Michaela Grubesa
Michaela Lercher (* 1. Februar 1989 als Michaela Grubesa in Radstadt<ref>SPÖ Bezirk Liezen - Unsere Abgeordneten (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive)</ref>) ist eine österreichische Politikerin (SPÖ). Sie war vom 16. Juni 2015 bis zum 18. Dezember 2024 Abgeordnete zum Steiermärkischen Landtag.<ref>Kleine Zeitung vom 16. Juni 2015: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die Neuen im Steirischen Landtag ( vom 26. Juni 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 17. Juni 2015)</ref>
Leben[Bearbeiten]
Grubesa, die kroatischen Migrationshintergrund hat,<ref>Medien-Servicestelle Neue ÖsterreicherInnen: Steiermark: Keine Partei wirbt um MigrantInnen (abgerufen am 17. Juni 2015)</ref> startete ihre politische Karriere 2011 bei der Sozialistischen Jugend (SJ). Am 5. Oktober 2013 wurde sie in den Landesvorstand der Sozialistischen Jugend Steiermark gewählt und stieg in weiterer Folge zur Geschäftsführerin der Sozialistischen Jugend Steiermark auf.<ref>Meine Woche vom 20. Mai 2015: SPÖ in der Landtagswahl: ,Wir sind ein sehr junges Team geworden (abgerufen am 17. Juni 2015)</ref> Sie ist Studentin der Rechtswissenschaften.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.SPÖ Bad Aussee - Unser Team ( vom 18. Juni 2015 im Internet Archive)</ref>
Grubesa wurde als Jugendkandidatin der SPÖ für den Steirischen Landtag nominiert. Sie möchte sich im Landtag vorwiegend bei Themen wie Zusammenleben, Vielfalt, Mobilität oder junges Wohnen in die Landespolitik der SPÖ einbringen.<ref>Ausseer Regionalfernsehen vom 13. April 2015: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ready für den Landtag ( vom 26. Juni 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 17. Juni 2015)</ref>
Nach der Landtagswahl kündigte Grubesa an, gegen Koalitionsverhandlungen mit der FPÖ „erbitterten Widerstand auf allen Ebenen“ zu leisten. Sie trat damit in Widerspruch zu SPÖ-Steiermark-Chef Franz Voves und verwies auf einen geltenden Beschluss aus dem Jahr 2009, der SPÖ-FPÖ-Koalitionen ausschließt.<ref>Kurier vom 9. Juni 2015: Voves lässt sich blaue Option noch offen (abgerufen am 17. Juni 2015)</ref><ref>Kronen Zeitung vom 9. Juni 2015: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Doch Rot-Blau in der Steiermark? ( vom 26. Juni 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 17. Juni 2015)</ref>
Grubesa war ab 11. Mai 2023 Leiterin der Wahlkommission bei der SPÖ-Mitgliederbefragung 2023 zum Vorsitz der Partei, nachdem Vorgänger Harry Kopietz sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Leitungsfunktion zurückgezogen hatte.<ref>red, ORF.at/Agenturen: SPÖ: Neue Kommissionsleiterin will Wahlzeugen einladen. In: news.orf.at. Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts, 12. Mai 2023, abgerufen am 12. Mai 2023.</ref> Am 14. Mai 2023 wurde ein Konflikt mit Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch bekannt, da die Wahlkommission eine externe Überprüfung der Ergebnisse der Befragung beschlossen hatte.<ref>red, ORF.at/Agenturen: SPÖ: Streit über Wahlkommission geht weiter. In: news.orf.at. Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts, 14. Mai 2023, abgerufen am 14. Mai 2023.</ref> Nachdem die Mitgliederbefragung einen knappen Sieg von Hans Peter Doskozil ergeben hatte, kandidierten Doskozil und Andreas Babler in einer Kampfabstimmung auf dem außerordentlichen Parteitag der SPÖ am 3. Juni 2023 um den Parteivorsitz. Grubesa gab als Ergebnis den vermeintlichen Sieg von Doskozil bekannt.
Zwei Tage nach dem Parteitag, am 5. Juni 2023, gab Grubesa bekannt, dass bei der Auszählung die Stimmen vertauscht worden waren und daher nicht Hans Peter Doskozil, sondern Andreas Babler neuer SPÖ-Bundesparteivorsitzender sei.<ref>ORF at red: Auszählungsdebakel: Babler statt Doskozil SPÖ-Chef. 5. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023.</ref> Sie entschuldigte sich, die Wahlkommission und Grubesa selbst haben es verabsäumt, persönlich eine Kontrolle vorzunehmen.<ref>ORF at vogl: Auszählungsdebakel: Babler statt Doskozil SPÖ-Chef. 5. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023.</ref> Grubesa trat am folgenden Tag als Leiterin der Wahlkommission zurück.<ref>Martin Tschiderer, Colette M. Schmidt: Wie Michaela Grubesa berühmter wurde als geplant. In: Der Standard. 6. Juni 2023, abgerufen am 6. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nach der Landtagswahl 2024 schied sie aus dem Landtag aus.<ref>Thomas Rossacher: Michaela Grubesa nicht mehr im Landtag. In: Kleine Zeitung. 25. November 2024, abgerufen am 25. November 2024.</ref>
Privates[Bearbeiten]
Der SPÖ-Politiker und Doskozil-Vertraute Max Lercher ist seit 2026 der Ehemann Grubesas.<ref>Max Lercher und Michaela Grubesa haben geheiratet. In: Krone.at. 25. September 2026, abgerufen am 27. September 2026.</ref><ref>Porträt - Michaela Grubesa: Plötzlich das Gesicht des Debakels. In: Kleine Zeitung. 5. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023.</ref> Er hatte für die Parteiabstimmung den Wahlkampf Doskozils organisiert.<ref>Veronika Donna: Wie geht’s weiter in der SPÖ? Max Lercher nach Doskozil-Sieg: "Werden Österreich verändern". In: Kleine Zeitung. 4. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023 (Interview).</ref> Die Politikerin ist Mutter zweier Kinder.<ref>Politik mit Baby: SPÖ-Abgeordnete für Mutterschutz und Home-Voting. In: Kleine Zeitung. 5. März 2021, abgerufen am 5. Juni 2023.</ref> Sie lebt in Bad Aussee.<ref>Mein Parlament: Michaela Grubesa (abgerufen am 17. Juni 2015)</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Michaela Grubesa auf www.meineabgeordneten.at
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grubesa, Michaela |
| ALTERNATIVNAMEN | Lercher, Michaela (Ehename) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Politikerin (SPÖ), Abgeordneter zum Landtag Steiermark |
| GEBURTSDATUM | 1. Februar 1989 |
| GEBURTSORT | Radstadt |