Michael S. Leshing
Michael S. Leshing, geboren als Michail Sergejewitsch Lesching, (* 15. November 1882 in Russland; † 13. April 1953 in Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten)<ref>Lebensdaten laut California Death Records</ref> war ein russischstämmiger und in den 1940er-Jahren US-amerikanisch-naturalisierter Betriebsleiter und Ingenieur bei 20th Century Fox Laboratory.<ref>Michael S. Leshing (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) bei awardsdatabase.oscars.org (englisch)</ref> 1946 wurde er für seine Arbeit mit einem Technical Achievement Award ausgezeichnet.
Leben[Bearbeiten]
Leshing kam schon in jungen Jahren in die USA. Ihm wurde eine verdeckte Beziehung zum sowjetischen Geheimdienst während der Zeit des Zweiten Weltkriegs nachgesagt. So soll er im Jahr 1943 am VENONA-Projekt, einem Gemeinschaftsprojekt der Geheimdienste der USA und des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 zur Entschlüsselung von Geheimnachrichten offizieller sowjetischer Stellen in den USA, die in der Zeit von 1938 bis 1945 aufgezeichnet wurden, beteiligt gewesen sein, indem er dem KGB-Dokumente und eine Formel für Film-Verarbeitungstechnologie zur Verfügung stellte.<ref>John Earl Haynes und Harvey Klehr: VENONA: Decoding Soviet Espionage in America, S. 355 ff. (New Haven: Yale University Press, 1999), pg</ref><ref>Venona San Francisco KGB.doc bei wilsoncenter.org (englisch)</ref>
1946 wurde Leshing zusammen mit Benjamin C. Robinson, Arthur B. Chatelain und Robert C. Stevens (alle von 20th Century Fox) sowie John G. Capstaff (von Eastman Kodak Company) mit einem Technical Achievement Award für die Entwicklung einer Maschine zur Filmentwicklung für 20th Century Fox („for the 20th Century Fox film processing machine“) ausgezeichnet.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The science that captures the soul ( des Vorlage:IconExternal vom 19. Februar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. bei motion.kodak.com (englisch)</ref>
Auszeichnung[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Michael S. Leshing bei awardsdatabase.oscars.org (englisch)
- Patent US 2342000 A, eingetragen am 20. Mai 1940 für Michael S. Leshing, Robertson Benjamin Christian
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Leshing, Michael S. |
| ALTERNATIVNAMEN | Lesching, Michail Sergejewitsch (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | russischstämmiger, US-amerikanischer Filmtechniker und Betriebsleiter bei 20th Century Fox |
| GEBURTSDATUM | 15. November 1882 |
| GEBURTSORT | Russland |
| STERBEDATUM | 13. April 1953 |
| STERBEORT | Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten |
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- Optik- und Filmtechnikingenieur
- Erfinder
- Oscarpreisträger
- Russischer Emigrant in den Vereinigten Staaten
- US-Amerikaner
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- Gestorben 1953
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