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Mindestrendite

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Der Begriff Mindestrendite bezeichnet je nach Kontext

Mindestrendite als garantierte Rendite[Bearbeiten]

Eine Vielzahl von Geldanlagen bieten eine Kapitalgarantie oder gar garantierte Renditen. Zu beachten ist hierbei, dass eine solche Garantie immer nur so gut ist, wie die Bonität des Garanten.

Beispiele sind:

  • Der Höchstrechnungszins ist die Mindestrendite, die deutsche Kapitallebensversicherungen ihren Kunden garantieren.
  • Garantiefonds garantieren neben der Kapitalrückzahlung oft auch eine Mindestrendite.
  • Mietgarantien sichern Immobilienkäufern Mindestrenditen (zu den Risiken siehe Immobilienbetrug).

Mindestrendite als Renditeziel[Bearbeiten]

Unternehmen verlangen für ihre Investitionen oft eine Mindestrendite von zum Beispiel 10 Prozent oder 15 Prozent. Unternehmensteile, welche diese Rendite nicht erbringen, werden stillgelegt, verlagert oder verkauft. Eine solche Mindestrendite dient als betriebliche Steuerungsgröße.

Beispiele sind:

Da Ziele herausfordernd sein müssen, liegen diese Mindestrenditen typischerweise oberhalb der aktuellen Ertragsstärke und werden daher als Renditeziel oft verfehlt.

Mindestrendite als geforderte Rendite[Bearbeiten]

Im Rahmen der Investitionsrechnung vergleichen Investoren die erwarteten Renditen möglicher Projekte mit einer geforderten Rendite. Die letztere entspricht oft den gewichteten Kapitalkosten. Liegt die erwartete Rendite oberhalb der geforderten, wird das Projekt durchgeführt, andernfalls nicht.

Freiwirtschaftliche Sicht[Bearbeiten]

Die Freiwirtschaftslehre beabsichtigt, mit dem von ihr vorgeschlagenen Freigeld die Mindestrendite zu senken.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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