Messiaskapelle (Alsergrund)
Die Evangelische Messiaskapelle Wien Alsergrund der Pfarrgemeinde A.B. (Augsburger Bekenntnis) befindet sich in einem Wohnhaus im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund. Sie ist die Pfarrkirche der Pfarrgemeinde A.B Alsergrund,<ref>Pfarrgemeinde Alsergrund, Evangelische Kirche Wien, evang-wien.at → Wiener Pfarrgemeinden A.B.</ref> die zur Evangelischen Superintendentur A. B. Wien gehört.
Geschichte und Ausstattung[Bearbeiten]
Das Haus Seegasse Nr. 16, in dem sich die Messiaskapelle befindet, wurde im März 1922 von der Schwedischen Israelmission erworben.<ref>Pfarrgemeinde A.B, Wien Alsergrund: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.1920-1938 Die schwedische Israelsmission ( des Vorlage:IconExternal vom 19. Dezember 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., meka.at, abgerufen am 12. Oktober 2014;
Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Messiaskapelle - Evangelische Pfarrgemeinde A. B. Wien-Alsergrund ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Januar 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., wien.gv.at (zusammenfassung der Chronik auf meka.at).</ref> Dieses Haus war vom jüdischen Architekten Ludwig Schmidl errichtet worden. Ein Mädchen-Unterstützungsverein<ref>Dazu Ursula Prokop: Spuren des jüdischen Wien. Die Schule des Israelitischen Mädchenunterstützungsvereines in der Rossau. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Heft 85, 6/2010. Abgerufen am 28. Januar 2025.</ref> hatte es als Schule für arme jüdische Mädchen bauen lassen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.1910 – 1920 Die Mädchenschule ( des Vorlage:IconExternal vom 11. August 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., meka.at, abgerufen am 12. Oktober 2014.</ref>
Ein Kreuz links und eine kleine Tafel rechts in der Kirche erinnern an die Geschichte, so an die Zeit der Kriegsjahre, als dort die Schwedische Israelmission verfolgten Juden zur Ausreise verhalf.<ref>Monika Salzer, Peter Karner: Vom Christbaum zur Ringstraße: evangelisches Wien. 2. Auflage, Verlag Picus, 2008, S. 120 f.</ref>
Seit 1951, mit dem Beginn der Wirksamkeit von Adolf Rücker als Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Wien – Innere Stadt (Stadtkirche), wurde in dem Haus der Schwedischen Mission die evangelische Predigtstation für den 9. Wiener Gemeindebezirk ausgebaut.<ref name="geschichte1">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.1973 – 2000 Die Evangelische Predigtstation Alsergrund ( des Vorlage:IconExternal vom 19. Dezember 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., meka.at, abgerufen am 12. Oktober 2014.</ref>
Nachdem die Schwedische Mission ihre Arbeit in Wien beendet hatte, wurde das Gebäude von der Gemeinde Wien – Innere Stadt angekauft und die Messiaskapelle wurde eine ab 1961 eigenständige evangelische Predigtstation.<ref name="geschichte1"/><ref name="Austriaforum">Eintrag zu Wien 9, Messiaskapelle im Austria-Forum (Kapitel Sakralbauten)</ref> 1964 wurde die Kapelle grundlegend modernisiert,<ref name="Austriaforum"/> von der alten Ausstattung befindet sich heute nurmehr das Altarbild Emmausjünger in der Kirche. Es ist eine Kopie von E. Hüttenbrenner nach einem Original aus unbekannter Hand des 17. Jahrhunderts (Besitz des Kunsthistorischen Museums Wien).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Das Altarbild ( des Vorlage:IconExternal vom 12. August 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., meka.at, abgerufen am 14. Oktober 2014.</ref> Die heutige Ausstattung ist schlichteste Kirchenmoderne.
Per 28. Jänner 1999 wurde dann die eigenständige Evangelische Gemeinde Wien Alsergrund – „Messiaskapelle“ gegründet. Ihr Pfarrsprengel ist weiterhin der 9. Bezirk.<ref>Amtsblatt für die Evangelische Kirche in Österreich Jg. 1999, 1. Stück, 26. März 1999; wiedergegeben in Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.2000 – heute Evangelische Gemeinde Wien Alsergrund – “Messiaskapelle” ( des Vorlage:IconExternal vom 11. August 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., meka.at, abgerufen am 14. Oktober 2014.</ref> Damit ist sie die 22. Pfarrgemeinde der Wiener Superintendentur.
Die Gemeinde nimmt regelmäßig an der Langen Nacht der Kirchen teil. Hier probt auch der Chor der Bachgemeinde Wien.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mitsingen, Proben ( des Vorlage:IconExternal vom 20. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Bachgemeinde Wien, bachgemeinde.at</ref>
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Innenansicht
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Fenster in der Messiaskapelle
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Eingangsbereich der Messiaskapelle während der Langen Nacht der Kirchen 2014
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>
Evangelische Kapelle A.B.: Messiaskapelle (Seegasse)
Röm.-kath. Kirchen und Kapellen: Canisiuskirche (Lustkandlgasse) | Schubertkirche (Lichtental) | Seminarkirche Santa Maria de Mercede (Boltzmanngasse) | Servitenkirche (Roßau) | St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle (Währinger Gürtel) | Votivkirche (Rooseveltplatz)
Synagoge: Synagoge im alten AKH
Abgegangene Sakralbauten: Schwarzspanierkirche (Schwarzspanierstraße) | Vereinssynagoge in der Müllnergasse
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