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Methacrolein

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Strukturformel
Strukturformel von Methacrolein
Allgemeines
Name Methacrolein
Andere Namen
  • Methacrylaldehyd
  • 2-Methylacrolein
  • 2-Methyl-2-propen-1-al
  • Isobutenal
Summenformel C4H6O
Kurzbeschreibung

farblose bis gelbliche Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 201-150-1
ECHA-InfoCard 100.001.046
PubChem 6562
ChemSpider 6314
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 70,09 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,83 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Methacrylaldehyd in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

−81 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

73 °C<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck
  • 160 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS" />
  • 530 hPa (50 °C)<ref name="GESTIS" />
  • 890 hPa (65 °C)<ref name="GESTIS" />
Löslichkeit
Brechungsindex

1,4144 (20 °C)<ref name="CRC90_3_372">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-372.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 225​‐​301​‐​311​‐​330​‐​314​‐​341​‐​410
P: 210​‐​280​‐​301+310​‐​305+351+338​‐​310<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

140 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Methacrolein ist eine chemische Verbindung (ein ungesättigter Aldehyd) die in Form einer klaren brennbaren Flüssigkeit vorkommt, welche vor allem zur Herstellung von Kunststoffen verwendet wird.

Vorkommen[Bearbeiten]

Natürlich kommt Methacrolein in Äpfeln vor.<ref name="Dr. Dukes 47048" />

Datei:Red Apple.jpg
Äpfel enthalten natürlicherweise Methacrolein

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Hergestellt wird Methacrolein durch<ref name="BGChemie" />:

  1. Gasphasenoxidation von Isobuten oder tert-Butanol
  2. Mannich-Kondensation von Propionaldehyd mit Formaldehyd
  3. Dehydrogenierung von Isobutyraldehyd

Eigenschaften[Bearbeiten]

Methacrylaldehyd ist eine leicht flüchtige, gelbliche Flüssigkeit mit stechendem Geruch, welche löslich in Wasser ist. Die Dämpfe von Methacrolein sind schwerer als Luft.<ref name="GESTIS" />

Verwendung[Bearbeiten]

Methacrolein wird als Zwischenprodukt zur Herstellung von Polymeren (z. B. Methylmethacrylat), Harzen, Pflanzenschutzmitteln und in geringem Maße für Geschmacks- und Geruchsstoffe verwendet.

Sicherheitshinweise[Bearbeiten]

Methacroleindämpfe wirken stark reizend bis ätzend auf Schleimhäute, Haut und Lunge. Die Dämpfe von Methacrylaldehyd können mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch (Flammpunkt −15 °C, Zündtemperatur 295 °C) bilden.<ref name="GESTIS" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Dr. Dukes 47048">Vorlage:DrDukesDB</ref> </references>

Vorlage:Hinweisbaustein