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Monika Zehrt

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Monika Zehrt Vorlage:SportPicto

Datei:Monika Zehrt 1972.jpg
Monika Zehrt, 1972

Nation Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR
Geburtstag 29. September 1952 (74 Jahre)
Geburtsort Riesa
Größe 168 cm
Gewicht 56 kg
Karriere
Disziplin 400 m
Bestleistung 51,0 s (handgestoppt)
51,08 s (elektronisch)
Verein SC Dynamo Berlin
Trainer Inge Utecht
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U19-Europameisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Gold München 1972 400 m
Gold München 1972 4 × 400 m
Logo der EAA
 Europameisterschaften
Gold Helsinki 1971 4 × 400 m
Logo der EAA
 U20-Europameisterschaften
Gold Paris 1970 400 m
Gold Paris 1970 4 × 400 m

Monika Zehrt, geschiedene Landgraf (* 29. September 1952 in Riesa), ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin und zweifache Olympiasiegerin, die in den 1970er Jahren zur Weltspitze im 400-Meter-Lauf gehörte.

Leben[Bearbeiten]

Monika Zehrt gewann für die DDR bei den Olympischen Spielen 1972 in München zwei Goldmedaillen – im 400-Meter-Lauf, als sie Rita Wilden knapp bezwang, und mit der 4-mal-400-Meter-Staffel (mit Dagmar Käsling, Rita Kühne und Helga Seidler). Mit 19 Jahren ist sie bis in die Gegenwart die jüngste 400-Meter-Olympiasiegerin (Stand: 2023).

Zweimal, 1971 und 1972, wurde sie mit der 4-mal-400-Meter-Staffel zur DDR-Mannschaft des Jahres gewählt. Nach einer kurzen, erfolgreichen Laufbahn, in der sie u. a. vier Weltrekorde aufstellte, beendete sie 1974 ihre Sportlerlaufbahn. Sie studierte Außenhandel und arbeitet in leitender Funktion bei einer Möbelfirma. Sie hat zwei Söhne (Andreas, Steffen).

Monika Zehrt startete für den SC Dynamo Berlin und trainierte bei Inge Utecht. In ihrer aktiven Zeit war sie 1,68 m groß und wog 56 kg.

1971 erhielt sie den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze und 1972 in Silber.

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Datei:Bundesarchiv Bild 183-L1220-0032, Berlin, Sportler des Jahres geehrt.jpg
Monika Zehrt (3. von rechts) im Dezember 1972 beim Empfang der „DDR-Sportler des Jahres“
  • 1970 DDR-Meisterin und Siegerin bei den Europäischen Jugendspielen im 400-Meter-Lauf
  • 1971 Europameisterin mit der 4-mal-400-Meter-Staffel (Weltrekord: 3:29,28 min am 15. August in Helsinki, mit Rita Kühne, Ingelore Lohse und Helga Seidler)
  • 1972 Egalisierung des Weltrekords im 400-Meter-Lauf: 51,0 s am 4. August in Paris
  • 1972 Weltrekorde mit der 4-mal-400-Meter-Staffel: 3:28,48 min im olympischen Vorlauf; 3:22,95 min im olympischen Finale
  • 1973 Siegerin beim Europacup in Edinburgh im 400-Meter-Lauf

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Gallinat: Zehrt, Monika. In: Wer war wer in der DDR? 5. Auflage. Band 2. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4, S. Vorlage:VonBis (bundesstiftung-aufarbeitung.de).
  • Karl-Heinz Keldungs: Monika Zehrt. In: ders.: Die deutsche Leichtathletik in 100 Porträts von Hanns Braun bis Malaika Mihambo. Arete Verlag Christian Becker, Hildesheim 2022, ISBN 978-3-96423-081-2, S. 183f.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Monika Zehrt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1964: AustralienAustralien Betty Cuthbert | 1968: FrankreichFrankreich Colette Besson | 1972: Deutschland Demokratische Republik 1949 Monika Zehrt | 1976: Polen 1944 Irena Szewińska | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949 Marita Koch | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Valerie Brisco-Hooks | 1988: Sowjetunion Olha Bryshina | 1992: Vorlage:FRA-1974 Marie-José Pérec | 1996: Vorlage:FRA-1974 Marie-José Pérec | 2000: AustralienAustralien Cathy Freeman | 2004: Bahamas Tonique Williams-Darling | 2008: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Christine Ohuruogu | 2012: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sanya Richards-Ross | 2016: Bahamas Shaunae Miller | 2020: Bahamas Shaunae Miller-Uibo | 2024: Dominikanische Republik Marileidy Paulino

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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1972: Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR Käsling, Kühne, Seidler, Zehrt
1976: Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR Maletzki, Rohde, Streidt, Brehmer
1980: Sowjetunion SUN Prorotschenko, Goischtschik, Sjuskowa, Nasarowa, Minejewa*, Tschernowa*
1984: Vereinigte Staaten USA Leatherwood, Howard, Brisco-Hooks, Cheeseborough, Dixon*, Howard*
1988: Sowjetunion SUN Ljadouskaja, Nasarowa, Pinigina, Bryshina, Dschyhalowa*
1992: Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg EUN Rusina, Dschyhalowa, Nasarowa, Bryshina, Schmonina*, Nurutdinowa*
1996: Vereinigte Staaten USA Stevens, Malone, Graham, Clark, Wilson*
2000: Vereinigte Staaten USA Miles Clark, Hennagan, Colander, Anderson*
2004: Vereinigte Staaten USA Trotter, Henderson, Richards-Ross, Hennegan, Robinson*
2008: Vereinigte Staaten USA Wineberg, Felix, Henderson, Richards, Hastings*
2012: Vereinigte Staaten USA Trotter, Felix, McCorory, Richards-Ross, Baker*, Dixon*
2016: Vereinigte Staaten USA Felix, Francis, Hastings, Okolo, Ellis-Watson*, McCorory*
2020: Vereinigte Staaten USA McLaughlin, Felix, Muhammad, Mu, Whitney*, Jonathas*, Ellis*, Irby*
2024: Vereinigte Staaten USA Little, McLaughlin-Levrone, Thomas, Holmes, Hayes*, Butler*, Brown*

* Einsatz im Vorlauf

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Europameisterinnen im 4×400-Meter-Staffellauf

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