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Messinium

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❮ System Serie Stufe ≈ Alter (mya)
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rowspan="2" style="Vorlage:Erdzeitalter/Farbstil"| Pliozän style="Vorlage:Erdzeitalter/Farbstil;"| Piacenzium Vorlage:FormatNum
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style="Vorlage:Erdzeitalter/Farbstil"| Zancleum Vorlage:FormatNum
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rowspan="6" style="Vorlage:Erdzeitalter/Farbstil"| Miozän style="Vorlage:Erdzeitalter/Farbstil;"| Messinium Vorlage:FormatNum
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style="Vorlage:Erdzeitalter/Farbstil"| Tortonium Vorlage:FormatNum
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style="Vorlage:Erdzeitalter/Farbstil"| Serravallium Vorlage:FormatNum
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style="Vorlage:Erdzeitalter/Farbstil"| Langhium Vorlage:FormatNum
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style="Vorlage:Erdzeitalter/Farbstil"| Burdigalium Vorlage:FormatNum
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style="Vorlage:Erdzeitalter/Farbstil"| Aquitanium Vorlage:FormatNum
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früher früher früher älter

Das Messinium (auch verkürzt zu Messin) ist in der Erdgeschichte die oberste chronostratigraphische Stufe des Miozäns (Neogen). Sie entspricht geochronologisch ungefähr dem Zeitraum vor Erdzeitalter-Vorlage: Unbekannter Parameterwert!Vorlage:Erdzeitalter/Wartung/Parameterfehler bis etwa Vorlage:FormatNum Millionen Jahren und dauerte ca. 1,9 Millionen Jahre. Die Stufe folgt auf das Tortonium und wird vom Zancleum, der unteren Stufe des Pliozäns, abgelöst.

Namensgebung[Bearbeiten]

Die Stufe ist nach der Stadt Messina auf Sizilien (Italien) benannt. Die Stufe und der Name wurden vom schweizerischen Geologen Karl Mayer-Eymar 1867 eingeführt.

Definition und GSSP[Bearbeiten]

Die untere Grenze ist durch das unterste Vorkommen der planktonischen Foraminiferen-Art Globorotalia conomiozea definiert. Die Grenze liegt etwa in der Mitte der magnetischen Polaritäts-Chronozone C3Br.1r. Die obere Grenze liegt beim Top der magnetischen Polaritäts-Chronozone C3r (rund 100.000 Jahre vor der Thvera normal-polaren Subchronozone C3n.4n). Außerdem liegt die Grenze nahe dem Aussterbehorizont der kalkigen Nannoplankton-Art Triquetrorhabdulus rugosus (= Basis der CN10b-Zone) und dem Erstauftreten der kalkigen Nanoplankton-Art Ceratolithus acutus. Das offizielle Typprofil der Internationalen Kommission für Stratigraphie (GSSP = „Global Stratotype Section and Point“) ist ein Profil bei Oued Akrech in der Nähe von Rabat (Marokko).

Messinische Salinitätskrise im Mittelmeer[Bearbeiten]

Während der Messinischen Salinitätskrise gegen Ende des Messiniums trocknete das Mittelmeer weitgehend aus und es bildeten sich in den tiefsten Beckenteilen bis zu 3000 m mächtige Evaporit-Folgen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Mayer-Eymar: Catalogue systématique et descriptif des fossiles des terrains tertiaires qui se trouvent du Musée fédéral de Zürich. Zürich 1867.
  • Felix M. Gradstein, James G. Ogg, Mark D. Schmitz & Gabi M. Ogg: Geologic Time Scale 2020, Vol. 2. Elsevier 2020, ISBN 978-0-12-824360-2.
  • Frederik J. Hilgen, Silvia Iaccarino, Wout Krijgsman, Giulia Villa, Cornelis Gerard Langereis, Willem J. Zachariasse: The Global Boundary Stratotype Section and Point (GSSP) of the Messinian Stage (uppermost Miocene). Episodes, 23(3): 172–178, Beijing 2000 Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. PDF.
  • Hans Murawski, Wilhelm Meyer: Geologisches Wörterbuch. 10., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Enke Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-432-84100-0 (Enke-Taschenbuch).

Weblinks[Bearbeiten]