Mike Coffin
| Datei:20180913 FIBA EM 2021 Pre-Qualifiers Austria vs. Cyprus Mike Coffin 850 5801.jpg | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 30. August 1970 (56 Jahre und 64 Tage) | |
| Geburtsort | Los Angeles, Vereinigte Staaten | |
| Größe | 194 cm | |
| Position | Aufbauspieler | |
| College | Cerritos College Biola University | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1988–1990 | ||
| 1990–1992 | ||
| 1993–1995 | ||
| 1995–2004 | ||
| 2004 | ||
| 2004 | ||
| 2004–2009 | ||
| Vereine als Trainer | ||
| 2009–2015 | ||
| 2015–2017 | ||
| 2017 | ||
| 2017–2022 | ||
| 2022–2024 | ||
| 2025–2026 | ||
| seit 2026 | ||
| Nationalmannschaft als Trainer | ||
| 2017 2017 2018–2019 | ||
Michael Wayne „Mike“ Coffin (* 30. August 1970 in Los Angeles) ist ein österreichischer Basketballtrainer und ehemaliger -spieler US-amerikanischer Herkunft. Während seiner Spielerlaufbahn stand er bei Vereinen in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Griechenland unter Vertrag. 2001 nahm er die österreichische Staatsbürgerschaft an.<ref>Meine Stimme kommt per Brief. In: Oberösterreichische Nachrichten. 8. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 14. Juli 2026.</ref>
Laufbahn[Bearbeiten]
Spieler[Bearbeiten]
Der 1,94 Meter große Aufbauspieler studierte und spielte von 1988 bis 1990 am Cerritos College sowie von 1990 bis 1992 an der Biola University (beide im US-Bundesstaat Kalifornien). In seinen beiden Biola-Jahren trumpfte Coffin insbesondere als herausragender Korbvorbereiter auf und erzielte im Schnitt 8,2 Vorlagen pro Begegnung. Damit setzte er sich in der ewigen Bestenliste der Hochschulmannschaft in dieser Kategorie an die Spitze.<ref>Record Book Men's Basketball. In: Biola University. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 30. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Coffin nahm im Sommer 1992 an einem Probetraining beim NBA-Verein Utah Jazz teil,<ref>JAZZ CAMP OPENS WITH KNOWNS AND UNKNOWNS
. In: DeseretNews.com. 15. Juli 1992 (deseretnews.com [abgerufen am 30. Dezember 2017]).</ref> erhielt aber keinen Vertrag.
Den Anfang seiner Laufbahn als Berufsbasketballspieler machte er in Deutschland, wo er von 1993 bis 1995 für Wuppertal in der Regionalliga spielte. 1995 ging er zum Bundesligisten Kapfenberg nach Österreich und entwickelte sich zu einem der Stars der Liga. Er spielte bis 2004 in Kapfenberg und wurde mit der Mannschaft 2001, 2002, 2003 sowie 2004 unter Trainer Michael Schrittwieser Staatsmeister.
Zu Beginn des Spieljahres 2004/05 hatte Coffin kurze Zwischenstationen in Griechenland bei Ilysiakos Athen sowie in Deutschland beim Zweitligisten Düsseldorf Magics, ehe er nach Österreich zurückkehrte<ref>Basketball: Mike Coffin bei Wörthersee gelandet. In: Der Standard. (derstandard.at [abgerufen am 30. Dezember 2017]).</ref> und sich bis zum Saisonende den Wörthersee Piraten anschloss.
Von 2005 bis 2009 stand er beim Schweizer Nationalligisten Starwings Basel unter Vertrag.<ref>Mike Coffin. In: Birstal Starwings. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 14. Juli 2026.</ref>
Trainer[Bearbeiten]
Zwischen 2009 und 2015 arbeitete Coffin als Trainer (zunächst noch als Spielertrainer) der Mattersburg Rocks, 2012, 2013 und 2014 gewann die Mannschaft unter seiner Leitung die Zweitliga-Meisterschaft.<ref>Mike Coffin kehrt zurück. In: Burgenländische Volkszeitung. 5. Juli 2017, abgerufen am 14. Juli 2026.</ref> 2013<ref>2. Bundesliga 2012/13. In: Eurobasket.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 14. Juli 2026.</ref> und 2014<ref>2. Bundesliga 2013/14. In: Eurobasket.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 14. Juli 2026.</ref> wurde er vom Internetdienst eurobasket.com als „Trainer des Jahres“ der 2. Bundesliga ausgezeichnet. Von 2015<ref>Mike Coffin ist neuer Headcoach beim WBC Raiffeisen Wels. In: OEBL. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2017; abgerufen am 30. Dezember 2017.</ref> bis 2017 amtete er als Cheftrainer des Bundesligisten WBC Raiffeisen Wels, den er 2016 zur österreichischen Vizemeisterschaft führte.<ref>Gmunden erwischte Wels eiskalt. In: Oberösterreichische Nachrichten. 23. Januar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 14. Juli 2026.</ref>
Im Sommer 2017 betreute er als Cheftrainer Österreichs U18-Auswahl.<ref>U18 Nationalteam mit Mike Coffin bei EM unterwegs. In: Basketballklub Mattersburg. 29. Juli 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 30. Dezember 2017.</ref> Zu Saisonbeginn 2017/18 übernahm Coffin abermals das Traineramt in Mattersburg.<ref>Im Gespräch mit Meistertrainer Mike Coffin. In: Burgenländische Volkszeitung. 17. August 2017, abgerufen am 14. Juli 2026.</ref> Ebenfalls 2017 wurde er zum Assistenztrainer der österreichischen Nationalmannschaft berufen.<ref>Herren Nationalteam, Mike Coffin neuer Assistant Coach! In: Basketballklub Mattersburg. 21. November 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 30. Dezember 2017.</ref> Ende Dezember 2017 wechselte er auf den Cheftrainerposten bei den Kapfenberg Bulls, wo er Nachfolger von Michael Schrittwieser wurde.<ref>Mike Coffin neuer Head Coach der ece bulls Kapfenberg! In: Kapfenberg Bulls. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2017; abgerufen am 30. Dezember 2017.</ref> Coffin führte die Mannschaft im März 2018 zum Pokalsieg<ref>Kapfenberg wieder Cup-Sieger. In: Der Standard. 25. März 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. März 2019.</ref> sowie im Juni 2018 zum Gewinn des Meistertitels,<ref>Kapfenberg holte sich nach Krimi in Gmunden den ABL-Titel. In: Salzburger Nachrichten. 12. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 14. Juli 2026.</ref> Kapitän der Meistermannschaft war sein Sohn Marck.<ref>Kapfenberg neuerlich Basketballmeister. In: Kleine Zeitung. 12. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 14. Juli 2026.</ref>
Zusätzlich zu seinem Traineramt in Kapfenberg übernahm er ab Juni 2018 den Posten des österreichischen Nationaltrainers.<ref>Neuer Headcoach für ÖBV-Team. In: La Ola. 4. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. März 2019.</ref> Im März 2019 gewannen die Kapfenberger erneut den österreichischen Pokalbewerb.<ref>Kapfenberg holt gegen Gmunden erneut Cuptitel. In: ORF. 24. März 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. März 2019.</ref> Auch der Meistertitel wurde im Spieljahr 2018/19 verteidigt.<ref>Kapfenberg Bulls sind erneut Meister der Admiral-Basketball-Bundesliga. In: Profs Media GmbH. 5. Juni 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 26. August 2025.</ref> Im Sommer 2019 schied er nach einjähriger Amtszeit als Trainer der Nationalmannschaft aus.<ref>Raoul Korner übernimmt das Herren-Nationalteam. In: Österreichischer Basketballverband. 26. Juni 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 26. Juni 2019.</ref> Im Februar 2022 wurde er in Kapfenberg freigestellt,<ref>Kapfenberg Bulls: Michael Schrittwieser ist jetzt statt Mike Coffin in der Schusslinie. In: Kleine Zeitung. 12. Februar 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 29. Juni 2023.</ref> zur Saison 2022/23 wechselte er zum Ligakonkurrenten SKN St. Pölten.<ref>Ziel erreicht, Trainer Coffin trotzdem gefeuert. In: La Ola. 26. März 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 14. Juli 2026.</ref> Im März 2024 wurde er entlassen.<ref>Stefan Burgstaller: „Ich habe die Spieler nicht verloren!“ In: Kronen-Zeitung. 26. März 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 20. Mai 2024.</ref>
Coffin trat im Jänner 2025 das Traineramt beim BC Vienna an.<ref>Mike Coffin ist der neue Headcoach beim BC Vienna. In: Österreichischer Basketballverband. 7. Januar 2025, abgerufen am 9. Januar 2025.</ref> Mit der Hauptstadtmannschaft nahm er auch am Spielbetrieb der Adriatischen Basketballliga teil.<ref>BC Vienna. In: ABA-Liga. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 14. Juli 2026.</ref> Im Sommer 2026 ging er als Trainer nach Mattersburg zurück.<ref>Paukenschlag! Mike Coffin kehrt als Headcoach zu den Rocks zurück. In: Burgenländische Volkszeitung. 4. Juli 2026, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 14. Juli 2026.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Coffin, Mike |
| ALTERNATIVNAMEN | Coffin, Michael Wayne (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanisch-österreichischer Basketballtrainer |
| GEBURTSDATUM | 30. August 1970 |
| GEBURTSORT | Los Angeles |
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