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Mitteraschau

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Mitteraschau
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Höhe: 420 m ü. NHN
Einwohner: 174 (31. Dez. 1990)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 92431
Vorwahl: 09672
Mitteraschau (Bayern)
Mitteraschau (Bayern)
Lage von Mitteraschau in Bayern
Datei:Mitteraschau 10 05 2017 02.JPG
Mitteraschau (2017)

Mitteraschau ist ein Ortsteil der Stadt Neunburg vorm Wald im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf in Bayern.

Geographie[Bearbeiten]

Das Kirchdorf Mitteraschau liegt circa drei Kilometer nördlich von Neunburg vorm Wald auf beiden Uferhängen der Ascha an der Staatsstraße 2398, die Neunburg vorm Wald mit Oberviechtach und der B 22 verbindet.<ref>Fritsch Wanderkarte Oberpfälzer Wald, Maßstab 1 : 100.000</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Mitteraschau leitet sich von dem Fluss Ascha ab. Dabei bezieht sich das „Mitter-“ darauf, dass Mitteraschau weiter von der Quelle der Ascha entfernt ist als Oberaschau, aber näher zur Quelle gelegen ist als Unteraschau. 1273 wird Mitteraschau erstmals urkundlich erwähnt. Mitteraschau wurde 1283 als Siedlung zum Amt Neunburg gezählt. Ulrich der Wilbrand wurde 1326 mit den Höfen von Mitteraschau belehnt. Der Ortsname „Mittern Aschach“ ist für 1574 belegt.<ref>Anton Neckermann: Landkreis Neunburg vorm Wald. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner München-Assling, 1968</ref>

In Mitteraschau befand sich vom 14. bis zum 17. Jahrhundert ein Blechhammer, der vom Wasser der Ascha betrieben wurde.<ref>Franz Michael Ress: Geschichte und wirtschaftliche Bedeutung der oberpfälzischen Eisenindustrie von den Anfängen bis zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Verl. d. Histor. Vereins von Oberpfalz u. Regensburg, Regensburg 1950, S. 174.</ref>

Am 23. März 1913 war Mitteraschau Teil der Pfarrei Schwarzhofen, bestand aus 23 Häusern und zählte 136 Einwohner.<ref>Antonius von Henle (Hrsg.): Matrikel der Diözese Regensburg. Verlag der Kanzlei des Bischöflichen Ordinariates Regensburg, 1916, S. 375</ref> 1921 wurde Mitteraschau nach Neunburg vorm Wald umgepfarrt.

Am 31. Dezember 1990 hatte Mitteraschau 174 Einwohner und war Expositur der Pfarrei Neunburg vorm Wald.<ref>Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 435</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

St. Johannes der Täufer (Mitteraschau)[Bearbeiten]

Die Kirche St. Johannes der Täufer in Mitteraschau wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts in romanischem Stil erbaut. 1786 wurde sie renoviert und erweitert.<ref>Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 435.</ref> Der Kirchturm hat im Erdgeschoss ein kleines Rundbogenfenster und ein Kreuzgewölbe im Chor. 1961 wurde bei Renovierungsarbeiten ein Gemälde der Dreifaltigkeit entdeckt. Aus dem 14. Jahrhundert stammende Figuren der vier Evangelisten und der Gottesmutter Maria mit Jesuskind schmücken das Kircheninnere. Zu den Glocken gehört auch eine von Johann Gordian Schelchshorn 1676 gegossene Glocke.<ref>Anton Neckermann: Landkreis Neunburg vorm Wald. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner München-Assling, 1968</ref>

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Neunburg vorm Wald, Abschnitt Mitteraschau

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Anton Neckermann: Landkreis Neunburg vorm Wald. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner München-Assling, 1968

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Mitteraschau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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