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Mohammed Hanif

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Mohammed Hanif (* 1965 in Okara, Pakistan) ist ein pakistanischer Schriftsteller und Journalist.

Datei:Hanif-Mohammed Koeln-Cologne-Stadtgarten 110118.jpg
Mohammed Hanif im Literarischen Salon, Stadtgarten, Köln, 11. Januar 2018

Leben und Werk[Bearbeiten]

Mohammed Hanif war Pilot der pakistanischen Luftwaffe, bevor er eine Karriere als Journalist einschlug. In den neunziger Jahren übersiedelte er mit seiner Familie nach London.

Dort leitete er das Urdu-Programm der BBC, schrieb Artikel für The Guardian<ref>What's a former dictator to do when he retires?</ref> und The New York Times.<ref>Pakistan’s General Anarchy</ref> Er absolvierte das renommierte Creative Writing Programme der University of East Anglia. Außerdem verfasste er Theaterstücke und das Drehbuch für den Film The Long Night (Raat Chali Hai Jhoom Ke).<ref>Digital film tells of divided Pakistan</ref>

Sein Debütroman Eine Kiste explodierender Mangos, eine Satire über den mysteriösen Flugzeugabsturz, bei dem am 17. August 1988 der pakistanische Militärdiktator Mohammed Zia ul-Haq, mehrere seiner Generäle und der US-Botschafter Arnold Lewis Raphel ums Leben kamen, wurde bereits kurz nach Erscheinen für den Booker Prize 2008 nominiert.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Übersicht der Nominierungen des MBP 2008 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. August 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/themanbookerprize.com</ref>

Im Herbst 2008 kehrte Mohammed Hanif nach Pakistan zurück und arbeitet dort als Korrespondent der BBC. Er lebt in Karachi.

Politische Einstellungen[Bearbeiten]

Im Oktober 2024 gehörte Hanif zu den Unterzeichnern eines Aufrufs zum Boykott israelischer Kulturinstitutionen, „die an der überwältigenden Unterdrückung der Palästinenser mitschuldig sind oder diese stillschweigend beobachtet haben“.<ref>Alexandra Alter: Authors Call for a Boycott of Israeli Cultural Institutions. In: nytimes.com. The New York Times Company, 31. Oktober 2024, abgerufen am 1. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Dan Sheehan: Hundreds of Authors Pledge to Boycott Israeli Cultural Institutions. In: Literary Hub. 28. Oktober 2024, abgerufen am 1. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werke[Bearbeiten]

  • A Case of Exploding Mangos. Jonathan Cape, London 2008 (dt., Eine Kiste explodierender Mangos, übersetzt von Ursula Gräfe. A1 Verlag, München 2009. ISBN 978-3-940666-06-2).
  • Our Lady of Alice Bhatti. Jonathan Cape, London 2011 (dt., Alice Bhattis Himmelfahrt, übersetzt von Ursula Gräfe, A1 Verlag, München 2012. ISBN 978-3-940666-22-2).
  • Red Birds. Bloomsbury, London 2018 (dt. Rote Vögel, übersetzt von Michael Schickenberg, Hoffmann & Campe 2019. ISBN 978-3-455-00516-5).

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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