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Metropolbahnhof

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Metropolbahnhof und Aufkommensstarke Grenzstelle sind Kategorien, die seit 2018 im Trassenpreissystem der DB Netz AG (seit 2024 DB InfraGO AG) zur Anwendung kommen. Die Kategorien sind für die Berechnung der Trassenpreise im Schienenpersonenfernverkehr von Bedeutung.

Abschnitte von Tagesfernverkehrsverbindungen, die zwischen zwei solchen Bahnhöfen bzw. Grenzstellen liegen, fallen unter den geschwindigkeitsabhängigen Entgelttarif „Metro Tag“, auch wenn dazwischen an Nicht-Metropolbahnhöfen gehalten wird. Berühren diese Verbindungen nur einen oder keinen solchen Bahnhof bzw. Grenzstelle, bzw. beginnen oder enden nicht in solch einem Bahnhof, fallen diese Abschnitte unter den günstigeren einheitlichen Entgelttarif „Basic“.<ref>DB Netz AG: Schienennetz Benutzungsbedingungen 2018 Punkt 6.2.1.2.1 Metro Tag. 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. April 2017; abgerufen am 19. April 2017.</ref>

Diese Gruppe der Metropolbahnhöfe enthält Verkehrsstationen, die von mehr als 50.000 Fahrgästen pro Tag genutzt werden. Es handelt sich deshalb größtenteils um Bahnhöfe der Preisklassen 1 und 2 sowie größere S-Bahn-Stationen. Von den 21 Bahnhöfen der Preisklasse 1 ist nur Dresden Hbf kein Metropolbahnhof.<ref>Felix Berschin: Das Trassenpreissystem 2017. (PDF) In: nahverkehrsberatung.de. Februar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. November 2015; abgerufen am 3. November 2016.</ref>

Zur Abbildung von Metropolverkehren ins Ausland wurden aufkommensstarken Grenzstellen definiert. Diese umfasst Grenzbetriebsstellen mit mehr als 5250 Zügen des Fernverkehrs in der letzten abgeschlossenen Netzfahrplanperiode.<ref>DB Netz AG: Schienennetz Benutzungsbedingungen 2018 Punkt 6.0 Definitionen. 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. April 2017; abgerufen am 19. April 2017.</ref><ref>DB Netz AG: Liste der aufkommensstarken Betriebsstellen. 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Februar 2017; abgerufen am 3. Februar 2017.</ref>

Die Liste wird alle fünf Jahre aktualisiert, zum ersten Mal zum Netzfahrplan 2023, wobei die Daten von 2020 zugrunde gelegt werden.<ref>DB Netz AG: Schienennetz-Benutzungsbedingungen 2018. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. April 2017; abgerufen am 3. Februar 2017.</ref>

Aufgrund einer nicht rechtzeitig erfolgten Übernahme der EU-Richtlinie 2012/34 in deutsches Recht erfolgte die ursprünglich für 2017 geplante offizielle Einführung der Kategorie Metropolbahnhof erst im Trassenpreissystem 2018.

Übersicht[Bearbeiten]

Folgende Verkehrsstationen gelten als Metropolbahnhöfe:<ref>DB InfraGO AG: Anlage 5.1 b zu den Infrastrukturnutzungsbedingungen (INB) der DB InfraGO AG 2026 – Liste der Metropolbahnhöfe und deren Betriebsstellen. Abgerufen am 7. Mai 2026.</ref>

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Folgende Betriebsstellen gelten als aufkommensstarke Grenzstellen:<ref>DB Netz AG: Liste der aufkommensstarken Betriebsstellen. 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Februar 2017; abgerufen am 3. Februar 2017.</ref>

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Fernverkehrszüge zwischen Salzburg, Kufstein und Innsbruck, die Deutschland über das Große Deutsche Eck durchfahren, werden dementsprechend im Trassenpreissystem auch wie Züge zwischen Metropolbahnhöfen behandelt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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