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Mirela Rahneva

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Mirela Rahneva Vorlage:SportPicto
Datei:2020-02-29 4th run Women's Skeleton (Bobsleigh & Skeleton World Championships Altenberg 2020) by Sandro Halank–117.jpg
Nation Kanada Kanada
Geburtstag 26. Juli 1988
Geburtsort Russe, Bulgarien
Größe 165 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin Skeleton
Trainer Quin Sekulich
Nationalkader seit 2012
Status zurückgetreten
Karriereende 2024
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Skeleton-Weltmeisterschaften
Silber 2019 Whistler Team
Bronze 2023 St. Moritz Einzel
Platzierungen im WC/EC/NAC/IC
Skeleton-Ranking 3. (16/17), (18/19), (22/23)
Debüt im Weltcup 2. Dezember 2016
Weltcupsiege 5
Gesamtweltcup 3. (16/17), (18/19), (22/23)
Debüt im Europacup 4. Dezember 2015
Europacupsiege 4
Debüt Nordamerikacup 7. März 2013
Nordamerikacup-Siege 5
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Weltcup 5 4 6
letzte Änderung: 14. Mai 2026

Mirela Rahneva (* 26. Juli 1988 in Russe, Bulgarien) ist eine ehemalige kanadische Skeletonpilotin.

Leben[Bearbeiten]

Mirela Rahnevas Vater Stoyan war Leistungsturner, ihre Mutter Valentina Sprinterin.<ref name="ottawa">2-time Olympic skeleton slider and world medallist Mirela Rahneva retires. In: ottawasportspages.ca. Abgerufen am 14. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Familie stammt aus Bulgarien und emigrierte 1997 oder 1998 nach Kanada, um Mirela und ihren beiden jüngeren Schwestern bessere Zukunftsperspektiven bieten zu können.<ref name="olympic">Mirela Rahneva. In: olympic.ca. Abgerufen am 14. Mai 2026.</ref> Die Eltern brachten der damals 10-jährigen Mirela auf einem 100 Meter langen Abschnitt eines Radwegs das Sprinten bei, was sich für sie auch für den Skeletonsport nutzen konnte. Während ihrer Schulzeit sowie während ihres vierjährigen Studiums an der University of Guelph spielte sie Rugby.<ref name="ottawa" /> Sie erwarb ihren Bachelorabschluss in Tourismusmanagement. Im Jahr 2021 erlangte sie ihren Master in „Management Innovation and Entrepreneurship“ an der Smith School of Business der Queen’s University.<ref name="olympic" />

Rahneva war Athletenvertreterin im Vorstand des kanadischen Bob- und Skeleton-Verbandes und unterstützte neue Sportlerinnen beim Eintritt in das Nationalmannschaftsprogramm. In ihrem Heimatort engagiert sie sich ehrenamtlich bei verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen.<ref name="ottawa" /> Anfang des Jahres 2026 begann sie für das Maklerunternehmen Engel & Völkers in Calgary zu arbeiten.<ref>Mirela Rahnevas next race begins. In: realestatemagazine.ca. Abgerufen am 14. Mai 2026.</ref>

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten]

Da sie für den Bobsport zu klein war, riet man Rahneva zum Skeleton, dass sie erstmals im November 2012 ausprobierte. Bereits im nächsten Jahr nahm sie an Wettkämpfen teil.<ref name="olympic" />

Sie ging bereits am Ende der Saison 2012/13 erstmals im Nordamerikacup an den Start, wo sie in Lake Placid zweimal Zehnte wurde. In der darauf folgenden Saison startete sie bei fünf Saisonrennen und konnte als beste Platzierung Rang 6 verzeichnen, erneut in Lake Placid. Im Winter 2014/15 nahm sie erstmals an allen acht Saisonrennen im Nordamerikacup teil und gewann dabei viermal. Durch Platzierungen zwischen 2 und 8 in den übrigen Rennen konnte sie die Gesamtwertung vor Lauren Salter und Grace Dafoe gewinnen. Auch zu Beginn der Saison 2015/16 startete sie im Nordamerikacup und belegte zunächst zwei dritte Ränge in Whistler. Anschließend wechselte Rahneva in den Europacup und gewann dort jeweils beide Rennen in Sigulda und St. Moritz. In der Gesamtwertung wurde sie Zweite hinter Janine Becker.

Im Winter 2016/17 gab Rahneva ihr Debüt im Weltcup und erreichte bereits bei ihrem zweiten Start in Lake Placid mit dem 3. Rang einen Platz auf dem Podest, was ihr auch im vierten Rennen gelang. Ihren ersten Sieg errang sie am 20. Januar 2017 in St. Moritz, in Igls wurde sie Zweite. Bereits in ihrem ersten Weltcup belegte sie am Ende Platz 3. Bei ihren ersten Weltmeisterschaften 2019 in Whistler erreichte sie den 8. Rang im Einzelrennen, im Teamwettbewerb gewann sie die Silbermedaille.

In die nächste Weltcup-Saison startete Rahneva nicht optimal, erst beim fünften Rennen in Igls gelang ihr ein Podestplatz. Sie beendete die Saison auf dem 8. Rang. Im Weltcup 2018/19 war sie bis zum sechsten Rennen auf keinem Podestplatz, am 25. Januar 2019 St. Moritz fuhr sie auf Platz 1. Da das Rennen in Königsberg wegen schlechtem Wetter abgesagt werden musste, gab es in Calgary, der letzten Station, zusätzlich ein Nachholrennen. Rahneva schaffte es beide Mal aufs Treppchen, einmal auf den 1. und einmal auf den 2. Platz. Durch den guten Abschluss sprang sie am Ende noch auf den 3. Platz vor. Bei der Weltmeisterschaft 2019 landete sie am Ende auf Rang 12.

In der Saison 2019/20 fuhr Rahneva in Winterberg auf Rang 2; insgesamt wurde sie zu Saisonende 5. Die Weltmeisterschaft 2020 wurde in Altenberg ausgetragen, im Endergebnis belegte sie Rang 16. Die Weltmeisterschaft 2020 wurde in Altenberg ausgetragen, in der Gesamtwertung kam sie auf den 16. Platz.

In der von Corona dominierten Saison 2020/21 nahm sie nicht teil. Beim Weltcup 2021/22 fuhr Rahneva beim vierten Rennen auf Platz 3, was sie beim letzten Rennen noch einmal wiederholte; am Ende der Saison belegte sie den 8. Rang. In den Weltcup 2022/23 siegte sie in Park City, Utah, in Winterberg wurde sie Zweite. Sie beendet die Saison auf dem 3. Rang. Bei der Weltmeisterschaft 2023 auf dem Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina gewann sie die Bronzemedaille.<ref>World Championships – St. Moritz. In: ibsf.org. Abgerufen am 14. Mai 2026.</ref>

Beim Start in den Weltcup 2023/24 in Yanqing fuhr Rahneva direkt auf den 3. Platz. In Sigulda wurde auch die Europameisterschaft ausgetragen, sie Erste und damit Europameisterin.<ref>IBSF World Cup – Sigulda. In: ibsf.org. Abgerufen am 14. Mai 2026.</ref> Da sie an zwei Rennen nicht teilnahm, wurde sie am Ende nur 12.

Im Dezember 2024 beendete Rahneva ihre Sportkarriere.<ref name="ottawa" />

Platzierungen nach Saison[Bearbeiten]

Saison Weltcup WM OS
Einzel Mixed
2016/17 3. 8. 7. –
2017/18 8. – – 5.
2018/19 3. 12. 2. –
2019/20 5. 16. 10. –
2020/21 – – – –
2021/22 8. – – 12.
2022/23 3. 3. 6. –
2023/24 12. 7. – –

Weltcupsiege[Bearbeiten]

Nr. Datum Ort Bahn
01. Vorlage:DatumZelle Schweiz St. Moritz Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina
02. Vorlage:DatumZelle Schweiz St. Moritz Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina
03. Vorlage:DatumZelle Kanada Calgary Calgary’s WinSport Bobsleigh/Luge Track
04. Vorlage:DatumZelle Vereinigte Staaten Park City Utah Olympic Park Track
05. Vorlage:DatumZelle Lettland Sigulda Bob- und Rennschlittenbahn Sigulda

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Mirela Rahneva – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang 2001: Tristan Gale | 2002: Janet Ivers | 2003: Noelle Pikus-Pace | 2004: Katie Uhlaender | 2005: Courtney Yamada | 2006: Natasha Ellison | 2007: Anne O’Shea | 2008: Louise Corcoran | 2009: Anne O’Shea | 2010: Jaclyn LaBerge | 2011: Lanette Prediger | 2012: Cassie Hawrysh | 2013: Jane Channell | 2014: Elisabeth Vathje | 2015: Mirela Rahneva | 2016: Veronica Day | 2017: Mun Ra-young | 2018: Kelly Curtis | 2019: Kelly Curtis | 2020: Kim Eun-ji | 2021: Madison Charney | 2022: Nicole Rocha Silveira | 2023: Tirza Lara  | 2024: Katie Uhlaender | 2025: Kendall Wesenberg | 2026: Nicole Burger Vorlage:Klappleiste/Ende