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Michael Koslar

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Datei:Michael Koslar.jpg
Michael Koslar (2014)

Michael Koslar, auch Malte Sonnenfeld (* 22. Oktober 1967 in Köln) ist ein deutscher Fernsehmoderator,<ref>Im Gespräch: Michael Koslar - Moderator, Autor, Entertainer, Sprecher, Produzent, Regisseur. In: radiokoeln.de. 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2018; abgerufen am 21. August 2022.</ref> Autor,<ref>Bernd Schöneck: Kölner Sportlegende: Sein Leben war der Radsport. 8. August 2012, abgerufen am 21. August 2022.</ref> Maler,<ref name=":0">General-Anzeiger Bonn: Ausstellung im Willy-Brandt-Forum in Unkel: Pop Art trifft Uncle Sam und Joschka Fischer. 2. September 2016, abgerufen am 27. März 2025.</ref> und Off-Sprecher.<ref>Backstagetour mit Michael Koslar. Abgerufen am 21. August 2022.</ref>

Biographie[Bearbeiten]

Michael Koslar ist der Sohn des Radrennfahrers Dieter Koslar. 1990 bis 1996 studierte er Deutsche Philologie, Philosophie und Pädagogik an der Universität zu Köln und besuchte 1996/97 die Medienschule Kerpen-Horrem<ref>Malte Sonnenfeld, Künstler, Neo Pop Art, Artcologne, Galerie, Maler, Köln. Abgerufen am 17. September 2024.</ref>. Daneben sammelte er erste Erfahrungen als Moderator, etwa 1992 bei WDR publik.<ref>DWDL de GmbH: DWDL.de - das www.medienmagazin.de. Abgerufen am 21. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nach Tätigkeiten als „Warm-Upper“ und als Texter für die Talkshow-Parodie T.V. Kaiser auf RTL<ref>Sprechplanet mit Michael Koslar vom 04.05.2013 • Sprechplanet - via Podcast Addict. Abgerufen am 21. August 2022.</ref> moderierte er weitere Sendungen für RTL und VOX. Ab Januar 1999 moderierte er Quatsch Dich reich – Koslars Comedy Talk, ein VOX-Pendant zu T.V. Kaiser.<ref>Eckhard Gropp: Neue musikalische Wirklichkeiten – Funktionalisierung von Musik in der Erlebnisgesellschaft. Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität. Bonn Dezember 2001, S. 58 (d-nb.info [abgerufen am 21. August 2022]).</ref><ref>csch: Standbild: Die Talkshow-Show. In: Die Tageszeitung: taz. 6. Januar 1999, ISSN 0931-9085, S. 16 (taz.de [abgerufen am 21. August 2022]).</ref>

Von Juli bis Dezember 2001 moderierte Koslar 120 Folgen der Call-In-Show Alles auf rot bei tm3, später 9Live,<ref>imfernsehen GmbH & Co KG: Alles auf Rot! (2001). Abgerufen am 21. August 2022.</ref> wozu der Medienforscher Hans-Otto Hügel die These aufstellte, dass Koslar die dramaturgischen Möglichkeiten des Formats unterhaltsamer nutzte als jene, die nach ihm kamen.<ref>Hans-Otto Hügel: Format und Moderator. TV-Show-Produktionen in parasozialer und in ästhetischer Perspektive. In: Mike Friedrichsen, Udo Gottlich (Hrsg.): Diversifikation in der Unterhaltungsproduktion. Herbert von Halem Verlag, Köln 2004, ISBN 978-3-931606-52-7, S. 162 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 21. August 2022]).</ref> Es folgte die Moderation des satirischen Castingformats Nur mit Nummer (2002 bis 2003) beim Regionalsender tv.nrw und anderen regionalen Sendern.<ref>Thomas Lückerath: Neue Late-Night-Show mit Michael Koslar. In: dwdl.de. 16. Juli 2002, abgerufen am 21. August 2022.</ref> Von 2011 bis 2012 produzierte und moderierte er die Kölner Talkshow Talk am Niehl für center.tv Köln.<ref>Bernd Schöneck: Talk am Niehl: Talk-Show aus dem Kneipen-Studio. 24. April 2012, abgerufen am 21. August 2022.</ref><ref>"Talk am Niehl" - Kölns erste Talkshow im Netz. Abgerufen am 21. August 2022.</ref>

2008 veröffentlichte er das Buch Salz in der Suppe über seinen verstorbenen Vater, nachdem er ihn vor seinem Tod intensiv nach seinen Erinnerungen befragt hatte.<ref>Michael Koslar: Salz in der Suppe: Fast so etwas wie eine Autobiographie. 1. Auflage. Buchwerft-verlag.de, Kiel 2008, ISBN 978-3-940900-64-7 (dnb.de [abgerufen am 21. August 2022]).</ref><ref>Bernd Schöneck: Sein Leben war der Radsport KÖLNER SPORTLEGENDE Eine Dokumentation über Dieter Koslar plant dessen Sohn Michael. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 9. August 2012, Stadtteile, S. 39.</ref>

In der Fernsehserie Die Anrheiner im Westdeutschen Rundfunk Köln spielte er die in den Jahren 2007 bis 2008 Rolle des Steuerberaters Oliver Wagner.<ref name=":3">Filmografie Michael Koslar. In: fernsehserien.de. imfernsehen GmbH & Co KG, abgerufen am 21. August 2022.</ref> Seit 2012 ist er der Off-Sprecher für die wochentägliche Formate 4 Hochzeiten und eine Traumreise auf Vox<ref>Backstagetour mit Michael Koslar. In: vox.de. Abgerufen am 21. August 2022.</ref><ref>Backstagetour mit Michael Koslar. In: vox.de. Abgerufen am 21. August 2022.</ref> und für Die Retourenprofis seit 2021 auf RTL<ref name=":3" />. 2024 lieh er u. a. seine Stimme für die RTLZWEI Doku-Soap "Diese Büchners".<ref>imfernsehen GmbH & Co KG: Diese Büchners – Familientrubel unter Palmen: Cast & Crew. Abgerufen am 17. September 2024.</ref>

2014 produzierte er das Hörbuch Lebenslang Geheimtipp: Kleine Absacker von und mit Michael Koslar.<ref>Filmkontor600: Lebenslang Geheimtip - Kleine Absacker von und mit Michael Koslar. 2014, abgerufen am 21. August 2022.</ref> 2024 erschien im Barton-Verlag unter seinem Künstlernamen Malte Sonnenfeld das Buch Pixeltanz<ref>Barton Verlag. Abgerufen am 17. September 2024.</ref> zusammen mit der Künstler Madelaine Linden.

Im Jahr 2025 erschien ein 432-seitiges Buch über sein Werk und seine Tätigkeit als Maler, geschrieben von Robert Niesen im Verlag "Der Kulturvernetzer". Titel: "Pop! Art! Ironie! Malte Sonnenfeld interpretiert seine Epoche"<ref>POP! ART! IRONIE! Niesen, Robert. Abgerufen am 22. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Mai 2026 schuf er ein Acrylporträt der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer, das künftig auch als offizielles Logo der Margot-Friedländer Hauptschule/Schwalmtal verwendet wird. Die feierliche Einweihung war am Dienstag, den 9. Juni 2026.<ref>Birgit Sroka: Margot-Friedländer-Schule in Waldniel: „Seid Menschen“ – Gemeinschaftshauptschule umbenannt. 9. Juni 2026, abgerufen am 22. Juli 2026.</ref><ref>Redaktion: Zeitgenössische Kunst für eine zeitlose Botschaft in Schwalmtal. In: Rheinischer Spiegel. 8. Juni 2026, abgerufen am 22. Juli 2026.</ref>

Datei:Michel war dankbar um ein wenig Aufmerksamkeit.jpg
„Michel war dankbar um ein wenig Aufmerksamkeit“, Acryl auf Leinwand, von Malte Sonnenfeld/Michael Koslar, 2016

Unter seinem Künstlernamen Malte Sonnenfeld ist Koslar seit 2010 als Maler tätig. Er sieht sich als Vertreter der „Neo-Pop Art“.<ref>Kollage, Comic und Pop-Art Neopop-Art-Künstler Michael Koslar stellt als Malte Sonnenfeld aus. In: Kölnische Rundschau. 11. Mai 2016, RSG-LOK, S. 39.</ref><ref>Stephan Everling: Comedian zeigt seine ernste Seite Michael Koslar stellt in der Gemünder Galerie Eifelkunst aus. In: Kölnische Rundschau. 26. März 2016, RES, S. 48.</ref> Seine Gemälde enthalten Stilelemente aus mehreren Kunstepochen, wie z. B. aus dem Fauvismus entlehnten großen, leuchtenden Farbflächen, Collage- und Stencilelemente aus dem Affichismus oder den Pop-Art typischen schwarzen Comic-Outlines.<ref>Camilla Spörndle: Fauvismus, Affichismus und Pop-Art. In: Malte Sonnenfeld. 2016, S. 14 (maltesonnenfeld.de [PDF; abgerufen am 21. August 2022]).</ref> Dr. Thomas Ebers erklärt über seine Kunst, dass sie „im besten Sinne des Wortes als ‚paradoxale‘ Kunst bezeichnet werden [kann], denn Paradoxie bezeichnet etymologisch etwas den gewöhnlichen Erwartungen Widersprechendes“.<ref>Malte Sonnenfeld. In: 99 Künstler. 3. Dezember 2020, abgerufen am 24. März 2025.</ref>

Einzel- und Gruppenausstellungen von Malte Sonnenfeld fanden zum Beispiel im Museum zur Zeitgeschichte Willy-Brandt-Forum<ref>Horst-Dieter Küsters: Pop Art trifft Uncle Sam und Joschka Fischer Malte Sonnenfeld alias Michael Koslar zeigt seine Arbeiten bis Ende September im Unkeler Willy-Brandt-Forum. In: General-Anzeiger. Bonn 2. August 2016, HON, S. 10.</ref> und im Ostwall-Museum zur „Revierkunst“ statt.<ref>Revierkunst - der Kunstevent in der Metropole Ruhr auf Zeche Ewald. Abgerufen am 24. März 2025.</ref> Der Künstler wirkte bislang an über 100 Ausstellungen mit.<ref>Malte Sonnenfeld und ein guter Roter. 11. November 2024, abgerufen am 24. März 2025.</ref>

Michael Koslar lebt und arbeitet in Mönchengladbach.<ref>Angela Pontzen: Künstlerpaar eröffnet Atelier in Mönchenglabach: Was Gert Fröbe mit Ahoi-Brause verbindet. 4. März 2023, abgerufen am 17. September 2024.</ref>

Werke[Bearbeiten]

  • Salz in der Suppe – fast so etwas wie eine Autobiographie des Dieter Koslar. Buchwerft-Verlag, ISBN 978-3-940900-64-7
  • Lebenslang Geheimtip Hörbuch; 52 Minuten, CD und Download; (Lesung, Kabarettprogramm von & mit Michael Koslar)
  • pixeltanz - als Malte Sonnenfeld zusammen mit Madelaine Linden. Barton-Verlag 2024, ISBN 978-3-934648-75-3

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)[Bearbeiten]

gemäß Künstlerwebsite<ref>Ausstellungen - Auszüge. In: maltesonnenfeld.de. Abgerufen am 21. August 2022.</ref>

  • 2015: Messe art´pu:l, Pulheim, Deutschland
  • 2015: Art in loco, Boyer Foundation, New York, U.S.A.
  • 2016: 4. Revierkunst, Museum Ostwall, Dortmund, Deutschland
  • 2016: IMAGETICA - Poesia Visual, Rio de Janeiro, Brasilien
  • 2016: theRED, Kunsthalle Schaffhausen, Schaffhausen, Schweiz
  • 2016: MÄNNER, Kunstkreis Gräfelfing, Deutschland
  • 2016: Das Paradies nach 4:1, Trinitatiskirche (Köln), Deutschland
  • 2016: Messe art’pu:l, PAN Museum, Emmerich, Deutschland
  • 2016: ARTenvielfalt, Forschungszentrum caesar, Bonn, Deutschland
  • 2017: Sommerausstellung, Kunstgalerie Dell’arte, Großheide, Deutschland
  • 2017: 29. KunstTage Rhein-Erft, Abtei Brauweiler, Deutschland
  • 2017: Carola Eggeling, Kai Ladzinski, Malte Sonnenfeld, Auferstehungskirche (Köln-Buchforst)
  • 2018: Biennale Kunstmomente Rhein-Erft, Schloss Paffendorf, Bergheim, Deutschland
  • 2020: "Landschaft vom 19.-21. Jhd." mit Kunstverein KLIO, Linz, Kunstraum Markt 9
  • 2021: 33. KunstTage Rhein-Erft, Abtei Brauweiler, Deutschland
  • 2022: Kunsttage "Unkeler Höfe", Unkel, Deutschland<ref>Eingang zur Ausstellung Kunsttage im Henkelpark Haupttor Henkelpark Bahnhofstrasse, Unkel. Abgerufen am 17. September 2024.</ref>
  • 2023: Kunstverein Spektrum88, Stadtsparkasse Mönchengladbach, Deutschland

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Völkel: Das Lexikon der TV-Moderatoren Schwarzkopf & Schwarzkopf, ISBN 978-3-89602-524-1 (Buch; Lexikon u. a. über Michael Koslar, Seite 288–289)
  • Mike Friedrichsen, Udo Göttlich: Diversifikation in der Unterhaltungsproduktion Herbert van Halem Verlag, ISBN 978-3-931606-52-7 (u. a. Professor Hans Otto Hügel über Michael Koslar)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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