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Moshe Kahn

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Datei:Moshe Khan 2016.jpg
Moshe Kahn 2016

Moshe Kahn (geboren 1942 in Düsseldorf)<ref>Der Übersetzer Moshe Kahn. In: https//www.deutschlandfunk.de. deutschlandfunk.de, 20. Januar 2019, abgerufen am 17. Mai 2026.</ref> ist ein deutscher Übersetzer aus dem Englischen, Französischen und vorwiegend aus dem Italienischen.

Leben[Bearbeiten]

Moshe Kahns Eltern flohen mit ihm während des Zweiten Weltkriegs vor der deutschen Judenverfolgung in die Schweiz.<ref name="Erlangen">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Moshe Kahn (Memento vom 14. August 2016 im Internet Archive), bei Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung</ref> Kahn sollte gemäß dem Wunsch seiner Eltern Bankier werden, entschied sich dann aber für die Kultur und insbesondere die Literatur<ref>Zwischentöne mit Moshe Kahn. (MP3) deutschlandfunk, 20. Januar 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Januar 2019; abgerufen am 17. Mai 2026.</ref>. Er studierte dann Altorientalistik, Philosophie und Rabbinische Theologie in Deutschland, Italien und Israel und wurde in Altorientalistik promoviert. Kahn arbeitete zeitweise als Regieassistent an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, im Film bei Luchino Visconti in Italien, als Lektor für Hebräisch und Deutsch in Rom und Catania, sowie auch für Kultursendungen des ZDF (gemeinsam mit Nino Erné). 1973 gründete er eine Dokumentarfilmproduktion mit Victor von Hagen.<ref name=":0" />

1976 veröffentlichte Kahn zusammen mit Marcella Bagnasco die erste Übersetzung von Gedichten Paul Celans ins Italienische. 1987 begann er italienische Literatur ins Deutsche zu übersetzen.<ref name="Erlangen" /> 2014 schloss er seine achtjährige Übersetzungsarbeit des Romans „Horcynus Orca“ von Stefano D’Arrigo ab,<ref name=":0">Literarische Sensation: Im Meer der Sprachen. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 17. Mai 2026]).</ref> wofür er 2015 sowohl den Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Moshe Kahn gewinnt den Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis 2015 (Memento vom 22. März 2015 im Internet Archive), beim S. Fischer Verlag</ref> als auch den Jane Scatcherd-Preis erhielt. Für sein Lebenswerk wurde Kahn 2015 außerdem der Paul-Celan-Preis verliehen. 2022/23 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom.<ref>Villa Massimo | Moshe Kahn. Abgerufen am 17. Mai 2026.</ref>

Kahn lebte im Elsass, in Marokko und zuletzt in Berlin.

Übersetzte Autoren[Bearbeiten]

Stefano Benni, Roberto Calasso, Andrea Camilleri, Paul Celan, Giorgio Celli, Carlo M. Cipolla, Stefano D’Arrigo, Oriana Fallaci, Beppe Fenoglio, David Foenkinos, Mario Fortunato, Andrea Giovene, Primo Levi, Luigi Malerba, Dacia Maraini, Martin Page,<ref>Froh zu sein bedarf es Dummheit. In: ReLü – Rezensionszeitschrift zur Literaturübersetzung. Abgerufen am 17. Mai 2026.</ref> Pier Paolo Pasolini, Roberto Pazzi, Federigo Tozzi,<ref name="Erlangen" /> Danilo Zolo.<ref>Martin Doerry: »Gefangene ihrer Gefühle«. In: Der Spiegel. 11. Mai 1997, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 17. Mai 2026]).</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Moshe Kahn – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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