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Methylethylcellulose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Vereinfachte Strukturformel von Methylethylcellulose (R=H oder CH3 oder CH2CH3)
Allgemeines
Name Methylethylcellulose
Andere Namen
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
Monomere/Teilstrukturen Cellobiose, Methylchlorid, Ethylchlorid
Kurzbeschreibung

hygroskopisches, geruchsloses, gelbliches Pulver<ref name="fao">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Methyl Ethyl Cellulose (Memento vom 5. Februar 2018 im Internet Archive), Monographie der 17th JECFA (1973), veröffentlicht in FNP 4 (1978) und FNP 52 (1992).</ref>

Eigenschaften
Aggregatzustand

fest

Löslichkeit
  • Quellung in Wasser: bildet eine klare bis opaleszente, viskose, kolloidale Lösung<ref name="fao"/>
  • nahezu unlöslich in Ethanol<ref name=fao />
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Methylethylcellulose (MEC) ist ein Sammelbegriff für Celluloseether (Derivate der Cellulose) bei denen ein Teil der Hydroxygruppen als Ether mit Methyl- und Ethyl-Gruppen verknüpft sind. In Europa ist Methylethylcellulose als Lebensmittelzusatzstoff unter der E-Nummer E 465 zugelassen.<ref name="Wüstenberg2013" />

Herstellung[Bearbeiten]

Cellulose oder Zellstoff wird gemahlen und mit Alkalilauge versetzt. Die Alkylierung der Alkalicellulose zur Methylethylcellulose erfolgt dann nacheinander mit Methylchlorid und Ethylchlorid.<ref name="Wüstenberg2013">Tanja Wüstenberg: Cellulose und Cellulosederivate. Behr’s Verlag, 2013, ISBN 978-3-95468-188-4, S. 295 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Cellulose wird aus Nadel- und Laubhölzern gewonnen. Bei der Umsetzung bleibt die ursprüngliche Cellulose-Struktur erhalten.

Eigenschaften/Verwendung[Bearbeiten]

MEC hat vergleichbare rheologische Eigenschaften wie die verwandte Methylcellulose.<ref name="Wüstenberg2013" /> Methylethylcellulose kann als Verdickungsmittel, Stabilisator, Schaumbildner und Emulgator eingesetzt werden.<ref name="fao"/> Die Produktionsmenge lag in den 1990er Jahren bei 60 Tonnen pro Jahr, heute wird MEC nicht mehr produziert.<ref name="Wüstenberg2013" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />