshaus.<ref>Mierscher Lieshaus Website</ref>
Töchter und Söhne der Gemeinde[Bearbeiten]
- Emmanuel Servais (1811–1890), luxemburgischer Politiker und Schriftsteller
- Jean-Baptiste Charles François Neuens (1812–1881), Professor, Übersetzer, Autor, Erfinder, belgischer General (Jean-Baptiste Neuens bei Wikidata)
- Nikolaus Welter (1871–1951), Literaturwissenschaftler und Schriftsteller
- Raoul Weckbecker (1898–1978), Bobsportler und Skirennläufer
- Pierre J. Huss (1903–1966), US-amerikanischer Journalist
- Arnold Schaack (1912–1991), Radrennfahrer
Industriegeschichte[Bearbeiten]
Der Hochdruckgasarmaturenhersteller Rotarex geht (auch) auf die Kohlensäurefabrik Ceodeux in Mersch um 1922 zurück.<ref>Rotarex Corporate Video FiretecChannel, 14. November 2014, abgerufen am 3. Juli 2020. Video, 0:32–0:37/1:43</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Hilbert, Roger: Von der belgischen Revolution 1830 bis zu den Märzunruhen 1848 – am Beispiel Mersch.<ref>Luxemburger Nationalbibliographie (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2024. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>
Vorlage:Klappleiste/Anfang Bissen | Colmar-Berg | Fels | Fischbach | Heffingen | Helperknapp | Lintgen | Lorentzweiler | Mersch | Nommern Vorlage:Klappleiste/Ende
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
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- Mersch
- Gemeinde in Luxemburg
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- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2024-03
- Ort in Luxemburg
- Ort an der Alzette
- Ersterwähnung 853