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Milchsterne

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Milchsterne
Datei:Ornithogalum umbellatum-Tci.jpg

Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum)

Systematik
Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)
Unterfamilie: Scilloideae
Tribus: Ornithogaleae
Gattung: Milchsterne
Wissenschaftlicher Name
Ornithogalum
L.

Die Milchsterne (Ornithogalum) sind eine Pflanzengattung der Tribus der Ornithogaleae in der Unterfamilie der Scilloideae innerhalb der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Einige Arten werden als Zierpflanzen verwendet, diese werden auch Vogelmilch, Stern von Bethlehem, Gärtnertod oder Gärtnerschreck genannt; der deutsche Trivialname Gärtnertod oder Gärtnerschreck beschreibt ihre lange Haltbarkeit als Schnittblume. Sie sind von Europa über Westasien bis Afghanistan, in Afrika und Madagaskar verbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Illustration Ornithogalum nutans0.jpg
Illustration des Nickenden Milchsterns (Ornithogalum nutans)
Datei:Galtonia princeps 140-8533.jpg
Illustration von Ornithogalum princeps
Datei:Ornithogalum candicans MHNT.BOT.2009.17.6.jpg
Kapselfrüchte und Samen von Ornithogalum candicans
Datei:Ornithogalum thyrsoides00.jpg
Illustration des Kap-Milchsterns (Ornithogalum thyrsoides)
Datei:The Botanical Magazine, Plate 190 (Volume 6, 1793).png
Illustration des Orangefarbenen Milchsterns (Ornithogalum dubium) aus Curtis’s Botanical Magazine, Volume 6, 1793, Tafel 190
Datei:Curtis's Botanical Magazine, Plate 3077 (Volume 58, 1831).png
Illustration des Gefransten Milchsterns (Ornithogalum fimbriatum) aus Curtis’s Botanical Magazine, Volume 58, 1831, Tafel 3077

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Die Milchstern-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen.<ref name="FoNA" /> Diese Geophyten bilden eiförmige Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Ihre papierartige Tunika = Außenhaut ist weiß bis hellbraun.<ref name="FoNA" />

Die wenigen bis einigen Laubblätter sind nur grundständig angeordnet. Die einfachen Blattspreiten sind linealisch bis lanzettlich. Die Blattränder sind glatt oder behaart.<ref name="FoNA" />

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Auf mehr oder weniger langen Blütenstandsschäften befinden sich die Blütenstände.<ref name="FoNA" /> Zwei bis viele Blüten befinden sich in doldentraubigen oder in traubigen Blütenständen. Im Blütenstand befinden sich kleine häutige Tragblätter und Deckblätter.<ref name="FoNA" />

Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und dreizählig. Die sechs gleichgestaltigen bis leicht ungleichen Blütenhüllblätter sind frei und weit ausgebreitet.<ref name="FoNA" /> Die Farben der Blütenhüllblätter sind meist weiß, zuweilen gelb-grün oder grün gestreift, selten orangefarben. Am oberen Ende der freien<ref name="FoNA" /> Staubfäden der sechs Staubblätter sind die Staubbeutel an den Rückseiten (dorsifix<ref name="FoNA" />) befestigt. Die Staubfäden sind flach, meist breit, manchmal blumenblattartig und laufen auf der Höhe der Staubbeutel auf beiden Seiten in je einen Zahn aus. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen; er ist zylindrisch bis kugelförmig und sechskantig.<ref name="FoNA" /> Es sind Septalnektarien vorhanden.<ref name="FoNA" /> Der einzige Griffel ist kurz und endet mit einer einfachen oder undeutlich dreilappigen Narbe.<ref name="FoNA" />

Die kantigen Kapselfrüchte sind bei Reife papierartig, öffnen sich lokulizid = fachspaltig und enthalten viele Samen. Die Samen sind kugelig bis eiförmig.<ref name="FoNA" />

Chromosomensätze[Bearbeiten]

Die Chromosomengrundzahlen betragen x = 3, 5, 6, 7, 8, 9, 11.<ref name="FoNA" />

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Die Pflanzenteile vieler Ornithogalum-Arten sind giftig,<ref name="FoNA" /> besonders die Zwiebeln durch Cardenolide (Convallatoxin und Convallosid).<ref name="FoNA" />

Datei:Ornithogalum arabicum JPG1a.jpg
Arabischer Milchstern (Ornithogalum arabicum)
Datei:0 Ornithogalum arcuatum - Samoëns (1).JPG
Ornithogalum arcuatum
Datei:Ornithogalum balansae 005.JPG
Ornithogalum balansae
Datei:Ornithogalum boucheanum 1.JPG
Grüner Milchstern (Ornithogalum boucheanum)
Datei:Galtonia candicans 20070810-1335-175.jpg
Ornithogalum candicans
Datei:Ornithogalum chionophilum kz6.jpg
Ornithogalum chionophilum
Datei:Ornithogalum divergens kz6.jpg
Radiärsymmetrische Blüte von Ornithogalum divergens
Datei:Ornithogalum dubium C.jpg
Ornithogalum dubium wird als Zierpflanze in Töpfen angeboten
Datei:Ornithogalum gracillimum 3.jpg
Ornithogalum gracillimum
Datei:Ornithogalum lanceolatum.JPG
Ornithogalum lanceolatum
Datei:Ornithogalum maculatum KirstenboschBotGard09292010A.jpg
Ornithogalum maculatum
Datei:Ornithogalum montanum - Copenhagen Botanical Garden - DSC07492.JPG
Ornithogalum montanum
Datei:Ornithogalum narbonense, Livorno.JPG
Narbonne-Milchstern (Ornithogalum narbonense)
Datei:Ornithogalum nutans bloemen.jpg
Nickender Milchstern (Ornithogalum nutans)
Datei:Ornithogalum kochii sl10.jpg
Ornithogalum orthophyllum subsp. kochii
Datei:Ornithogalum pedicellare kz8.jpg
Ornithogalum pedicellare
Datei:Ornithogalum pyramidale 02.JPG
Pyramiden-Milchstern (Ornithogalum pyramidale)
Datei:Ornithogalum pyrenaicum 140608.jpg
Pyrenäen-Milchstern (Ornithogalum pyrenaicum)
Datei:Птицемлечник преломленный - Ornithogalum refractum - Пречупен гарвански лук - Milchsterne (25871453854).jpg
Ornithogalum refractum
Datei:Ornithogalum reverchonii (13611718753).jpg
Ornithogalum reverchonii
Datei:虎眼萬年青 Ornithogalum saundersiae -台北花博 Taipei Flora Expo- (9240259688).jpg
Blütenstand von Ornithogalum saundersiae
Datei:Ornithogalum sintenisii (Hyancinthaceae) plant.jpg
Ornithogalum sintenisii
Datei:Kurgan flora, Ornithogalum sphaerocarpum.JPG
Ornithogalum sphaerocarpum
Datei:Ornithogalum televrinum sl8.jpg
Unter- und oberirdische Pflanzenteile von Ornithogalum televrinum
Datei:Estrella de David o de Belén (Ornithogalum thyrsoides) (16088193049).jpg
Blütenstand des Kap-Milchstern (Ornithogalum thyrsoides)
Datei:Ornithogalum trichophyllum 2.JPG
Ornithogalum trichophyllum
Datei:Liliaceae - Ornithogalum umbellatum-2.JPG
Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum)
Datei:Ornithogalum wiedemannii 1.jpg
Ornithogalum wiedemannii
Datei:Ornithogalum woronowii Y01.jpg
Ornithogalum woronowii

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Taxonomie[Bearbeiten]

Die Gattung Ornithogalum wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, S. 306 aufgestellt.<ref name="Linné1753" /><ref name="Tropicos" /> Typusart ist Ornithogalum umbellatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. Der Name Ornithogalum umbellatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. und der Typus wurden konserviert in Taxon, Volume 44, 1995, S. 611–612.<ref name="Tropicos" /> Der botanische Gattungsname Ornithogalum leitet sich von den altgriechischen Wörtern ornis für „Vogel“ und gala für „Milch“ her und bezieht sich auf die Farbe der Blüten der damals bekannten Arten.<ref name="FoNA" /> Ornithogalum ist die namensgebende Gattung der Tribus Ornithogaleae.

Botanische Geschichte[Bearbeiten]

Die systematische Einordnung der Gattung Ornithogalum hat öfters gewechselt. Waren sie früher den Liliaceae zugeordnet, stehen sie nach Franz Speta als eigene Tribus Ornithogaleae in der Unterfamilie Scilloideae.

Die Gattung Ornithogalum s. l. mit ihren in diesem Umfang etwa 300 Arten wurde in viele Untergattungen gegliedert. In der Flora Europaea wurden 15 Untergattungen gelistet, viele davon wurden in Publikationen von unterschiedlichen Autoren mehrmals zu eigenständigen Gattungen aufgewertet. Bei Manning et al. 2004 werden wieder alle Gattungen der Tribus Ornithogaleae in die Gattung Ornithogalum s. l. eingegliedert. Diese Verwandtschaftsgruppe wird kontrovers diskutiert.<ref name="Martínez-Azorín2010" /> Martínez-Azorin et al. 2011 favorisieren ein engeres Gattungskonzept innerhalb der Tribus Ornithogaleae mit 19 Gattungen.<ref name="Martínez-Azorín2011" />

Nach Manning et al. 2009 werden Albuca, Pseudogaltonia und Dipcadi von Ornithogalum abgetrennt.<ref name="Manning2009" /> Es wird nach Manning et al. 2009 Ornithogalum s. str. in vier Untergattungen gegliedert:<ref name="Manning2009" />

  • Untergattung Avonsera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Speta) J.C.Manning & Goldblatt: Sie enthält nur die Art Ornithogalum convallarioides.<ref name="Manning2009" />
  • Untergattung Galtonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Decne.) J.C.Manning & Goldblatt: Sie enthält etwa sieben Arten.<ref name="Manning2009" />
  • Untergattung Aspasia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Salisb.) Oberm.: Sie enthält etwa 30 Arten.
  • Untergattung Ornithogalum: Sie wird in sieben Sektionen gegliedert und enthält etwa 120 Arten.<ref name="Manning2009" />

Der Umfang der Gattung Ornithogalum wird je nach Autor unterschiedlich weit gehandhabt. In weiter Gattungsauffassung<ref name="Manning2004" /> werden 200 bis 300 Arten dazugerechnet, in enger Gattungsauffassung<ref name="Speta1998" /><ref name="Martínez-Azorín2011" /> verbleiben etwa 50 Arten. In Mitteleuropa sind bei weiter Fassung der Gattung zehn Arten heimisch, bei enger Fassung verbleiben sechs in der Gattung.<ref name="ExÖst2" /> Seit 2009<ref name="Manning2009" /> wurden viele Arten neu beschrieben.

Die Gattung Ornithogalum ist in Eurasien und Afrika sowie Madagaskar weitbreitet.<ref name="WCSP" /> Etwa 73 Arten kommen in Südafrika vor.<ref name="RedListSA" /> Viele Arten sind in Roten Listen gefährdeter Pflanzenarten aufgeführt.<ref name="IUCN">Ornithogalum in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2021. Abgerufen am 2021-09-15.</ref><ref name="RedListSA" />

Arten und ihre Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Ornithogalum s. str. enthält 160<ref name="Manning2009" /> bis 200 Arten:<ref name="RedListSA" /><ref name="WCSP" />

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerald B. Straley, Frederick H. Utech: Ornithogalum. In: (textgleich online wie gedrucktes Werk).
  • John Charles Manning, Peter Goldblatt, Michael F. Fay: A revised generic synopsis of Hyacinthaceae in sub-Saharan Africa, based on molecular evidence, including new combinations and the new tribe Pseudoprospereae. In: Edinburgh Journal of Botany. Band 60, Nr. 3, 2004, S. 533–568, doi:10.1017/S0960428603000404.
  • Constantinos Alexandros Zahariadi: Ornithogalum L. In:

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Milchsterne (Ornithogalum) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="WCSP"> Vorlage:WCSP </ref> <ref name="Tropicos"> Ornithogalum bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="CataloguePlantsMadagascar"> Ornithogalum bei Tropicos.org. In: Flora of Pakistan. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="RedListSA"> Artenliste zu Ornithogalum in der Red List of South African Plants </ref> <ref name="Linné1753"> Carl von Linné: Species Plantarum. 1. Auflage. Band 1, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 306 (eingescannt bei botanicus.org). </ref> <ref name="Speta1990"> Franz Speta: Ornithogalum sibthorpii Greuter und O. sigmoideum Freyn & Sint. sind nicht identisch. In: Linzer Biologische Beiträge. Band 22, Nr. 2, Linz 1990, S. 787–829 (Vorlage:ZOBODAT). </ref> <ref name="Speta1991-macrum"> Franz Speta: Ornithogalum macrum Speta (Hyacinthaceae), eine merkwürdige neue Art aus der Türkei. In: Folia Geobotanica. Band 26, Nr. 3, 1991, S. 349–355, doi:10.1007/BF02912756. </ref> <ref name="Speta1991-mysum"> Franz Speta: Ornithogalum mysum Speta, eine neue Art aus der O. montanum-Verwandtschaft (Hyacinthaceae). In: Phyton (Horn). Band 31, Nr. 1, 1991, S. 57–66 (Vorlage:ZOBODAT/URL [PDF; 2,2 MB; abgerufen am 20. April 2023]). </ref> <ref name="Speta1992"> Franz Speta: Ornithogalum improbum (Hyacinthaceae), eine neue Art vom Bozdaǧ bei Izmir (Türkei). In: Willdenowia. Band 22, Nr. 1–2, 1992, S. 119–124, Modul:JSTOR * Modul:JSTOR:170: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). </ref> <ref name="Speta1998"> Franz Speta: Hyacinthaceae. In: Klaus Kubitzki (Hrsg.): The Families and Genera of Vascular Plants. Volume 3: Flowering Plants, Monocotyledons, Lilianae (except Orchidaceae). Springer, Berlin/Heidelberg/New York 1998, ISBN 3-540-64060-6, S. 261–285. </ref> <ref name="FoNA"> Gerald B. Straley, Frederick H. Utech: Ornithogalum. In: , textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="ExÖst2">. Fischer et al. teilen die mitteleuropäischen Arten in drei Gattungen. </ref> <ref name="Manning2004"> John Charles Manning, Peter Goldblatt, Michael F. Fay: A revised generic synopsis of Hyacinthaceae in sub-Saharan Africa, based on molecular evidence, including new combinations and the new tribe Pseudoprospereae. In: Edinburgh Journal of Botany. Band 60, Nr. 3, 2004, S. 533–568, doi:10.1017/S0960428603000404. </ref> <ref name="Zander2008"> Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2: Arten und Sorten. Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7, S. 1591. </ref> <ref name="Manning2009"> John C. Manning, Felix Forest, Dion S. Devey, Michael F. Fay, Peter Goldblatt: A molecular phylogeny and a revised classification of Ornithogaloideae (Hyacinthaceae) based on an analysis of four plastid DNA regions. In: Taxon. Band 58, Nr. 1, 2009, S. 77–107, doi:10.1002/tax.581011. </ref> <ref name="Martínez-Azorín2010"> Mario Martínez Azorín, Manuel B. Crespo, Ana Juan: Taxonomic revision of Ornithogalum subg. Ornithogalum (Hyacinthaceae) in the Iberian Peninsula and the Balearic Islands. In: Plant Systematics and Evolution. Volume 289, Nr. 3–4, 2010, S. 181–211. doi:10.1007/s00606-010-0343-9 </ref> <ref name="Manning2013"> John C. Manning, Peter Goldblatt: Five new combinations in Ornithogaloideae in southern Africa and a recommendation for optional combinations in the subfamily. In: Bothalia. Volume 43, Nr. 2, 2013, S. 229–230. online </ref> <ref name="Martínez-Azorín2011"> Mario Martínez-Azorín, Manuel B. Crespo, Ana Juan, Michael F. Fay: Molecular phylogenetics of subfamily Ornithogaloideae (Hyacinthaceae) based on nuclear and plastid DNA regions, including a new taxonomic arrangement. In: Annals of Botany. Band 107, Nr. 1, 2011, S. 1–37, doi:10.1093/aob/mcq207. </ref> <ref name="Yıldırımlı2017"> Ş. Yıldırımlı, Ömer Kılıç: Two new Ornithogalum yildirimlii Kılıç and kilicii Yıld. species from Elazığ and Bingöl provinces, Turkey. In: The Herb Journal of Botany. Volume 24, Nr. 2, 2017, S. 69–78. </ref> <ref name="Kypriotakis2018"> Zacharias Kypriotakis, Eleftheria Antaloudaki, Dimitris Tzanoudakis: Ornithogalum insulare (Hyacinthaceae): A new species from the Cretan area (S. Aegean, Greece). In: Botanica Serbica. Volume 41, Nr. 1, 2018, S. 117–122. doi:10.5281/zenodo.1173566 </ref> <ref name="Yıldırımlı2019"> Ş. Yıldırımlı, Ömer Kılıç: A New Subgenus And Four New Species Of Ornithogalum L. (Asparagaceae/Liliaceae), O. nitidum, O. plurifolium, O. sancakense And O. yesilyurtense From Turkey. In: The Herb Journal of Botany. Volume 26, Nr. 2, 2019, S. 9–31. </ref> </references>

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