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Myrothamnus

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Myrothamnus
Datei:Myrothamnus flabellifolius Myrothamanaceae.jpg

Myrothamnus flabellifolius

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Gunnerales
Familie: Myrothamnaceae
Gattung: Myrothamnus
Wissenschaftlicher Name der Familie
Myrothamnaceae
Nied. in Engler & Prantl
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Myrothamnus
Welw.

Myrothamnus ist die einzige Pflanzengattung der Familie der Myrothamnaceae in der kleinen Ordnung der Gunnerales.<ref name="APWebsite" /> Von den nur zwei Arten hat eine Art nur Areale in Afrika und die andere Art ist ein Endemit Madagaskars.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Myrothamnaceae Myrothamnus flabellifolia.png
Illustration von Myrothamnus flabellifolius
Datei:Myrothamnus flabellifolia KS2011ZA217.jpg
Myrothamnus flabellifolius im trockenen Zustand im Mountain Sanctuary Park in Südafrika

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Myrothamnus-Arten sind kleine, xerophytische Sträucher. Sie enthalten Harze.

Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind klein, einfach und duften aromatisch. Die Blattränder sind etwas gezähnt. Nebenblätter sind vorhanden.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Myrothamnus-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die ährigen oder kätzchenartigen Blütenstände enthalten Tragblätter.

Die eingeschlechtigen Blüten sind radiärsymmetrisch bis leicht zygomorph und – wie häufig bei windbestäubten Pflanzen – stark reduziert. Blütenhüllblätter fehlen. Je männlicher Blüte gibt es vier oder drei bis acht freie, fertile Staubblätter. Bei den weiblichen Blüten sind drei bis vier oberständige Fruchtblätter nur an ihrer Basis verwachsen. Es gibt gleich viele freie, kurze gekrümmte Griffel wie Fruchtblätter.

Es stehen gleich viele Balgfrüchte wie Fruchtblätter zusammen. Die kleinen Samen sind ölhaltig.

Ökologie[Bearbeiten]

Myrothamnus-Arten gehören zu den poikilohydren Pflanzen (wechselfeuchte Pflanzen, so genannte „Auferstehungspflanzen“), sie sehen in der Trockenheit wie vertrocknet aus, sobald es feucht wird, ergrünen sie.

Die Bestäubung erfolgt durch den Wind (Anemophilie).

Systematik[Bearbeiten]

Die Familie Myrothamnaceae wurde 1891 durch Franz Josef Niedenzu in Heinrich Gustav Adolf Engler und Karl Anton Eugen Prantl: Die Natürlichen Pflanzenfamilien, Band 3, Teil 2a, Seite 103 aufgestellt. Die Familie Myrothamnaceae wurde früher in die Ordnung Hamamelidales eingegliedert. Die Familie Myrothamnaceae gehört bei AGP IV zur Ordnung Gunnerales. Die Gattung Myrothamnus wurde 1859 von Friedrich Martin Josef Welwitsch in Annaes do Conselho Ultramarino. Parte não official Seite 578 zusammen mit der Art Myrothamnus flabellifolius erstbeschrieben.

In der Familie der Myrothamnaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Nied. nom. cons. gibt es nur die eine Gattung Myrothamnus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Welw. mit nur zwei Arten:

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Kubitzki: Myrothamnaceae. In: Klaus Kubitzki (Hrsg.): The families and genera of vascular plants. Band 2: Flowering plants, Dicotyledons. Magnoliid, hamamelid and caryophyllid families. Springer, Berlin u. a. 1993, ISBN 3-540-55509-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="APWebsite"> Die Familie der Myrothamnaceae bei der APWebsite. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Myrothamnus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien