Zum Inhalt springen

Mikroglossie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Klassifikation nach ICD-10
Q38.3 Sonstige angeborene Fehlbildungen der Zunge – Mikroglossie
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Die Mikroglossie, von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ‚klein, eng‘, und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Zunge‘, ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit (bereits bei Geburt) zu kleiner Zunge.<ref>Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 266., aktualisierte Auflage, de Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-033997-0 Stichwort Mikroglossie</ref><ref name="flexikon">Eintrag zu Mikroglossie im Flexikon, einem Wiki der Firma DocCheckVorlage:Abrufdatum</ref> Die Zunge ist aufgrund einer Hypotrophie oder Hypoplasie abnormal klein. Vollständiges Fehlen wird als Aglossie bezeichnet.

Verbreitung[Bearbeiten]

Eine Mikroglossie ist sehr selten, bislang wurde über ca. 50 Betroffene berichtet.

Es gibt isolierte Formen, häufig besteht jedoch eine Assoziation mit Fehlbildungen der Extremitäten im Rahmen eines Hypoglossie-Hypodaktylie-Syndromes.<ref>S. Voigt, A. Park, A. Scott, M. A. Vecchiotti: Microglossia in a newborn: a case report and review of the literature. In: Archives of otolaryngology--head & neck surgery. Bd. 138, Nr. 8, August 2012, S. 759–761, doi:10.1001/archoto.2012.1324, PMID 22911299 (Review).</ref>

Anscheinend kommt eine Mikrognathie gehäuft vor.<ref>M. A. Thorp, P. J. de Waal, C. A. Prescott: Extreme microglossia. In: International journal of pediatric otorhinolaryngology. Bd. 67, Nr. 5, Mai 2003, S. 473–477, PMID 12697349.</ref>

Bei folgenden weiteren Syndromen kann eine Mikroglossie auftreten:<ref name="Leiber"></ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Aus dem Jahre 1914 stammt ein Fallbericht von B. C. Maybury.<ref>B. C. Maybury: Case of Microglossia. In: Proceedings of the Royal Society of Medicine. Bd. 7, Clin Sect 1914, S. 29–30, PMID 19977544, PMC 2003002 (freier Volltext).</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein