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Metominostrobin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Metominostrobin
Strukturformel von (E)-Metominostrobin
Allgemeines
Name Metominostrobin
Andere Namen

Methyl-α-methoxyimino-N-methyl-2-phenoxyphenylacetamide

Summenformel C16H16N2O3
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="Robert Krieger">Robert Krieger: Handbook of Pesticide Toxicology, Two-Volume Set: Principles and Agents. Academic Press, 2001, ISBN 0-08-053379-5, S. 1203 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer (Listennummer) 603-742-9
ECHA-InfoCard 100.108.725
PubChem 5483872
ChemSpider 4588319
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Eigenschaften
Molare Masse 284,31 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Sigma" />

Dichte

1,28 g·cm−3 (Schüttdichte)<ref name="PPDB" />

Schmelzpunkt

87–89 °C<ref name="Robert Krieger" />

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt (E)-Metominostrobin bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma" />
Toxikologische Daten

708 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="PPDB" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Metominostrobin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Methoxyiminoacetamide und Strobilurine, die zur Pilzbekämpfung in der Landwirtschaft eingesetzt wird.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Metominostrobin ist ein weißer Feststoff, der in Wasser schlecht löslich ist.<ref name="Robert Krieger" /><ref name="PPDB" /> Aufgrund der unsymmetrisch substituierten Oxim-Doppelbindung kommt Metominostrobin als E/Z-Isomerenpaar vor. Da das E-Isomer eine 5- bis 20-fach höhere Wirkung hat als das Z-Isomer, wird vorwiegend das E-Isomer verwendet.<ref name="Robert Krieger" />

Verwendung[Bearbeiten]

Metominostrobin wird als Fungizid bei Reis gegen den Reisbrandpilz (Magnaporthe grisea) verwendet und ist in asiatischen Ländern zugelassen. Die Verbindung wurde 1998 durch die Firma Shionogi entdeckt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />