Methacrolein
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Methacrolein | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Methacrolein | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C4H6O | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose bis gelbliche Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 70,09 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | ||||||||||||||||||
| Dichte |
0,83 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Methacrylaldehyd in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−81 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
73 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
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| Löslichkeit |
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| Brechungsindex |
1,4144 (20 °C)<ref name="CRC90_3_372">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-372.</ref> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | |||||||||||||||||||
Methacrolein ist eine chemische Verbindung (ein ungesättigter Aldehyd) die in Form einer klaren brennbaren Flüssigkeit vorkommt, welche vor allem zur Herstellung von Kunststoffen verwendet wird.
Vorkommen[Bearbeiten]
Natürlich kommt Methacrolein in Äpfeln vor.<ref name="Dr. Dukes 47048" />
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Hergestellt wird Methacrolein durch<ref name="BGChemie" />:
- Gasphasenoxidation von Isobuten oder tert-Butanol
- Mannich-Kondensation von Propionaldehyd mit Formaldehyd
- Dehydrogenierung von Isobutyraldehyd
Eigenschaften[Bearbeiten]
Methacrylaldehyd ist eine leicht flüchtige, gelbliche Flüssigkeit mit stechendem Geruch, welche löslich in Wasser ist. Die Dämpfe von Methacrolein sind schwerer als Luft.<ref name="GESTIS" />
Verwendung[Bearbeiten]
Methacrolein wird als Zwischenprodukt zur Herstellung von Polymeren (z. B. Methylmethacrylat), Harzen, Pflanzenschutzmitteln und in geringem Maße für Geschmacks- und Geruchsstoffe verwendet.
Sicherheitshinweise[Bearbeiten]
Methacroleindämpfe wirken stark reizend bis ätzend auf Schleimhäute, Haut und Lunge. Die Dämpfe von Methacrylaldehyd können mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch (Flammpunkt −15 °C, Zündtemperatur 295 °C) bilden.<ref name="GESTIS" />
Weblinks[Bearbeiten]
- Eintrag zu Methacrylaldehyde in der Spectral Database for Organic Compounds (SDBS) des National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST)Vorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Dr. Dukes 47048">Vorlage:DrDukesDB</ref> </references>
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Feuergefährlicher Stoff
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Ätzender Stoff
- Erbgutverändernder Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Alkenal