Merzbach (Trautskirchen)
Merzbach Gemeinde Trautskirchen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(50)&title=Merzbach 49° 28′ N, 10° 35′ O
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| Höhe: | 369–390 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 50 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 90619 | |||||
| Vorwahl: | 09107 | |||||
Merzbach (fränkisch: Mäadsba<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 142. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „męɘdsbɒ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Trautskirchen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Merzbach liegt in der Gemarkung Buch.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Unmittelbar nördlich des Dorfes entspringt der Merzbach, ein linker Zufluss der Zenn mit südöstlichem Lauf und Mündung im namengebenden Ort der Gemeinde, ungefähr 0,25 km nordwärts des Ortsrandes beginnt der weite Schußbachwaldes. In diesem erhebt sich 1 km nordwestlich des Ortes der Alte Herod (426 m ü. NHN). 0,75 km östlich von Merzbach liegt, durch eine offene Höhenflur vom anderen Wald getrennt, die Waldinsel Oberer Herrschaftswald.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hohenroth (0,9 km nordöstlich) bzw. nach Trautskirchen zur Staatsstraße 2413 (1,6 km südöstlich). Ein landwirtschaftlicher Verkehrsweg führt an der Bucher Mühle vorbei bis zur Kreisstraße NEA 17 bei Buch (1,2 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
1294 wurde der Ort als „guet zu Merczpach“ erstmals urkundlich erwähnt, als Konrad IV. von Nürnberg und seine Frau Agnes dem Deutschen Orden die Burg Virnsberg mit Eingehörungen schenkten, darunter auch Merzbach. Der Ortsname leitet sich vom gleichnamigen Gewässernamen ab, der „Bach, der im März besonders viel Wasser führt“ bedeuten soll.<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 142 f.</ref><ref>Siehe Website trautskirchen.de</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Merzbach zwölf Anwesen (2 Höfe, 3 Zweidrittelhöfe, 4 Viertelhöfe, 2 Gnadenhäuslein, 1 Gemeindehirtenhaus). Das Hochgericht übte das Obervogteiamt Virnsberg aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte die Deutschordenskommende Virnsberg.<ref name="H113">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 113.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Merzbach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Buch und der 1811 gebildeten Ruralgemeinde Buch zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 961. </ref><ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 211.</ref> Am 1. Juli 1972 wurde Merzbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Trautskirchen eingemeindet.<ref>Trautskirchen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Trautskirchen) gepfarrt.<ref name="H113"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Mariä Himmelfahrt (Sondernohe) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Merzbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 587 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769699270 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 113 (Digitalisat). Ebd. S. 211 (Digitalisat).
Weblinks[Bearbeiten]
- Ortsteile > Merzbach. In: trautskirchen.de. Abgerufen am 7. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Merzbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Merzbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Buch | Dagenbach | Einersdorf | Fröschendorf | Hohenroth | Merzbach | Schußbach | Steinbach | Stöckach | Trautskirchen
Sonstige Wohnplätze: Bucher Mühle | Fröschendorfer Mühle