Mindanao-Gleithörnchen
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| Mindanao-Gleithörnchen | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Petinomys mindanensis | ||||||||||||
| (Rabor, 1939) |
Das Mindanao-Gleithörnchen (Petinomys mindanensis) ist ein Gleithörnchen aus der Gattung der Zwerggleithörnchen (Petinomys). Es kommt auf der indonesischen Inselgruppe Mindanao vor.
Merkmale[Bearbeiten]
Das Mindanao-Gleithörnchen erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 29 bis 34 Zentimetern sowie eine Schwanzlänge von etwa 29 bis 38 Zentimetern.<ref name="Thorington et al. 2012" /> Es ist damit etwa so groß wie das ähnliche Palawan-Gleithörnchen (Hylopetes nigripes) sowie etwas größer als das sympatrisch lebende Mindanao-Gleithörnchen (Petinomys crinitus), innerhalb der Gattung gehört es mit dem Travancore-Gleithörnchen (Petinomys fuscocapillus) zu den größten Arten. Die Rücken- und Kopffärbung ist grau bis braun, die Bauchseite ist heller. Der Schwanz ist braun und im Gegensatz zu dem von Petinomys crinitus rund im Querschnitt.<ref name="Thorington et al. 2012" />
Wie alle Zwerggleithörnchen hat es eine behaarte Gleithaut, die Hand- und Fußgelenke miteinander verbindet und durch eine Hautfalte zwischen den Hinterbeinen und dem Schwanzansatz vergrößert wird. Die Gleithaut ist muskulös und am Rand verstärkt, sie kann entsprechend angespannt und erschlafft werden, um die Richtung des Gleitflugs zu kontrollieren.
Verbreitung[Bearbeiten]
Das Mindanao-Gleithörnchen kommt auf der philippinischen Inselgruppe Mindanao und dort auf den Inseln Mindanao, Dinagat und Siargao vor.<ref name="IUCN" /><ref name="Thorington et al. 2012" />
Lebensweise[Bearbeiten]
Das Mindanao-Gleithörnchen kommt in Waldgebieten in Höhen von 500 bis 1600 Metern vor,<ref name="IUCN" /> wobei Wälder der mittleren Lagen bevorzugt werden.<ref name="Thorington et al. 2012" />
Über die Lebensweise des Mindanao-Gleithörnchens liegen nur wenige Daten und Beobachtungen vor. Es entspricht in seiner Lebensweise wahrscheinlich anderen Gleithörnchen; es ist somit wahrscheinlich baumlebend oder teilweise bodenlebend, weitestgehend nachtaktiv und ernährt sich von Pflanzen.<ref name="Thorington et al. 2012" />
Systematik[Bearbeiten]
Das Mindanao-Gleithörnchen wird als eigenständige Art innerhalb der Gattung der Zwerggleithörnchen (Petinomys) eingeordnet, die insgesamt neun Arten enthält.<ref name="Wilson & Reeder 2005" /> Die wissenschaftliche Erstbeschreibung stammt von Dioscoro S. Rabor aus dem Jahr 1939 als Hylopetes mindanensis anhand eines Individuums aus der Region um Gingoog in der philippinischen Provinz Misamis Oriental an der Nordküste der Insel Mindanao.<ref name="Wilson & Reeder 2005" /> Der Holotyp wurde während des Zweiten Weltkriegs zerstört, ein Paratyp befindet sich im National Museum of Natural History in Washington, D.C.<ref name="Wilson & Reeder 2005" />
Innerhalb der Art werden keine Unterarten unterschieden.<ref name="Wilson & Reeder 2005" /><ref name="Thorington et al. 2012" />
Bestand, Gefährdung und Schutz[Bearbeiten]
Das Mindanao-Gleithörnchen wird von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) aufgrund seines häufigen Vorkommens und der stabilen Bestände in den wenig bedrohten Wäldern der mittleren Höhenlagen als nicht bedroht („least concern“) gelistet.<ref name="IUCN" /> Die Bestände werden als stabil eingeschätzt, es werden auch keine potenziellen Gefährdungsursachen durch Holzeinschlag und die Umwandlung zu landwirtschaftlichen Flächen angenommen.<ref name="IUCN" />
Belege[Bearbeiten]
<references> <ref name="IUCN">[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2014.1. Eingestellt von: F. Chiozza, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
<ref name="Thorington et al. 2012">Richard W. Thorington Jr., John L. Koprowski, Michael A. Steele: Squirrels of the World. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2012; S. 125. ISBN 978-1-4214-0469-1</ref>
<ref name="Wilson & Reeder 2005">Don E. Wilson & DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): Petinomys mindanensis in Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).</ref> </references>
Literatur[Bearbeiten]
- Richard W. Thorington Jr., John L. Koprowski, Michael A. Steele: Squirrels of the World. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2012; S. 126. ISBN 978-1-4214-0469-1.
Weblinks[Bearbeiten]
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2014.1. Eingestellt von: F. Chiozza, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.