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Montageeber

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Datei:16-06-23-Montageeber-Eberswalde-RalfR-RR2 9539.jpg
Montageeber 2016 mit Aufstieg zur Aussichtsplattform
Datei:Crane double-lever-jib-type 3D animated.gif
Bewegungsmöglichkeiten

Der Montageeber oder Eberkran, kurz Eber ist ein etwa 58 Meter hoher Montagekran und ein weithin sichtbares Wahrzeichen im brandenburgischen Eberswalde.<ref>TÜV-Kontrolle am Eberkran. In: Märkische Oderzeitung. 10. Januar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal;.</ref> Er wurde nach seiner Rekonstruktion als Industriedenkmal unter Schutz gestellt.<ref>Der Portalwippdrehkran „Montageeber“ ist Teil des Denkmalbereichs Messingwerk Eberswalde/Walzwerk, der die Denkmal-ID Nr 09175509 trägt.</ref>

Geschichte und Kurzbeschreibung[Bearbeiten]

Von 1954 bis 1990 diente der Eber im Kranbau Eberswalde als Montagekran,<ref>Berliner Zeitung vom 7. Juni 2003: Kranbau Eberswalde liefert in alle Welt.</ref> er wurde elektrisch betrieben. Die produzierten Hafenkrane wurden im Werk zusammengesetzt und wieder demontiert. Die prinzipielle Bauweise der Krane aus Eberswalde entspricht bis heute der des Ebers, nur dass die Fachwerkkonstruktion schon in den 1960er-Jahren durch effektivere, aber schwerere Stahlblechkonstruktionen ersetzt wurde.

Der Kran wurde nach dem Wappentier der Stadt benannt und 1954 als Muster für eine Montagekranserie erbaut,<ref>Familiengarten Eberswalde: Montage-Eberkran</ref> ein zweites Exemplar steht im Hamburger Hafen. Es ist eine geschweißte Stahlprofil-Fachwerkkonstruktion in der Bauart Portalwippdrehkran, die 1932 in Eberswalde patentiert wurde. Diese Bauweise macht es möglich, bei wechselnder Entfernung des Kranarms die Hakenhöhe beizubehalten. Durch bewegliche Gegengewichte wurde die notwendige Leistung für das Wippwerk gering gehalten.

Nach 1990 wurde der Montageeber nicht mehr benötigt und 2001 demontiert. Nach seiner Rekonstruktion erhielt er einen neuen Platz am Rand des Firmengeländes.

Bilder[Bearbeiten]

Technische Daten[Bearbeiten]

Tragfähigkeit

  • Haupthub: 32,0 t
  • Hilfshub: 0,5 t

Arbeitsgeschwindigkeiten und Leistungen

  • Haupthubwerk: 10,0 m/min 64 kW
  • Hilfshubwerk: 30,0 m/min 27 kW
  • Drehwerk: 64/min 20 kW
  • Wippwerk: 9 min 12 kW
  • Fahrwerk: 25,0 m/min 8x6 kW

Massen

  • Konstruktionsmasse: ca. 326 t
  • Ballast im Turm: 102 t
  • Festes Gegengewicht: 28 t
  • Bewegliches Gegengewicht: 44 t
  • Dienstmasse: ca. 500 t
  • Bauhöhe: ca. 58 m

Aktuelle Nutzung[Bearbeiten]

An seinem aktuellen Standort dient das Baudenkmal als Aussichtspunkt,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Altmetall-Blog (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Juni 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blog.dafb-o.de: Der Eberswalder Montageeber</ref> von dem man bei gutem Wetter den 50 km entfernten Berliner Fernsehturm sehen kann. Die Aussichtsplattform befindet sich in 28 Meter Höhe und kann über eine Treppe erreicht werden.<ref>Darstellung des Krans auf familiengarten-eberswalde.de, abgerufen am 28. Dezember 2019.</ref> Heute gehört der Kran zum Familiengarten Eberswalde.<ref>Reiseland Brandenburg: Familiengarten Eberswalde</ref>

Auf dem ehemaligen Produktionsgelände sind weitere Teile der Fabrik erhalten und Bestandteil des daraus entwickelten Familiengartens.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]

Commons: Montageeber – Sammlung von Bildern

Fußnoten[Bearbeiten]

<references responsive />

Koordinaten: 52° 50′ 32,9″ N, 13° 46′ 26,5″ O

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