Mosmühle
Mosmühle Markt Dietenhofen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0)&title=Mosm%C3%BChle 49° 24′ N, 10° 42′ O
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dim=10000 | globe= | name=Mosmühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 365 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 0 (2013)<ref name="Dietenhofen">Ortsteile. In: dietenhofen.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 16. Juni 2023. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90599 | |||||
| Vorwahl: | 09824 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Mosmühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Dietenhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Mosmühle liegt in der Gemarkung Dietenhofen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Die Einöde steht hundert Meter südlich der Bibert am rechten Auenrand am Fuß des bewaldeten Talhangs Moosleite. Früher einen halben Kilometer flussabwärts von Dietenhofen gelegen, liegt die Mühle inzwischen in der Ortskontur des Marktdorfes, dessen Siedlungsbereich den Auenbereich eher meidet und dessen Mühlstraße die Mosmühle erschließt.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Mosmühle wurde um 1242 als „die Mühle bei dem Sumpf“ erstmals urkundlich erwähnt. Da man die Errichtung der Mühle bereits in der Zeit um 800 vermutet, dürfte sie der älteste Gewerbebetrieb Dietenhofens sein. In dem sogenannten „Mühlgrabenstreit“ zwischen Elisabeth von Dietenhofen und dem Kapitel Ansbach von 1318 ging es vermutlich auch um die Mosmühle. Neben der Getreidemühle wurde Landwirtschaft und eine Schneidemühle betrieben. Der Müller stiftete den alten Taufstein in der St.-Andreas-Kirche, der im Volksmund auch „Taufsteinmännla“ heißt. Die Inschrift des Taufsteines lautet: „Der Stifter des Taufsteins und des Deckels ist Meister Georg Friedrich Hofmann, Mosmiler 1728“.<ref>J. Kollar: Markt Dietenhofen, S. 171.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Mosmühle zur Realgemeinde Dietenhofen. Die Mühle hatte das brandenburg-bayreuthische Kastenamt Dietenhofen als Grundherrn.<ref name="H88">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 88.</ref> Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt Mosmühle die Hausnummer 78 des Ortes Dietenhofen. Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Neuhof.<ref name="H198"/>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Mosmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Dietenhofen und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Dietenhofen zugeordnet.<ref name="H198">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 198.</ref><ref>Dietenhofen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 27. Februar 2025.</ref>
Die Mühle stellte 1967 ihren Betrieb ein. Heute befinden sich südlich der Mühle das Gelände des Tennisclubs und ein Sporthotel mit Gästehaus. Im ehemaligen Mühlgebäude ist seit 2005 das Vereinsheim der Motorradfreunde Herpersdorf e. V. untergebracht.<ref>Mosmühle auf der Website dietenhofen.de</ref>
Baudenkmal[Bearbeiten]
- ehemalige Mühle, zweigeschossiger massiver Satteldachbau, 1883; kleine Fachwerkscheune, 18. Jahrhundert mit angebautem Stall, 1839.
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Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch und nach St. Andreas (Dietenhofen) gepfarrt.<ref name="H88"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren nach St. Walburga (Großhabersdorf) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> seit den 1980er Jahren ist die Pfarrei St. Bonifatius (Dietenhofen) zuständig.<ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 13. März 2023.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Mosmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 653 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 88 (Digitalisat). Ebd. S. 198 (Digitalisat).
- Vorlage:Kollar Dietenhofen
- Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, S. 111.
Weblinks[Bearbeiten]
- Ortsteile > Mosmühle. In: dietenhofen.de. Abgerufen am 31. März 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Mosmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Mosmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
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