Mile Prerad
Mile Prerad ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), * 1946 in Niševići (Prijedor, Bosnien und Herzegowina)) ist ein serbisch-bosnisch-deutscher Bildhauer.
Leben[Bearbeiten]
Kindheit und Jugend verbrachte Prerad in seinem Geburtsort und besuchte die Grundschule „Vuk Karadžić“ in Omarska,<ref>Skulptura na poklon školi u Omarskoj. gradprijedor.com</ref> bevor er nach Zagreb zog und ab 1963 die Abteilung für Bildhauerei der Kunsthochschule besuchte. 1966 emigrierte er nach Deutschland, wo sein Vater bereits als Bergarbeiter im Ruhrgebiet lebte, ließ sich in Menden nieder und absolvierte eine Lehre zum Maschinenschlosser und zum Dachdecker. 1968 heiratete er,<ref>Mile Prerad weckt den Fisch im Findling. Ostseezeitung, 2. April 2016</ref> 1980 folgte die Meisterprüfung.
Neben seinem Beruf besuchte er 1977 die Sommer-Kunstakademie in Trier und war künstlerisch tätig.<ref>Das Kreuz aus einem neuen Blickwinkel. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 6. Februar 2008, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref> Zunächst entstanden seine Werke aus Holz, später auch aus Granit. 1986 wurde er mit dem Kunstpreis der Stadt Menden ausgezeichnet. In den Folgejahren nahm er an Ausstellungen teil und schuf großformatige Skulpturen, die im öffentlichen Raum aufgestellt wurden, unter anderem in Dortmund und Menden.
1996 übergab er seine Bedachungsfirma an seinen Sohn und zog mit seiner Frau Marie-Anne nach Lobkevitz/Breege auf Rügen, wo er sich ein neues Atelier einrichtete. Prerad wurde im Jahr 2000 mit dem Intra-Projektpreis für Komplementarität der Religionen der Interreligiösen Arbeitsstelle (INTR°A) ausgezeichnet.<ref>INTR°A - Projektpreis für Komplementarität der Religionen. Interreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A)</ref><ref>Heinz-Jürgen Czetrwinski: Mile Prerad lebt seit 50 Jahren in Deutschland. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 2. März 2016, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref> Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird von der Kölner Stiftung Apfelbaum zur Verfügung gestellt.<ref>Reinhard Kirste: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Im Begegnungsfeld von wissenschaftlichemDiskurs und praktischem Dialog:Die Interreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A ) e. V. ( des Vorlage:IconExternal vom 24. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF) S. 690</ref>
Werk[Bearbeiten]
Prerads Kunstprojekte behandeln Themen wie Integration, Glaube und Frieden. Er arbeitet hauptsächlich in Holz und Stein. Typisch für sein Werk sind meist mehrere Meter hohe Holzstelen und großformatige Granitskulpturen aus Rügener Findlingen.<ref>Heinz-Jürgen Czerwinski: Werkschau würdigt Mile Prerad. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 19. November 2011, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref> „Mile Prerad kommt von der Volkskunst Jugoslawiens her und hat sie hinter sich gelassen wie eine Spur, die doch wieder auf ihren Verursacher zurückführt. Seine Kunst ist bäurisch derb und subtil zugleich – erfasst noch die leisesten Gemütsverschattungen.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref= In Breege und Glowe auf Rügen gestaltet er für die Promenade und den Kurpark heimische Tiere wie Seeadler, Seehunde, Oktopus, Schweinswale und Muscheln und maritime Motive aus Rügener Findlingen.
-
Fundament des Lebens, 1987, Dortmund
-
Kranichstein, Breege
-
Mutterliebe, Dortmund
-
Walfluke, Stralsund
-
Seehundmutter mit Jungem, Stralsund
-
Fischstein, Wiek
-
Kruzifix, Pfarrkirche St. Blasius, Balve
-
Adam und Eva, Dortmund
-
Fischer, 2008, Hafen von Breege, Rügen
-
Reiterin, 2018, Glowe
Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]
- 2012 bis 2013 fand die Sonderausstellung MeerSehen im Meeresmuseum Stralsund statt, eine Gemeinschaftsausstellung mit Naturfotograf und Schriftsteller Rico Nestmann, in der zahlreiche Skulpturen und Objektskizzen von Mile Prerad ausgestellt wurden.<ref>Sonderausstellung MeerSehen im Meeresmuseum eröffnet. Nachrichten der Insel Rügen, 12. Juni 2012</ref>
- 2008 Ausstellung „Gedanken zum Kreuz“ mit Skulpturen in der St. Blasius-Kirche, Balve
- 2007 wurde in der Altenkirchener Kirche eine Kruzifix-Ausstellung von Mile Prerad gezeigt.
- 1990 Serbisches Nationalmuseum, Belgrad und Hannover
- 1989 Novi Sad
- 1988 Liverpool
- 1986 Menden und Mainz
- 1983 München
- 1978 Stadtmuseum Bergkamen / Städtische Galerie „sohle 1“: Gemeinschaftsausstellung Ismail Çoban und Mile Prerad
- 1974/75 Zagreb
- 1973 Menden<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Prerad Mile, skulptor. ( des Vorlage:IconExternal vom 23. Mai 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Srpska Dijaspora</ref>
Werke im öffentlichen Raum (Auswahl)[Bearbeiten]
- Kap života (Ein Tropfen Leben), 2024, Omarska, Bosnien und Herzegowina
- Seepferdchen, 2022, Granitskulptur, Promenade von Glowe, Rügen<ref>Seepferdchen aus Rügener Granit ziert die Promenade von Glowe. Ostseezeitung, 21. Februar 2022</ref>
- Walfluke aus einem Findling von Rügen, 2021, am Ozeaneum Stralsund<ref>Lebensgroße Skulptur einer Walfluke am OZEANEUM Stralsund aufgestellt. OZEANEUM-News vom 30. Juni 2021. Abgerufen am 13. September 2021</ref>
- Keiler, 2019, Granitskulptur, Ortsteil Spycker der Gemeinde Glowe, Rügen<ref>Rügen: Tonnenschwerer Keiler grüßt am Straßenrand. Ostseezeitung, 9. Oktober 2019</ref>
- Spatzen, 2018, Naherholungsgebiet Hexenteich, Menden<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mile Prerad widmet sich dem Thema „Liebe“. ( des Vorlage:IconExternal vom 28. Januar 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Stadt Menden, 15. Oktober 2018; abgerufen am 27. Januar 2019</ref>
- Wieker Kogge, 2018, Skulptur mit dem Wieker Wappen aus Bienenkorb, Wikinger-Schiff und Dreschflegel, Granit, Wiek<ref>Wiek hat ein neues Wahrzeichen. Ostseezeitung, 22. Mai 2018</ref>
- Seehase, 2016, Skulptur aus Rügener Granit, Hafen von Wiek, Rügen<ref>Neue Skulptur am Wieker Hafen: Seehase begrüßt Besucher. Ostseezeitung, 19. September 2016</ref>
- Jonas-Fisch, 2015, Steinskulptur, Hafen von Glowe, Rügen
- Mutterliebe, 2015, Skulptur aus zwei unterschiedlich gefärbten Rügener Granitblöcken, Westfalenpark, Dortmund<ref>Martina Dinslage: Mile Prerad schafft weitere Skulptur für den Westfalenpark. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 4. März 2015, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref>
- Tür der Kapelle, 2015, Holzrelief, Niševići (Prijedor)
- Kogge auf der Ostsee aus einem Findling von Rügen, Skulpturenpark Glowe, Rügen, 2013
- Skulpturen von Seeadler, Seehundmutter, Oktopus, Schweinswalen und Muscheln, aus Rügener Findlingen, Skulpturenpark Glowe, Rügen<ref>Steinerne Kogge mit wehendem Segel (PDF) Ostseezeitung, 12. Juli 2013</ref>
- Seehundmutter mit Jungem und sich sonnender Seehund aus Findlingen von Rügen, 2011, vor und hinter dem Ozeaneum Stralsund, Rügen
- Abbild Ludwig Gotthard Kosegartens, 2008, Granitskulptur vor der Pfarrkirche Altenkirchen, Rügen
- Zwei in der Brandung spielende Robben, Skulptur aus einem Findling von Rügen, 2 m × 1 m × 1 m, 2008, Deutsches Meeresmuseum, Stralsund<ref>Aus Findling entsteht Kunst fürs Ozeaneum. (PDF) Ostseezeitung, 1. Februar 2008</ref>
- Fischer mit Heringen und Delfinen, 2008, Holzskulptur, Hafen von Breege, Rügen
- St. Birgitta, 2007, Holzskulptur, Kapelle Glowe, Rügen<ref>Kapelle St. Birgitta auf orgel-verzeichnis.de. Abgerufen am 5. September 2022</ref>
- Marienfigur mit Christuskind, 2005, Vitter Kapelle, Vitt auf Rügen<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Einladung zur stillen Andacht und Besichtigung. ( des Vorlage:IconExternal vom 22. Mai 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Ostsee-Anzeiger, 15. August 2007</ref>
- Mutter aller Menschen, Holzskulptur, 2001, Wittelsbacher Park, Augsburg<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Preisverleihung - Mile Prerad wurde in Weimar ausgezeichnet. ( des Vorlage:IconExternal vom 22. Mai 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Der Rüganer, 1. November 2001</ref>, anlässlich des Augsburger Friedensfestes. Das Werk stellt eine Mutter dar, die ihren Sohn beweint. In die Figur sind die Symbole aller Weltreligionen eingearbeitet.
- Menschen ohne Heimat, 1997, und weitere Holzskulpturen, Naherholungsgebiet Hexenteich, Menden<ref>Hexenteich Menden. Ruhr-Guide</ref>
- Gemeinsam Leben, 1994, Naherholungsgebiet Hexenteich, Menden
- Fundament des Lebens, 1987, Holzskulptur, Westfalenpark, Dortmund
- Friedensbaum, 1981, Skulptur aus einem ca. 350-jährigen Eichenstamm, Freizeitzentrum Biebertal, Lendringsen (Menden)
- Kruzifix, Pfarrkirche St. Blasius, Balve
- Adam und Eva, Holzskulptur, Skulpturengarten im Westfalenpark, Dortmund
- Friedensbaum, Holz, Banja Luka, Bosnien
- Frauenskulptur, Eichenholz, Greenfield Valley Museum, Greenfield, Flintshire<ref>The Menden sculpture in Greenfield Valley Museum. geograph.org.uk; abgerufen am 7. Oktober 2016</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Rico Nestmann: Kunstinseln: Arbeiten des Bildhauers Mile Prerad. Nestmann’s Foto, Lancken/Rügen, 2015, ISBN 978-3-934162-09-9
- Rico Nestmann: Zwiesprache mit Stein, Holz und Meer. Bildhauer Mile Prerad lässt sich von der Natur und Meer inspirieren. In: Rügen-Jahrbuch 2014. Verband zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung der Insel Rügen „INSULA RUGIA“ e.V. (Hrsg.), S. 95–98
- Rico Nestmann: Mile Prerad: Eine Künstlerbiografie. Nestmann’s Foto, Lancken/Rügen, 2011, ISBN 978-3-934162-07-5
- Carmine Gino Chiellino: Die Reise hält an. Ausländische Künstler in der Bundesrepublik. C.H. Beck Verlag, 1988, München. Porträts von 19 Künstlern, darunter Mile Prerad
TV-Dokumentationen[Bearbeiten]
- In Stein gemeißelt - Der Bildhauer. NDR, 20. September 2016, Länge: 00:03:28. In: Nordmagazin
- Kurzbericht über Mile Prerad. Televizija Republike Srpske, 12. April 2015
- Reportage über Mile Prerad und sein Werk. Televizija Republike Srpske, 17. Dezember 2013, Länge: 00:38:30
- Wie kannst du hier leben – Ausländische Mitbürger und ihre Kunst. BRD 1983, Peter Emmer, Länge: 00:43:13, Produktion: BR
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Prerad, Mile |
| KURZBESCHREIBUNG | bosnisch-serbischer Künstler |
| GEBURTSDATUM | 1946 |
| GEBURTSORT | Niševići, (Prijedor) |
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-03
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:"
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Bildender Künstler (Bosnien und Herzegowina)
- Bildhauer (Deutschland)
- Geboren 1946
- Mann