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Mosty (Kosakowo)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mosty
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Mosty (Polen)
Mosty (Polen)
Mosty
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Pommern
Powiat: Puck
Gmina: Kosakowo
Geographische Lage: 54° 36′ N, 18° 30′ OKoordinaten: 54° 36′ 30″ N, 18° 29′ 46″ O
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Einwohner: 2281 (31. März 2011<ref>GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 1. Juli 2017</ref>)
Telefonvorwahl: (+48) 58
Kfz-Kennzeichen: GPU

Mosty ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der Landgemeinde Kosakowo im Powiat Pucki der polnischen Woiwodschaft Pommern.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Ortschaft liegt im ehemaligen Westpreußen, in der Nähe der Zatoka Pucka (Putziger Wiek), etwa neun Kilometer östlich der Stadt Wejherowo.

Nach dem Dorf Brück wurde das große Brücksche Bruch (poln. Mostowe Błota) benannt, das von dem Fluss Sagorsz durchflossen wird, der im 19. Jahrhundert entlang der Teilstrecke zwischen dem Dorf Kasimir (Kazmierz) bis zu seiner Mündung in der Nähe des Dorfs Brück in die Putziger Wiek kanalisiert war.<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 4.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Ältere Namen des vor 1945 Brück genannten Bauerndorfs sind Most, Moscz und Mosty;<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 237.</ref> 1238 heißt der Ort Mosci.<ref name="HP185">Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 185.</ref> Laut einer Urkunde vom 23. April 1224 erhielt das Kloster Oliva das Dorf Most von dem pommerellischen Herzog Swantopolk II. geschenkt,<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 18.</ref> was dieser am 9. August 1235 bestätigte.<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 20.</ref> Am 25. November 1289 bestätigte Herzog Mestwin II. dem Kloster Oliva den Besitz von Mosci.<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 32.</ref><ref name="HP185" /> Noch 1663 gehörte Mostz dem Kloster Oliva.<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 126.</ref>

Most gehörte zu den sieben Herrenhöfen, von denen aus das Kloster Oliva seine ausgebreiteten Güter verwaltete; von Most aus wurden das Sogorsz-Tal und die dort für das Kloster betriebenen Mühlen überwacht.<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 41.</ref>

Administrativ gehörten die Güter des Klosters Oliva zum Burgbezirk Danzig, der 1309 in den Besitz des Deutschordensstaats gekommen war. 1440 schloss sich Danzig dem gegen den Deutschen Orden opponierenden Preußischen Bund an und 1466 freiwillig dem autonomen, unter der Schirmherrschaft der polnischen Krone stehenden Preußen Königlichen Anteils.

Im Jahr 1490 kam es zu Streitigkeiten zwischen Dorfbewohnern von Brück und dem Kloster Oliva wegen angeblicher Verletzung von Fischereirechten; bewaffnete Mönche entführten zwei Fischer des Dorfs.<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 86.</ref>

Durch die Erste Teilung Polen-Litauens 1772 kam das Gebiet um Putzig und Neustadt zum Königreich Preußen. Brück wurde Sitz eines Domänenamts.<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 160.</ref> Im Jahr 1785 wird Brück als ein königliches Dorf und Vorwerk mit einer Mühle und dem Sitz des Domänenamts beschrieben, das elf Feuerstellen (Haushaltungen) aufweist.<ref name="JFG">Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom West-Preußischen Cammer-Departement, S. 18.</ref> Im Jahr 1798 lieferte in Brück ein dort betriebener Eisenhammer Stahl- und Eisenwaren im Wert von 2.975 Reichstalern.<ref>Vollständiges Handbuch der neuesten Erdbeschreibung. Teil I, Band 3 (bearbeitet von G. Hassel), Weimar 1819, S. 582.</ref> 1802 wurden im Amt Brück Bauern von Hand- und Spanndiensten befreit.<ref>Leopold Krug: Geschichte der staatswirthschaftlichen Gesetzgebung im preußischen Staate, von den ältesten Zeiten bis zu dem Ausbruch des Kriegs im Jahr 1806. Band 1, Berlin 1808, S. 438.</ref>

Bis 1919 gehörte Brück zum Landkreis Putzig im Regierungsbezirk Danzig der Provinz Westpreußen des Deutschen Reichs.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region mit Wirkung vom 20. Januar 1920 aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags zum Zweck der Einrichtung des Polnischen Korridors an Polen zurückgegeben werden. Durch den Überfall auf Polen 1939 kam der Korridor mit Brück völkerrechtswidrig zum Reichsgebiet und gehörte bis 1945 zum Reichsgau Danzig-Westpreußen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzte im Frühjahr 1945 die Rote Armee die Region. In der darauf folgenden Zeit wurden deutsche Dorfbewohner von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde aus Brück vertrieben.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Anmerkungen
1871 202 davon 77 in der Landgemeinde und 125 im Gutsbezirk<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 212, Nr. 11 und 12.</ref>
1885 195 <ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1905 172 <ref>Brück, Mosty im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Mosty – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Gmina Kosakowo