Nachos
Nachos sind in ihrer einfachsten Form Tortilla-Chips, die mit geschmolzenem Käse übergossen oder überbacken und häufig mit Jalapeños serviert werden. Darüber hinaus sind weitere Garnierungen mit verschiedenen Saucen, Schmand, Guacamole und auch Hackfleisch, Hühnerfleisch usw. üblich. Nachos sind vor allem in den USA beliebt, mittlerweile auch in Europa.
Geschichte[Bearbeiten]
Die erste schriftliche Erwähnung von Nachos und die Geschichte ihrer Entstehung findet sich im Kochbuch A Taste of Texas, herausgegeben im Jahr 1949 von Jane Trahey: Ihr zufolge wurden sie im Jahr 1943 im mexikanischen Grenzort Piedras Negras von Ignacio Anaya erfunden,<ref>La verdadera historia del Nacho, creación de Piedras Negras, Coahuila. Abgerufen am 7. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> der Kellner im Victory Club war; Nacho ist die mexikanische Koseform für Ignacio. Als eines Abends eine Gruppe von Amerikanern zum Essen kam, war der Überlieferung zufolge der Koch nicht auffindbar. Deshalb improvisierte Anaya in der Küche und servierte mit Käse überbackene frittierte Tortillas (tostadas) mit Jalapeño-Streifen. Das war die Urversion des Gerichts.<ref>The invention of nachos and other juicy origin stories. 25. November 2016, abgerufen am 5. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Nachos, anyone? – Word stories – Oxford English Dictionary. 2. Januar 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2010; abgerufen am 5. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Später nahm der Clubbesitzer das neue Gericht auf die Speisekarte und nannte es Nacho’s Especiales. Es handelt sich bei Nachos nicht um ein Gericht der traditionellen mexikanischen Küche, sondern es wird allgemein zur modernen Tex-Mex-Küche gezählt. Ab den 1960er Jahren wurde es in mexikanischen Restaurants in den USA angeboten, danach auch in anderen Staaten.
Literatur[Bearbeiten]
- Sandra Nickel: Nacho’s Nachos. The Story Behind the World’s Favorite Snack. Lee & Low Books, New York (NY) 2020, ISBN 978-1-62014-369-8.
- Gina Hamadey: Buenos Nachos. Dovetail, New York (NY) 2016, ISBN 978-0-9898882-3-3.
Weblinks[Bearbeiten]
Belege[Bearbeiten]
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