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Micheldorf

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Micheldorf
Wappen Österreichkarte
[[Datei:{{#property:p94}}|100px|Wappen von Micheldorf]]
Micheldorf (Österreich)
Micheldorf (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Vorlage:AT-K
Politischer Bezirk: St. Veit an der Glan
Kfz-Kennzeichen: SV
Hauptort: Micheldorf
Fläche: 17,00 km²
Koordinaten: 46° 55′ N, 14° 26′ OKoordinaten: 46° 54′ 50″ N, 14° 25′ 40″ O
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Höhe: 622 m ü. A.
Einwohner: 974 (1. Jän. 2026)
Bevölkerungsdichte: 57 Einw. pro km²
Postleitzahl: 9322
Vorwahl: 04268
Gemeindekennziffer: 2 05 19
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Hauptstraße 28
9322 Micheldorf
Website: micheldorf.gv.at
Politik
Bürgermeister: Helmut Schweiger (Wir für Micheldorf)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(15 Mitglieder)
8
6
1
8 6 1 
Insgesamt 15 Sitze
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

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Datei:Micheldorf Gesamtansicht 07082014 072.jpg
Ortskern von Micheldorf
Datei:Kirche von Micheldorf.JPG
Kirche von Micheldorf
Datei:Brrauerei Hirt Eingang.JPG
Brauerei Hirt
Datei:Hirt - ehemaliger Hochofen.JPG
Ehemaliger Hochofen

Micheldorf ist eine Gemeinde mit 974 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) im Bezirk St. Veit an der Glan in Österreich, im Bundesland Kärnten.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt südlich der Stadt Friesach im südlichen Friesacher Feld an der Metnitz.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Micheldorf ist in die beiden Katastralgemeinden Micheldorf und Lorenzenberg gegliedert. Das Gemeindegebiet umfasst neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>):

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Der Zählsprengel 000 Micheldorf umfasst das gesamte Gemeindegebiet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Friesach
Straßburg Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Guttaring
Althofen

Geschichte[Bearbeiten]

Vor Gründung der Gemeinde[Bearbeiten]

Die Kirche von Micheldorf wurde 783/785 erstmals urkundlich erwähnt, die Filialkirche auf dem Lorenzenberg 1043.

Bei der Bildung von Ortsgemeinden in Kärnten wurden die Katastralgemeinden Micheldorf und Lorenzenberg 1850 zunächst der Stadtgemeinde Friesach zugeteilt.

Seit erstmaliger Gründung der Gemeinde 1893[Bearbeiten]

1893 trennte sich Micheldorf von Friesach als eigenständige Ortsgemeinde ab. Im Rahmen der Kärntner Gemeindestrukturreform 1973 wurde die Gemeinde Micheldorf (damals mit 1206 Einwohnern) mit den Gemeinden Friesach, Zeltschach und St. Salvator zur neuen Gemeinde Friesach zusammengelegt.

Nach einem Volksentscheid wurde Micheldorf 1992 wieder selbstständige Gemeinde.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Vorlage:Einwohner B Diagramm Zum Zeitpunkt der Volkszählung 2001 hatte Micheldorf 1.201 Einwohner, davon waren 95,6 % österreichische und 2,8 % bosnische Staatsbürger. 84,3 % der Bevölkerung bekannte sich zur römisch-katholischen Kirche, 3,3 % zur evangelischen Kirche und 2,8 % zum Islam. 8,4 % waren ohne religiöses Bekenntnis.

Im Zeitraum des starken Rückgangs der Bevölkerungszahl von 2001 bis 2011 waren sowohl die Geburtenbilanz als auch die Wanderungsbilanz negativ.<ref>Ein Blick auf die Gemeinde Micheldorf, Bevölkerungsentwicklung. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 27. November 2020.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Pfarrkirche hl. Veit in Micheldorf, urkundlich 784/785 erwähnt, ist ein mittelgroßer, im Langhaus ursprünglich romanischer Bau, der im 18. und 19. Jahrhundert verändert wurde. Der Turmanbau an der Westseite im gotischen Stil ist mit dem Jahr 1447 bezeichnet.
  • Die Filialkirche hl. Laurentius auf dem Lorenzenberg, 1043 erstmals urkundlich erwähnt, ist ein auf einem Felskegel errichteter frühgotischer Bau.
  • Von der 1873 stillgelegten Eisenhütte in Hirt ist ein 1806 errichteter Hochofen erhalten geblieben.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Der Leitbetrieb und zugleich das bekannteste Unternehmen der Gemeinde ist die Privatbrauerei Hirt.

Verkehr[Bearbeiten]

Micheldorf liegt an der Südbahn und der Friesacher Straße.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen von Micheldorf hat folgende Blasonierung: „In Grün ein schräglinker goldener, schwarzunterlegter Rost, oben von einer goldenen Hopfenrebe mit einem Blatt und zwei Dolden, unten von einer zum Rost parallel wachsenden goldenen Ähre begleitet.“<ref>zitiert nach Wilhelm Deuer: Die Kärntner Gemeindewappen. Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 2006, ISBN 3-900531-64-1, S. 192</ref>

Wappen und Fahne wurden der Gemeinde am 6. Dezember 1994 verliehen. Die Fahne ist Grün-Gelb mit eingearbeitetem Wappen.

Der Rost symbolisiert den Pfarrpatron Laurentius, der der Legende nach auf einem Rost den Märtyrertod erlitten haben soll. Aus dem Wappen, das die Gemeinde Micheldorf von 1963 bis zur Eingemeindung nach Friesach 1973 führte, ist der Hopfendolden, der auf die traditionsreiche Brauerei anspielt, übernommen worden. Die Getreideähre steht sowohl für den Anbau im Gemeindegebiet als auch für den Kurbetrieb im Agathenhof, wo unter anderem die Mayr-Kur mit Getreideprodukten angewandt wird.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Es bestehen Partnerschaften mit folgenden Gemeinden:<ref>Villesse – Italien. Abgerufen am 27. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Micheldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Ehemalige Gemeinden im Bezirk:
Glantschach (1850–1875) | Grades (1850–1973) | Hardegg (1850–1958) | Hochfeistritz (1850–1871; 1850/51 als Feistritz) | Hörzendorf (1850–1972; 1850–1854 als Karlsberg) | Kraig (1899–1973) | Krasta (so 1850–1958 der Name der Gde. Kappel am Krappfeld) | Liemberg (1850–1958) | Lölling (1850–1973) | Meiselding (1899–1973) | Obermühlbach (1850–1973) | Pfannhof (1850–1899) | Pisweg (1850–1973) | Pulst (1850–1958; davon 1850–1875 als Feistritz) | Rabing (1850–1973; davon 1956–1973 als Mölbling) | St. Donat (1895–1958) | St. Filippen (1850–1865) | St. Johann am Pressen (1850–1973) | St. Martin am Silberberg (1850–1865 und 1922–1973) | St. Salvator (1850–1973) | Schaumboden (1850–1973) | Silberegg (1850–1870) | Sörg (1875–1973) | Treibach (1850–1871) | Waitschach (1850–1865) | Weitensfeld-Flattnitz (1973–1991) | Wieting (1850–1973) | Zeltschach (1890–1973)

Gemeinde, die früher zum Bezirk St. Veit gehörte:
Albeck (1850–1854)

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