Milwa (Apfel)
| Milwa (Apfel) | |
|---|---|
| Art | Kulturapfel (Malus domestica) |
| Züchter | Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW |
| Züchtungsjahr | 1982 |
| Abstammung | |
| Liste von Apfelsorten | |
Milwa ist eine Sorte des Kulturapfels (Malus domestica). Die Sorte wird auch als Clubsorte unter den Markennamen Diwa (Schweiz) und Junami (Europäische Union, USA<ref name=":0">The New York Times: 5 New Apple Varieties. In: The New York Times. 12. November 2015, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 21. Februar 2018]).</ref>) in den Handel gebracht. Der Apfel wurde in der Schweiz aus den Sorten Idared, Maigold und Elstar gezüchtet.<ref name="ora">Junami, orangepippin.com </ref>
In Deutschland wird die Sorte seit 2007 angebaut. In der Schweiz ist sie im Direktverkauf erhältlich.<ref name="bay">Bayerische Landesanstalt für den Gartenbau und Weinbau: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Apfel - neuere und bewährte Sorten für den Erwerbsanbau ( vom 17. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)</ref>
Beschreibung[Bearbeiten]
Die mittelgroßen und kugeligen Äpfel sind gleichmäßig in einem leuchtenden rot gefärbt und haben eine glatte Schale.<ref name="bay"/> Das durchschnittliche Gewicht der Äpfel liegt bei 160 Gramm.<ref name="rüh"/> Der Geschmack ähnelt Elstar, ist süß mit einer leichten Säure. Das gelblichweiße Fruchtfleisch ist etwas fester als bei Elstar.<ref name="bay"/> Die Äpfel eignen sich als Tafelapfel und für Saft.<ref name="ora"/>
Die Früchte haben zahlreiche kleine, helle Lentizellen, die manchmal leicht erhöht sind. Der Stiel ist kurz, die Stielgrube oft hellbraun berostet.<ref name="fac">Fachkommission für Obstsortenprüfung: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sortenblatt Milwa ( des Vorlage:IconExternal vom 22. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Die Bäume wachsen schwächer als bei Elstar und haben insgesamt einen ausgeglicheneren Wuchs. Der Wuchstyp ist leicht aufrecht, bei Einsetzen des Ertrags leicht hängend. Die Blätter sind klein.<ref name="fac"/>
Geschichte[Bearbeiten]
Elternsorten sind Idared, Maigold und Elstar.<ref name=":0" /> Die Markeneintragung für Junami stammt aus dem Jahr 2004, der Sortenschutz besteht seit 2006. Die Kontrolle über die Sorte wird vom Fruchtvermarkter Inovafruit in den Niederlanden ausgeübt.<ref name="rüh">Thomas Rühmer: Apfelsorten mit Potential (PDF; 313 kB), Haidegger Perspektiven</ref> Seit 2012 wird die Sorte auch in den USA gehandelt.<ref name=":0" />
Anbau[Bearbeiten]
Milwa wächst in warmem und gemäßigtem Klima. Die diploiden Äpfel befruchten sich selbst.<ref name="ora" /> Der Baum hat Alternanz.<ref name="bay"/> Die rote Ausfärbung beginnt bereits früh, so dass die Äpfel bereits reif aussehen, wenn sie es noch nicht sind.<ref name="rüh"/> Das Erntefenster ist breit, der Zeitpunkt liegt einige Tage vor Golden Delicious. Der Ertrag liegt etwas unter dem von Golden Delicious und ist damit im Vergleich zu den meisten anderen Apfelsorten sehr hoch.<ref name="fac"/>
Im Kältelager ist Milwa bis Ende Januar, im CA-Lager bis in den Juni haltbar.<ref name="fac"/>
Anmerkungen[Bearbeiten]
<references/>