Myom
Erscheinungsbild
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| D21 | Sonstige gutartige Neubildungen des Bindegewebes und anderer Weichteilgewebe |
| D25.- | Leiomyom des Uterus
Inkl. Fibromyom des Uterus Gutartige Neubildungen des Uterus mit Morphologieschlüsselnummer M889 und Malignitätsgrad / 0 |
| D29.1 | Gutartige Neubildung der Prostata |
| D15.1 | Gutartige Neubildung des Herzens |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11
Ein Myom ist ein gutartiger Muskeltumor. Je nach Ursprung der Myomzellen werden Myome noch unterschieden in:
- Leiomyom, Myoma levicellulare (lat. levis glatt, cellula Zelle), dieses besteht aus glatten Muskelfasern und bildet scharf abgegrenzte, oft gelappte Geschwülste. Uterusmyome sind die häufigsten Tumore der Gebärmutter.
- Fibroleiomyome enthalten neben den Muskelfasern noch reichlich Bindegewebe.
- Adenomyome enthalten neben Muskelzellen auch Drüsenzellen, die im Falle eines Gebärmuttermyoms embryonale Reste des Wolff’schen Ganges sein können.
- Rhabdomyom: Myoma striocellulare (gr. rhabdos Streif) besteht aus quergestreiften Muskelfasern der Herzmuskel- beziehungsweise Skelettmuskelzellen.
Die bösartige Form eines Muskeltumors wird als Leiomyo- oder Rhabdomyosarkom bezeichnet.
Erste Beschreibung[Bearbeiten]
Dieser Tumor wurde erstmals von Julius Gustav Adam Schottländer erwähnt.<ref>ÖBL, 11, 1987, S. 158, mit kurzer Würdigung; auch Amburger, 1988, S. 259, mit Bedeutungsbeschreibung </ref>
Bilder[Bearbeiten]
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Präpariertes Leiomyom des Uterus
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Rhabdomyom eines kindlichen Herzens
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Präpariertes Rhabdomyom eines kindlichen Herzens
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>