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Mochow

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Mochow
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname falsch
Gemeinde Schwielochsee
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(133)&title=Mochow 51° 59′ N, 14° 11′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(133) 51° 58′ 44″ N, 14° 11′ 29″ O
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Höhe: 52 m ü. NHN
Fläche: 15,36 km²<ref name="Gindex">Gemarkungen Mochow , Gemeinde Schwielochsee. In: GEOindex. Abgerufen im Juli 2026.</ref>
Einwohner: 133 (31. Dez. 2024)<ref>Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg am 31. Dezember 2024 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen im September 2026. (saved in Webarchiv)</ref>
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner/km²
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 15913
Vorwahl: 035478
Datei:Mochow Dorfplatz mit Erklärungstafel.JPG
Dorfplatz
Datei:Mochow 31.jpg
Teich zwischen Mochower Dorfstraße und der Landstraße L44 (2015)

Mochow, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Ortsteil der Gemeinde Schwielochsee im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald. Bis zur Eingemeindung nach Schwielochsee am 26. Oktober 2003 war Mochow eine eigenständige Gemeinde, die vom Amt Lieberose verwaltet wurde.<ref name="SB">Gemeinde Schwielochsee. In: service.brandenburg.de. Service Brandenburg, abgerufen im August 2026.</ref> Der Ortsteil umfasst die Gemarkung Mochow und hat entsprechend der brandenburgischen Kommunalverfassung und der Hauptsatzung einen Ortsbeirat und Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung Gemeinde Schwielochsee. (PDF; 115 kB) § 2. In: Webauftritt. Amt Lieberose/Oberspreewald, abgerufen im September 2026.</ref><ref name="OV">Brandenburgische Kommunalverfassung - BbgKVerf; Abschnitt 2, Ortsteile In: bravors.brandenburg.de.</ref>

Geographische Lage[Bearbeiten]

Mochow liegt in der Niederlausitz etwa neun Kilometer westlich der Stadt Lieberose und etwa acht Kilometer nordöstlich von Straupitz. Umliegende Ortschaften sind Goyatz im Norden, Lamsfeld im Osten, Groß Liebitz im Südosten, die zur Gemeinde Spreewaldheide gehörenden Ortsteile Butzen im Süden und Waldow im Südwesten sowie Siegadel im Nordwesten. Mochow gehört zum amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden in Brandenburg.

Mochow liegt nahe dem Großen Mochowsee im Übergang der Lieberoser Heide in den Spreewald. In der Gemarkung Mochows verläuft die Landesstraße 44 nach Straupitz, der Ort selbst liegt etwa einen Kilometer von dieser entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Mochow wurde erstmals im Jahr 1346 als „Mocho“ urkundlich erwähnt. Der aus der sorbischen Sprache stammende Ortsname beschreibt eine Siedlung, in der Moose wachsen.<ref>Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin: Alter – Herkunft – Bedeutung. be.bra Wissenschaft, 2005, S. 117.</ref> Damals war bereits eine große Pfarrkirche im Ort erwähnt. In dieser befand sich das „wundertätige Marienbildnis“, aufgrund dessen sich Mochow zu einem bedeutenden Wallfahrtsort entwickelte. 1551 wurde der evangelische Pfarrer Wenzel Meth nach Mochow berufen, das Dorf wurde zu diesem Zeitpunkt langsam reformiert.<ref name="dorfanger">Infotafel auf dem Mochower Dorfanger</ref>

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Mochow zunächst von der Armee Sachsens beschützt. Diese wurde allerdings im Juni 1637 bei Lieberose von den Schweden geschlagen. Mochow und die umliegenden Dörfer wurden daraufhin geplündert und zerstört. Nach dem Ende des Krieges wurde Mochow durch die Burggrafen Caspar und Christoph von Dohna wieder neu angelegt. 1655 kaufte der schwedische und später polnische General Christoph von Houwald die Herrschaft Straupitz und besetzte die verlassenen Güter in Mochow wieder mit Untertanen.

Die aktuelle Dorfkirche wurde zwischen 1879 und 1880 errichtet und im Jahr 1996 restauriert.<ref name="dorfanger" /> Bis 1958 wurden die Mochower Kinder in der örtlichen Dorfschule unterrichtet.<ref name="amt-oberspreewald" /> 1994 besuchte Helmut Kohl den Ort.<ref>Jörg Kühl: Als der Kanzler ins Dorf einschwebte. In: Märkische Oderzeitung. 30. Mai 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal;.</ref>

Nach dem Wiener Kongress kam Mochow als Teil der Niederlausitz an das Königreich Preußen. Dort lag der Ort im Landkreis Lübben im Regierungsbezirk Frankfurt. Am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde dem neu gebildeten Kreis Lübben im Bezirk Cottbus zugeordnet. Nach der Wende in der DDR lag Mochow im Landkreis Lübben in Brandenburg. Am 1. Oktober 1992 schloss sich die Gemeinde dem Amt Lieberose an. Nach der brandenburgischen Kreisreform am 6. Dezember 1993 kam die Gemeinde schließlich zum neu gebildeten Landkreis Dahme-Spreewald. Am 26. Oktober 2003 wurde Mochow zusammen mit den Gemeinden Goyatz, Jessern, Lamsfeld-Groß Liebitz, Ressen-Zaue und Speichrow zu der neuen Gemeinde Schwielochsee zusammengeschlossen.<ref>Mochow, Mochow im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Anzahl Einwohner<ref name="StatBB">Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. (PDF; 331 kB) Landkreis Dahme-Spreewald. Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg, Dezember 2006, abgerufen am 23. Oktober 2017.</ref>
Jahr 187518901910192519331939194619501964197119811985198919952002
Einwohner 316252172204209190274248184166116120112119131

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Mochow Dorfkirche 01.JPG
Dorfkirche Mochow

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Mochow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Ortsteil Mochow In: Webseite des Amtes Lieberose/Oberspreewald.
  • Mochow in der RBB-Sendung Landschleicher vom 24. April 2005

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="amt-oberspreewald">Ortsteil Mochow In: Webseite des Amtes Lieberose/Oberspreewald. Abruf im September 2026. </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Goyatz mit den Gemeindeteilen Guhlen und Siegadel | Jessern | Lamsfeld-Groß Liebitz mit den Gemeindeteilen Lamsfeld, Groß Liebitz und Klein Liebitz | Mochow | Ressen-Zaue mit den Gemeindeteilen Ressen und Zaue | Speichrow Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein