Napalm ist ein Treibstoffverdickungsmittel, das als Vorläufer des gleichnamigen Brandkampfstoffs dient, dessen Hauptbestandteil Benzin oder ein anderer kompatibler flüssiger Kohlenwasserstoff ist.<ref name=":13" /> Die hohe Effizienz von Treibstoffen auf Napalmbasis wird auf ihre atypische Viskosität zurückgeführt, die durch die thixotrope Eigenschaft gekennzeichnet ist.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Patent US2492173A: Flow of thickened fluids. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Erfinder: Karol J. Mysels.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Name Napalm ist eine von Louis F. Fieser geprägte Bezeichnung für ein Brandgel, das Aluminiumnaphthenat und „Aluminiumpalmitat“ enthält.<ref name=":8" /><ref name=":27">United States. Office of Scientific Research and Development. National Defense Research Committee. DIV.11-303.11-M3. Louis F. Fieser.History of napalm. September 24, 1942</ref><ref name=":13" />
Bereits kleine Spritzer brennenden Napalms verursachen schwere und schlecht heilende Verbrennungen auf der Haut. Wegen seiner hydrophoben Eigenschaften kann Napalm zudem nur schlecht mit Wasser gelöscht oder von der Haut abgewaschen werden. Auch bei einem nicht direkten Treffer wirkt Napalm äußerst zerstörerisch gegen Lebewesen und hitzeempfindliches Material. Je nach Zusammensetzung erreicht es eine Verbrennungstemperatur von 800 bis 1200 °C.
Napalmbomben, die häufigste Einsatzform des Brandstoffs, sind mit Napalm befüllte Metallkanister. Zünder an beiden Enden lösen beim Aufschlag kleine Explosivladungen aus, wodurch der Kanisterinhalt über eine große Fläche verteilt wird. Napalm kann auch mit Hilfe von Flammenwerfern eingesetzt werden.
Zur Toxizität von Napalm liegen zusammenfassende Publikationen vor.<ref>Guldner GT, Knight C: Napalm Toxicity. StatPearls, Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2019 Jan, PMID 30725812</ref>
Das Prinzip einer anhaftenden, langsam brennenden Brandmasse wurde erstmals im frühen Mittelalter in Form des Griechischen Feuers verwirklicht. In der Neuzeit wurden die ersten Experimente während des Ersten Weltkriegs mit einer Familie von Verbindungen namens „Solid Oils“ (SO) durchgeführt, mit einigem Erfolg.<ref name=":12" /><ref name=":5">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Diese Verbindungsreihe bildete die Grundlage für SOD-Brandbrennstoffe.<ref name=":26">R. P. Russell.: OSRD Report No. 382. Standard Oil Development Company. February 7, 1942.</ref><ref>Patent US2455649A: Solidified oils and methods of manufacture. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: Standard Oil Dev Co, Erfinder: Alan Beerbower, Harold A. Richards Jr.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Auch während des Zweiten Weltkriegs wurden Gemische aus Benzin und Gummi getestet und entwickelt.<ref name=":15">War Department. TECHNICAL MANUAL - Incendiary Bombs (TM No. 3-330). March 23, 1942</ref><ref>Fieser, L. F.: OSRD Report No. 275, December 8, 1941</ref> Die eigentliche Rezeptur für Napalm wurde 1942 an der Harvard-Universität von Louis Frederick Fieser entwickelt<ref name="beatus">Louis F. Fieser und die Geschichte der Napalm-Entwicklung. In: Wissenschaft & Frieden, abgerufen am 23. Januar 2015.</ref> und patentiert.<ref name="US2606107">Patent US2606107A: Incendiary gels. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Erfinder: Louis F. Fieser.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":13">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":27" />
In der Literatur werden zwei Hauptgruppen von Brennstoffeindickern untersucht:
Nicht-polymeres Verdickungsmittel: ölbasierte Brandvorrichtung mit Verdickungsmitteln, die inverse Mizellenstrukturen bilden, üblicherweise Metallseifen, die bei der Herstellung von Fetten verwendet werden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Obwohl diese Verbindungsklasse häufig als Verdickungsmittel für flüssige Kohlenwasserstoffe eingesetzt wird, ist ihre grundlegende chemische Natur (z. B. die für ihre Lösungsmittel charakteristische rheologische Modifizierung) nur unzureichend erforscht und zugänglich. Die am häufigsten verwendete Kategorie dieser Verbindungen sind Metallcarboxylate im Allgemeinen, sofern sie in situ gebildet werden. Erfolgt die Verdickung durch vorgeformte Verbindungen, sind nur bestimmte Metallcarboxylate verwendbar.<ref name=":19">Martin H. Fischer, Professor of Physiology in the University of Cincinnati, and Marion O. Hooker, Research Associate in Physiology in the University of Cincinnati. The Lyophilic Colloids - Their Theory and Practice. Charles C. Thomas, Springfield, III., and Baltimore, Md., 1933.</ref>
Unter den Metallcarboxylaten heben sich Aluminiumseifen deutlich von der großen Mehrheit der Metallseifen ab. Thalliumseifen weisen eine vergleichbare Verdickungswirkung auf, ihre Oleogele sind jedoch opaleszent und kristallin.<ref name=":19" />
Von den Erdalkalimetallen besitzen Magnesiumseifen das größte Potenzial zur rheologischen Modifizierung. Cadmiumseifen sind Magnesiumseifen vergleichbar.<ref name=":19" />
Herkömmliches Napalm besteht zum Großteil aus Benzin oder Petroleum. Durch Beimischung eines Verdickungsmittels, meist Aluminiumseifen (Al(OH) (OOCR) (OOCR')) der Naphthensäuren und Palmitinsäure, entsteht das zähflüssige und klebrige Napalm-Gel.<ref name="GlobalSecurity" /> Die Konzentration des Verdicker-Pulvers im Benzin beeinflusst die Viskosität und Brenneigenschaften. Napalm in Flammenwerfern enthält deshalb Verdickungsmittel in geringerer Menge.
Die Aluminiumseifen können einfach z. B. aus Aluminiumhydroxid, Naphthensäure und Palmitinsäure hergestellt werden. Naphthensäuren sind ein technisches Gemisch aus alkylierten Cyclopentan- und Cyclohexansäuren, die durch alkalische Extraktion von Erdöl und Ansäuern der erhaltenen Lösung gewonnen werden. Palmitinsäure kann durch Verseifung von z. B. Kokosöl erzeugt werden und ist in Form ihres Natriumsalzes als Kernseife bekannt.
Polymeres Verdickungsmittel: Eine ölbasierte Verbrennungsvorrichtung mit Verdickungsmitteln, die üblicherweise keine Mizellenstrukturen bilden; es handelt sich dabei in der Regel um unpolare polymere Kohlenwasserstoffe. Die Verdickung wird ausschließlich durch ein homogenes Fällungs-Lösungs-Gleichgewicht bestimmt.
Sie sind seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die am weitesten verbreitete Klasse von Verdickungsmitteln. Sie sind im Allgemeinen besser als amphiphile Verbindungen, weisen jedoch meist eine geringere Verdickungskraft und geringere Elastizität auf.
Die Verdickungsmittel (Thickener) tragen in den Streitkräften der Vereinigten Staaten die Codebezeichnung M1, M2 und M4 und sind durch folgende Standards charakterisiert:<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Napalm Thickener
Napalm Thickener, CWS tentative No. 196-131-107, 19. November 1942<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Napalm-Verdickungsmittel ist ein basisches Aluminiumsalz, das aus einer homogenen Mischung von Naphthen-, Öl- und Kokossäure zu gleichen Teilen (nach Gewicht) mitgefällt wird.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name="US2417071">Patent US2417071A: Preparation of water-insoluble organic salts. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: Colgate-Palmolive-Peet Company, Erfinder: Arthur Ira Gebhart, John Ross.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Patent US2447064A: Preparation of aluminum salts. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: Colgate-Palmolive-Peet Company, Erfinder: Arthur Ira Gebhart, John Ross.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Es werden zwei Arten von Seifen hergestellt: Napalm-B (X-104-A) – wird zur Herstellung von NP-1 und NP-2 verwendet; Napalm-A (X-104-B) – wird zur Herstellung von Flammenwerfertreibstoff verwendet und besteht aus verarbeitetem Napalm-B.<ref name=":0" />
Napalm Thickener ist eine Mischung aus Hydroxyaluminiumseifen, deren Fettsäuren aus etwa 50 % Kokosnussöl, 25 % Naphthensäuren und 25 % Ölsäure entstammen.<ref name="US2606107" /><ref name=":10" /> X-104-(A, B und C) beziehen sich auf die Art der Verpackung.<ref name=":0" /> Die Anwesenheit des Antioxidans Alpha-Naphthol ist mittlerweile zwingend erforderlich.<ref name=":0" />
Napalm Thickener
Napalm Thickener (M-1 and M-2), JAN-N-589, 30. April 1948
Napalm Thickener ist eine Mischung aus Hydroxyaluminiumseifen, deren Fettsäuren aus etwa 50 % (30 %) Kokosnussöl, 25 % (5 %) Naphthensäuren und 25 % (65 %) Ölsäure entstammen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name="US2795492">Patent US2795492A: Thickening agent for liquid hydrocarbons. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: Emery Industries Inc, Erfinder: Robert D. Aylesworth, Lou A. Stegmeyer.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":14">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
M1 Thickener
Incendiary Oil, MIL-T-589A, 26. August 1953<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
M1 Thickener ist ein Gemisch aus Aluminiumseifen, in welchen die Fettsäuren zu etwa 50 % (30 %) aus Kokosnussöl, 25 % (5 %) aus Naphthensäuren und 25 % (65 %) aus Ölsäure entstammen.<ref name=":2" /><ref name=":3">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
M2 Thickener
Incendiary Oil, MIL-T-13025C, 2. December 1966<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
M2 Thickener ist ein weißes Pulver von ähnlicher Zusammensetzung wie M1, jedoch enthält es entgastes Siliciumdioxid als Trennmittel (Antiagglomerant). Ein Trennmittel verhindert das Zusammenbacken eines Pulvers.<ref name=":3" /><ref name=":2" />
Datei:M4 Thickener.svgHydroxylaluminium-bis(2-ethylhexanoat), Hauptbestandteil des M3 Thickener
M3 Thickener
Incendiary Oil, MIL-T-11204, Cancellation Date: 6. December 1956<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
M3 Thickener ist ein feines Pulver aus Aluminiumoctanoat (Hydroxylaluminium-bis(2-ethylhexanoat)) und einem Trennmittel.<ref name=":4">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Aluminiumoctanoat ist ein Aluminiumsalz der 2-ethylhexansäure.<ref name=":2">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Es war die Basis der Nassmischung (E9).<ref name=":4" /><ref>Patent US3539310A: Hydrocarbon gelling process using aluminium soap thickeners with surface active agents. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: US Army, Erfinder: Leo Finkelstein, Sidney J. Magram, Leonard Cohen, William T. Gregory.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Patent US3539311A: Aluminium soap thickeners with surface active agents. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: US Army, Erfinder: Leonard Cohen, William T. Gregory.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
M4 Thickener
Datei:Hydroxy-aluminium di-isooctanoate.pngHydroxylaluminium di-isooctanoat.<ref>Patent US2751360A: Presolvated aluminum soap gelling agents. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: Standard Oil Co, Erfinder: Richard E. van Strien.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>Incendiary Oil, MIL-T-50009A, 22. Mai 1959<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
M4 Thickener ist ein feines Pulver aus Aluminiumisooctanoat und einem Trennmittel. Aluminiumisooctanoat ist ein Aluminiumsalz der Isooctansäure.<ref>Patent US2741629A: Aluminum soap of iso-octoic acids. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Erfinder: Leonhard Cohen.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Als Trennmittel diente ein Zusatz von 2 % Santocel C oder Attzorb clay.<ref name=":2" />
Napalm B
Napalm B, MIL-N-38645, 4. December 1968<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Napalm-B (Alecto), eine später entwickelte Variante von Napalm, besteht zu etwa 43–46 % Polystyrol (Dow 666),<ref>Thomas G. Floyd George S. Kotchmar, Captain, USAF. A Standardized Gasoline Simulant for Use in Laboratory Investigation of Flame Fuels. Munitions Division (DLJI). Air Force Armament Laboratory Eglin Air Force Base, Florida 32542. December 1974.[1]</ref> 20–21 % Benzol (Butanon) und 33–37 % Leichtbenzin.<ref name="Neer-2013" details="106">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name="US3427368">Patent US3427368A: Process for forming a gel with a container. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: United Aircraft Corp, Erfinder: Ralph Anderson.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Bei Napalm-B wirkt Polystyrol gleichzeitig als brennbares Verdickungsmittel. Napalm-B bietet erhöhte Zerstörungswirkung und ist weniger leicht entzündlich.<ref name="GlobalSecurity" /> Napalm-B ist zähflüssiger als andere Gelbrandstoffe, wodurch die Haftwirkung an Zieloberflächen verbessert und der Feuerballeffekt reduziert wird. Es brennt heißer als herkömmliches Napalm und entwickelt bei der Verbrennung einen charakteristischen Geruch.
Der einzige negative Punkt von Napalm-B besteht darin, dass Polystyrollösungen keine Elastizität aufweisen und daher nicht beständig gegen Fragmentierung des Dispergators sind.
Octal (OT)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
800…1000 °C
98…94 % Benzin
2…6 % M-3
Brandbomben, Brandbehälter, Flammenwerfer
Isooctal (ISO)
800…1000 °C
98…94 % Benzin
2…6 % M-4
Brandbomben, Brandbehälter, Flammenwerfer
Tabelle entnommen aus NVA-Dienstvorschrift A 053/1/003 „Brandwaffen“.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Durch den Einsatz von Naturkautschuk oder Isobutylmethacrylat als Verdicker wird eine besonders starke Haftung erzielt. Der Zusatz von Magnesiumpulver erhöht die Verbrennungstemperatur.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die russische Gelbrandmischung ONP-605 haftet auch auf nassen sowie schneebedeckten Oberflächen und eignet sich zum Einsatz auch bei niedrigen Temperaturen ab −30 °C.<ref name="airwar">ЗБ-500. In: airwar.ru. Abgerufen am 7. Januar 2015 (russisch).</ref>
Die Forschung und Entwicklung moderner Brandstoffe geht auf den Ersten Weltkrieg zurück, als die US-amerikanische CWS unter der Leitung von Arthur B. Ray Verbindungen namens „Solid Oil“ (SO) entwickelte.<ref name=":12">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>I. Bystrov. A short course on pyrotechnics. 54. 1939</ref><ref name=":14" /> Vor dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die Aufmerksamkeit auf die Verwendung von Naturkautschuk zur Verdickung von Kraftstoffen.<ref name=":14" /><ref name=":5" /> Die Forschung führte zur sehr kurzen Einführung von drei Kraftstoffarten auf Basis von Latexderivaten. Die Forschung wurde aufgrund von Rohstoffknappheit nicht abgeschlossen und die Tests wurden während des Kalten Krieges unter dem Formcode E8 wieder aufgenommen.<ref name=":15" /><ref>R. P. Russell.: OSRD Report No. 382. Standard Oil Development Company. February 7, 1942</ref> Während des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Krieges wurden vom US Army Chemical Corps mehrere experimentelle (E) Materialien entwickelt, und mehrere militärische Einheiten entwickelten Materialien für den Einsatz als Brandstoff.<ref name=":3" /><ref name=":4" /><ref name=":2" />
Code oder Name
Chemischer Natur
Adoption oder Grund für die Nichtadoption/Disqualifikation
Mischung aus in Benzin gelöstem Aluminiumnaphthenat (saurem Disalz) und „Aluminiumpalmitat“ (Monosalz) in definierten Anteilen. Es können Zusatzstoffe zugesetzt werden.
Mischung aus in Benzin gelöstem Aluminiumoleat (saures Disalz) mit „Aluminiumpalmitat“ (Monosalz) in definierten Anteilen. Es können Zusatzstoffe zugesetzt werden.
Mischung aus in Benzin gelöstem Aluminiumcocoat (Monosalz) mit einer Mischung ungesättigter Fettsäuren unter dem Handelsnamen Neo-Fat 3R in definierten Anteilen.
Im Feld nicht anwendbar.
Im Feld nicht anwendbar.
Napalm (X-102)<ref name=":13" />
Naphthensäure und Kokosfettsäure, zu gleichen Teilen mit Aluminium ausgefällt. Die Mischung wurde modifiziert, das Verhältnis beträgt 3 zu 7.
Die Versorgung mit Naphthensäure war entscheidend. Die Gele haben eine schlechte Haftung (Neigung zur Zahnfleischbildung).
Mischung aus in Benzin gelöstem Aluminiumnaphthenat (saurem Disalz) und „Aluminiumpalmitat“ (Monosalz) in definierten Anteilen. Das Material wurde anschließend in einem Verdünnungsmittel erhitzt, was zur teilweisen Kombination der freien organischen Säure führt.
Im Feld nicht anwendbar.
Im Feld nicht anwendbar.
Oleopalm (X-103)<ref name=":13" />
Ölsäure und Kokosfettsäure, zu gleichen Teilen mit Aluminium ausgefällt. Die Mischung wurde modifiziert, das Verhältnis beträgt 8 zu 2.
Ersatz für X-104, falls die Versorgung mit Naphthensäure unterbrochen war<ref name=":9">SUMMARY TECHNICAL REPORT OF DIVISION 11, NDRC. Vol. 3. Fire Warfare: Incendiaries and Flame throwers. Washington, D. C., 1946.</ref>
Forschung und Entwicklung.
Napalm Thickener (CmlC Tent. of November 1942)
Ölsäure, Naphthensäure und Kokosfettsäure, zu gleichen Teilen mit Aluminium ausgefällt.
Verdickungsmittel als „Napalm thickener“ übernommen. Übermäßig instabil gegenüber Luftoxidation. Es wird in zwei Typen hergestellt: X-104-A und X-104-B.
Brandbomben, Flammenwerfer und Minen.
X-104-A
(CmlC Tent. of November 1942)
".
Die Gelierkraft ist ähnlich wie bei der Originalseife X-104. Verpackung Typ A. Es wird als Napalm Typ B bezeichnet. Wird zur Herstellung von NP-Brandöl verwendet.
Brandbomben
X-104-B
(CmlC Tent. of November 1942)
". Der Niederschlag wird einer speziellen Behandlung unterzogen, um die Abbindegeschwindigkeit zu verlangsamen.
Die Gelierkraft ist ähnlich wie bei der Originalseife X-104. Verpackung Typ B. Es wird als Napalm Typ A bezeichnet.
Flammenwerfer
Napalm Thickener (CmlC Tent. of October 1943)
Ölsäure, Naphthensäure und Kokosfettsäure, gemeinsam mit Aluminium ausgefällt, im Verhältnis 1:1:2.
Verdickungsmittel als „Napalm thickener“ übernommen. Die Seifen X-104-C, X-104-B und X-104-A beziehen sich nur auf die Art der Verpackung und Verwendung.
X-104-A or napalm type B: Wird zur Herstellung von NP-Brandöl verwendet (es wurde nicht zu den Schiffen transportiert).
X-104-B or napalm type A: Wird zur Herstellung von Flammenwerfertreibstoff und Brandbomben verwendet.
X-104-C or napalm type C: Wird zur Vorbereitung von Brandbomben auf dem Feld verwendet.
Brandbomben, Flammenwerfer und Minen.
Napalm Type-I (CWS tent. No. 196-131-161C)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":9" />
Homogene Mischung aus Napalm-Verdickungsmittel (1945) mit 88,5 % Benzin
Mischung als Füllstoff für M47 übernommen.
Füllen zur M47- und M47A1(A2)-Bomben.
Napalm Type-I (CWS tent. No. 196-131-161?)
Homogene Mischung aus Napalm-Verdickungsmittel (≤1944) mit 86,5 % Benzin
Napalm Type-II (CWS tent. No. 196-131-103C)
Homogene Mischung aus Napalm-Verdickungsmittel (1945) mit 91 % Benzin
Mischung als Füllstoff für M69 übernommen.
Füllung zur M69-Bombe
Napalm Type-II (CWS tent. No. 196-131-103?)
Homogene Mischung aus Napalm-Verdickungsmittel (≤1944) mit 92 % Benzin
M1 thickener (MIL-T-589A)
". Die anspruchsvollere Spezifikation macht diese Version des Verdickers stabiler.
Verdickungsmittel übernommen als M1 (Formel 1). "
Standardverdicker für Flammenwerferbrennstoffe.
M1 thickener (MIL-T-589A)
Ölsäure (65 %), Naphthensäure (5 %) und Kokosfettsäure (30 %), gemeinsam mit Aluminium ausgefällt.
Verdickungsmittel übernommen als M1 (Formel 2). "
Standardverdicker für Flammenwerferbrennstoffe.
U. S. Navy Napalm Thickener Type I
M1 mit schneller Abbindegeschwindigkeit. Aufgrund der hohen Abbindegeschwindigkeit wurde ein Antibackmittel (MgCO3) zugesetzt. Das Produkt wird nach der Standardmethode gefällt und anschließend gemahlen oder durch ein spezielles Fällungsverfahren aufbereitet.
Verdickungsmittel, das im Zweiten Weltkrieg von der US-Marine übernommen wurde
Brandbomben.
M2 thickener (X-104 soap type II – E2R1 thickener)
M1 mit schneller Abbindegeschwindigkeit. M1 mit einer innigen Mischung aus 5 % Trennmittel (EA direct. No. 576). "
Verdickungsmittel, das von der US Luftstreitkräfteals M2 übernommen wurde.
Brandbomben.
M3 thickener (E3 thickener)
Ist ein feines weißes Pulver mit Antibackmittel. Es handelt sich um das Hydroxylaluminiumbis(2-ethylhexanoat)
Verdickungsmittel, das von der US-Marine als M3 übernommen wurde. Es wurde für veraltet erklärt und durch das kompatiblere M4 ersetzt.
Brandbomben, Flammenwerfer und Minen.
Westco gel
Besteht aus Kohlenwasserstoff-Kraftstoffen, die durch In-situ-Bildung von Natriumseife durch die Reaktion von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit wässriger NaOH in Gegenwart eines Tensids verdickt werden.
Von der US-Luftstreitkräfteals übernommener Brandsatz.
Brandbomben
Pyrotechnic gel-1 (MIL-I-10223 – PT-1)
Petroleumöl, Benzin, carbothermisches Magnesium (Goop), IM-Polymerseife (AE) und Natriumnitrat. Für die Anwendung wurden zwei Formeln entwickelt.
". Von der US-Armee, US Luftstreitkräfteals und der US-Marine übernommener Brandsatz.
Von der US-Armee, US Luftstreitkräfteals und der US-Marine übernommener Brandsatz.
Standardfüllung für M47.
E4 thickener
Aluminiumdisäureseife aus Isooctoinsäuren (Mischung aus Trimethylpentansäure, Dimethylhexansäure und Methylheptoinsäure)
Experimenteller Verdicker. M4 in der Versuchsphase. Bestimmung der Vorbereitungsbedingungen, um ein Produkt mit optimaler Qualität zu erhalten.
Experimentelles Verdickungsmittel für Brandbomben und Flammenwerfertreibstoffe.
M4 (Mil-t-50009 – E4R1 thickener)
Aluminiumdisäureseife aus Isooctoinsäuren (Mischung aus Trimethylpentansäure, Dimethylhexansäure und Methylheptoinsäure) mit einem Antibackmittel.
Verdickungsmittel als M4 übernommen.
Standardverdickungsmittel für Brandbomben und Flammenwerfertreibstoffe.
Alunat
". Im Auftrag von Witco hergestellt.
Verdickungsmittel von Schweden übernommen.
"
Opalm
Bestehend aus 90 Gewichtsteilen Polyisobutylen unter dem Handelsnamen „Opanol-B“ und 10 Gewichtsteilen Aluminiumcocoat.
Ein kommerzieller Brandstoff, entwickelt in der Schweiz. Es wurde nicht übernommen, aber eportiert.
Brandbomben
OP-2
Aluminiumsalz roher Naphthensäuren (Di- und „Monosalz“). Grobes Pulver unterschiedlicher Farbe.
Von der Sowjetarmee übernommenes Verdickungsmittel.
Standardverdickungsmittel für Brandbomben und Flammenwerfertreibstoffe.
Spermal<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> (Northick)<ref name=":3" />
Aluminiumseifen aus einer Mischung von Walratsäure, Laurinsäure und Tallölsäure (70:15:15)
Von Norwegen übernommenes Verdickungsmittel.
"
NK
Aluminiumsalze gereinigter Naphthensäuren: stark verdickendes (HT) und niedrig verdickendes (LH) Naphthenat-Aluminium; weißblaues Pulver.
Von der Sowjetarmee übernommenes Verdickungsmittel.
"
F.R.A.S. (K-fuel)
Gebrauchsfertiger Kraftstoff. Bestehend aus Aluminiumstearat (Di- und Monosäure), Benzin und Xylenol.
Von der britischen Armee übernommenes Brandgemisch.
Flammenwerfer.
E5 thickener<ref name="US2795492" />
Aluminiumseife aus tierischen Fettsäuren, Ölsäure und dimerisierter Linolsäure (45:50:5)
Experimenteller Verdicker. Er ist weniger kraftstoffverträglich als der M4. Bestimmung der Vorbereitungsbedingungen, um ein Produkt mit optimaler Qualität zu erhalten.
Experimentelles Verdickungsmittel für Brandbomben- und Flammenwerfertreibstoffe.
Geletrol
Aluminiumseifen aus Ölsäure (Di- und „Monosalz“).
Von der australischen Armee übernommenes Verdickungsmittel.
Standardverdickungsmittel für Brandbomben und Flammenwerfertreibstoffe.
Camgel (XQ-Fuel)
In-situ hergestelltes Benzingel durch Reaktion einer Lösung bestehend aus Ölsäure, Wasser, Kresol und Aceton mit in Benzin gelöstem Aluminiumkresylat (6,1:0,08:0,8:5,5).
Experimentelle Zweistrom-Brandmischung
Brandbomben.
T-55
Eine Lösung bestehend aus Aluminiumseifen von Tallölfettsäuren (TOFA) und Cellosolve.
Ein schwedischer Kraftstoffverdicker.
"
Pyrotechnic gel-2 (PT-2)
Erdöl, Benzin, carbothermisches Magnesium (Goop), GR-S-Kautschuk, Natriumnitrat und Schwefelmonochlorid. Für die Anwendung wurden zwei Formeln entwickelt.
Bestehend (Gewichtsteile) aus 5 % Stearinsäure, 3 % Isobutylmethacrylat-Polymer (AE), 2 % ungelöschtem Kalk, 88,8 % Benzin, 1,2 % Wasser.
Von den USA übernommene Brandmischung.
"
OP-3
Aluminium-Magnesium-Salz roher Naphthensäuren (Di- und Monosalz). Grobes Pulver unterschiedlicher Farbe.
Unbekannt
Unbekannt
Alumagel
Aluminiumseifen aus Ölsäure (Di-Salz). Zur Verstärkung der Verdickungswirkung wird ein nichtionogener tensidischer Zusatzstoff zugesetzt.
Ein kommerzielles Verdickungsmittel, das für militärische Zwecke verwendet wird. Von Witco übernommener Handelsname.
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
Steolate
Aluminiumseifen aus Öl- und Stearinsäure (Disäure und „Trisäure“).<ref>Patent US2570990A: Fuel compositions and their preparation. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Erfinder: John A. Southern, Lloyd J. Roth, Francis J. Licata, Cunder Joseph.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":10">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
US-experimentelles Verdickungsmittel.
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W thickener
Aluminiumseifen aus Talgfettsäure (Disalz). Eine andere Variante verwendet Tri-Säure- und Di-Säure-Seife.<ref name=":10" />
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Sodium aluminate solution
In-situ-Benzingel, das durch Mischung einer speziellen Mischung von Fettsäuren (Kokos-, Öl-, Ricinol- und Naphthensäure (3:1,5:2:1,5) mit 0,25 Teilen Triethanolamin) mit Natriumaluminatlösung gebildet wird.<ref name=":9" />
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Brandbomben.
E5R2 Thickener<ref name="US2795492" />
Aluminiumseife aus tierischen Fettsäuren, Ölsäure und dimerisierter Linolsäure (45:50:5)
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Liquid-Liquid Thickener (E6?)<ref>G. C. WHITAKER. Aluminum Alcoholates and the Commercial Preparation and Uses of Aluminum Isopropylate. The Harshaw Chemical Co., Cleveland, Ohio. METAL-ORGANIC COMPOUNDS: A collection of papers comprising the Symposium on Metal-Organic Compounds, presented before the Division of Industrial and Engineering Chemistry at the 131st National Meeting of the American Chemical Society, Miami, Florida, April 1957.</ref><ref name=":2" /><ref>Patent US3020133A: Hydrocarbon gel. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: Hercules Powder Co Ltd, Erfinder: George B Feild, William H. Markwood Jr.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Ein 2-Flüssigkeits-Verdickersystem. Ein Verdickersystem mit zwei Flüssigkeiten. Flüssigkeit 1: 75 % Aluminiumdiisopropoxid-2-butoxid in Toluol. Flüssigkeit 2: 4 % synthetische Säuren, 0,2 % Wasser und 2 % Isopropanol.
Die Flüssigkeiten werden im gleichen Brennstoff verdünnt, eingedickt, aber getrennt und dann durch einen Zweistromfluss kontaktiert.
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E7 Thickener
Eine Brennstoffmischung für Flammenwerfer, bestehend aus etwa 0,05 bis 1,5 Gewichtsprozent Polyoxyethylensorbitantrioleat, gelöst in Benzin, dem eine flüssige Mischung aus 15 bis 40 Gewichtsprozent eines Latex-Pourpoint-Depressors, ausgewählt aus Ethylenglykol, Glycerin oder Formamid, und 60 bis 85 Gewichtsprozent Latex, der 60 Gewichtsprozent synthetische Kautschukfeststoffe enthält, zugesetzt wird.<ref name="US3639108">Patent US3639108A: Gasoline thickened with latex composition. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: US Army, Erfinder: Leo Finkelstein, John J. Blissel.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
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Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
Camgel (NR)
In situ hergestelltes Benzingel durch die Reaktion einer Ölsäurelösung, bestehend aus Ölsäure, Aceton und Wasser in definierten Anteilen, mit einer Lösung von Aluminiumkresylat in Benzin in definierten Anteilen.
Für die US Navy entwickeltes Brandmittel. Komplette Entwicklung. Ersatzverdicker für US Navy Verdicker Typ I, bei Engpässen.
Brandbomben.
Flamex
Bestehend aus eingedicktem Treibstoff, Hydrazinnitrat und einem Primärsprengstoff.
Das Isobutylmethacrylat-NR-Polymer wurde durch AE-Qualität ersetzt.
US-experimentelles Verdickungsmittel.
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E7R1
Verdickungsmittel auf Latexbasis, bestehend aus X-711-Kautschuk, Formamid, nichtionischem Tensid und Wasser (50:21:10:14).
US-experimentelles Verdickungsmittel.
Brandbomben.
E8
Verdickungsmittel auf Basis von Naturlatex.<ref name=":4" /> Eine Brennstoffmischung für Flammenwerfer, bestehend aus etwa 0,05 bis 1,5 Gewichtsprozent Polyoxyethylensorbitantrioleat, gelöst in Benzin, dem eine flüssige Mischung aus 15 bis 40 Gewichtsprozent eines Latex-Pourpoint-Depressors, ausgewählt aus Ethylenglykol, Glycerin oder Formamid, und 60 bis 85 Gewichtsprozent Latex, der 60 Gewichtsprozent Naturkautschukfeststoffe enthält, zugesetzt wird.<ref name="US3639108" />
Verdickungsmittel E7 gut entwickelt, geringe Entwicklung bei E8.
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E9
M3 plus Netzmittelmischung (Mischung aus oberflächenaktivem Mittel/Wasser/Colösungsmittel).
US-experimentelles Verdickungsmittel.
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
E9R1
M3 plus Netzmittelmischung (Fettsäure/Wasser/Colösungsmittelmischung).
US-experimentelles Verdickungsmittel.
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
E10
Verdickungsmittel auf Basis von Vollkautschuk. Bestehend aus Polybutadien, Talk und Tensid (94:3:3).
Besteht aus Benzin, das durch In-situ-Bildung von Natriumseife durch die Reaktion von Fettsäuren mit wässriger NaOH verdickt wird. Bestehend aus Stearinsäure, Kolophonium (WG), Rizinusöl, Natronlauge, Wasser und Benzin (3,5:1,8:3:1,1:2,2:88,4)
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F-122
Besteht aus Kraftstoff, der durch In-situ-Bildung von Natriumseife durch die Reaktion von Fettsäuren mit wässriger NaOH verdickt wird. Bestehend aus Stearinsäure, Kolophonium (WG), Rizinusöl, Natronlauge, Wasser, Benzin und Kerosin (3,5:1,75:3:2:2:81,25:6,5)
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IM type III
Bestehend in Gewichtsteilen aus 3 % Stearinsäure, 3 % Naphthensäure, 2 % Isobutylmethacrylat-Polymer (AE), 4,5 % wässrigem Natriumhydroxid (40 %), 87,5 % Benzin.
Von den USA übernommener Brandsatz.
Füllung für den AN-M69.
Solid Oil (SO)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Patent US1484190A: Solidification of organic liquids. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Erfinder: Arthur B. Ray.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
In-situ in einem Heizöldestillat (Oktan) erzeugtes Natriumstearat.
Von der US-Armee übernommenes Brandgemisch
Füllung für das 50-Pfund. Bomben abwerfen
Nitrile Flame Agent
Ein verbessertes leitfähiges Wärmefluss-Flammenmittelsystem – bestehend aus geliertem Acrylnitril mit einem Terpolymer (bestehend aus Acrylnitril, Methylmethacrylat und Acrylsäure), das reaktive Carbonsäuregruppen enthält, mit einer organischen Vernetzungsverbindung (2,4,6-Aziridinyl-s-triazin).
Experimentelle Brandmischung aus den USA.
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
Aluminum palmitate (metasap)
Aluminiumcocoat mit einem Tonerdeanteil von 17 Gew.-%.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Sie wurde durch eine Kopräzipitationsreaktion ersetzt.
Forschung und Entwicklung.
TDI flame mixture
Eine Stoffzusammensetzung, die im Wesentlichen aus einem brennbaren flüssigen Kohlenwasserstoff und einem Reaktionsprodukt von Toluylendiisocyant mit einer Mischung besteht, die ein Mitglied der Gruppe bestehend aus Oleylamin und Linoleylamin mit Bis(3-aminopropylamino)-Derivat von dimerisierter Linoleylsäure umfasst.
Experimentelle Brandmischung aus den USA.
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
Flammol No. 19
Es handelt sich um ein komplexes Gemisch aus aus Kohlenteer destillierten Verbindungen, peptisiert durch größere Homologe des Phenols. Es werden zwei Zusammensetzungen angegeben.<ref name=":18">McKinney, Leonard Laurence. Chemical Corps historical studies no. 5: Mechanized flame thrower operations in World War II. Historical Office, Office of the Chief, Chemical Corps. 1951. pp 407-425.</ref><ref>G. S. BAYS, JR.; J. P. JONES; B. L. MACKUSICK.. CIOS. Item No. 30 - File No. XXVIII-23. A. G. SACHSISCHE WERKE-ESPENHAIN. 30 July 1945 [2]</ref>
Von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eingesetzter Brandbrennstoff
Rheal-I<ref>Patent DE748803C: Verfahren zur Herstellung von Suspensionen und Emulsionen. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: Steinkohlebergwerk Rheinpreussen, Erfinder: Helmut Wiedmann.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Patent DE750739C: Mittel zur Verdickung und Verfestigung von flüssigen organischen Verbindungen. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Erfinder: Helmut Wiedmann.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":20">H.V. Atwell; W.C. SchroederItem No. 30 - File No. XXV-6. CIOS. STEINKOHLEN-BERGWERK RHEINPREUSSEN MOERS-MEERBECK. Date unknown</ref>
Es handelt sich um ein kristallines Pulver, auch bekannt als Carbutal (karbonisiertes Aluminium-2-butoxid), das durch Karbonisierung des Alkoxids gewonnen wird. Bei kontrollierter Hydrolyse wirkt es als aktives Verdickungsmittel. Es hat eine hohe Kompatibilität mit organischen Lösungsmitteln.<ref>Patent DE853354C: Verfahren zur Herstellung organischer Aluminiumverbindungen von Kunststoffcharakter aus Aluminiumalkoholaten und Anhydriden von Dicarbonsäuren. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: Steinkohlebergwerg Rheinpreußen, Erfinder: Walter Grimme, Friedrich Josten.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eingesetzter Brandbrennstoff
Flammenwerfer
Rheal-II<ref name=":18" />
Verdickungsmittel unbekannter Zusammensetzung, nicht hydrolysierbar.
Von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eingesetzter Brandbrennstoff
Flammenwerfer
Homberg (Moers-Meerbeck). 6 April 1945.[3]</ref><ref name="DE901328" /><ref name=":20" />
Kraftstoffverdicker auf Aluminiumbasis, sehr ähnlich zu Rh 6.<ref name=":18" />
Von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eingesetzter Brandbrennstoff
Flammenwerfer
Versuchs-Anstalt flammol werke<ref>Mr. E.Н. BOOMER - Can. Min. of Supply. GERMAN PETROLEUM INDUSTRY HAMBURG DISTRICT. Report No. 11. TOM 197-0441-0437. File XXXII-94 - Report 11</ref><ref>REPORT ON THE PETROLEUM AND SYNTHETIC OIL INDUSTRY OF GERMANY -H-Testing and Evaluation of Products. [4]</ref>
Es handelt sich um einen Kraftstoff, der zu 70 % aus Benzin, zu 20 % aus Teeröl und zu 10 % aus einem Kunstharz namens Quellemasse besteht.
Brandtreibstoff, der von der deutschen Marine am Ende des Zweiten Weltkriegs übernommen wurde
Flammenwerfer
Incendigel<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Eine Aluminiumseife mit unbekannter Zusammensetzung.
Experimenteller Expander der USA, der während des Vietnamkriegs eingesetzt wurde
Brandbomben
Napalm B (Alecto), MIL-N-38645<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Es besteht zu etwa 43–46 % (50 %) aus Polystyrol (Dow 666), zu 20–21 % (25 %) aus Benzol (butanon) und zu 33–37 % (25 %) aus Benzin. Die nicht optimierte Zusammensetzung steht in Klammern<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name="US3427368" /><ref>Vietnam Lessons Learned Number 77: Fire Support Coordination in the Republic of Vietnam. MACJ3-052. 20 May 1970. [5]</ref><ref name=":1" />
Brandbombe, die von der US-Luftwaffe übernommen wurde
Brandbomben
Instant-gel<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Ein Hydroxyaluminium-Kopräzipitat aus Kokosnuss- und Erdnussölfettsäuren (70:30), adsorbiert auf Polymer. Enthält 0,1–0,15 α-Naphthol.
Von den indischen Streitkräften eingesetzter Kraftstoffverdicker
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
Rheal-VI<ref name=":17" /><ref>Helmut Wiedmann; Josten; Grimm(?). St. 62 049 IVc/22g Gr. 13.: Gelatinierung Mittel für organische Lösungsmittel. 10 July 1942 [6]</ref><ref name="DE901328">Patent DE901328C: Gelatinierungsmittel für organische Loesungsmittel. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: Rheinpreußen AG, Erfinder: Walter Grimme, Helmut Wiedmann.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":20" />
Geliermittel aus der Reaktion von Butal, C6-C9-Fettsäuren und Wittener Vorlauffettsäuren.
Von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eingesetzter Brandbrennstoff
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
Aluminiumalkoholat<ref name=":18" />
Aluminiumseife aus Monoalkoxycarbonsäuren. Hochwirksames Verdickungsmittel, untersucht von Rheipreussen.
Von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eingesetzter Brandbrennstoff
Flammenwerfer
Von Hannover entwickelter Brandtreibstoff<ref>Bag 3896 - Hannover. Item 12: Flame Thrower Fuels.[7]</ref><ref>Report No. 13. Reichsinstitut fur Erdolforschung der Technische Hochschule Hannover. By E. H. Boomer. June 1945. 10 pages.[8]</ref>
Besteht aus Asphalt, der durch kontrollierte Oxidation von Ostmarköl gewonnen und bei 200 Grad Celsius mit Natriumhydroxid (Calciumhydroxid) neutralisiert wird. Die asphaltähnliche Mischung wird als Verdickungsmittel für minderwertiges Benzin (50–60 %) verwendet.
Experimenteller Brandtreibstoff, der von Deutschland während des Zweiten Weltkriegs untersucht wurde
Flammenwerfer
Instantgel
Vermutlich handelt es sich um eine in situ gebildete Aluminiumseife. Möglicherweise identisch mit oder ähnlich wie E6.
Experimenteller Expander der USA, der während des Vietnamkriegs eingesetzt wurde
Brandbomben
Unbekannt<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Thomas G. Floyd; Andrew J. Bilbo. A STUDY OF STYRENE-BUTADIENE RUBBER BLENDS AS IMPROVED FLAME AGENTS - AFATL-TR-76-67 (final report). EXPLOSIVES/PROPELLANTS BRANCH GUNS, ROCKETS AND EXPLOSIVES DIVISION. June 1976[9]</ref>
Mischung aus Styrol-Butadien-Kautschuk (29 %), Benzol (27,3 %) und Benzin (43,7 %).
Experimentelle Brandmischung aus den USA. Kandidat zur Ablösung von Napalm B
Brandbomben
Polyalkylenoxy-Komplexe<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Es besteht aus einem nichtionischen Tensid, das mit einem Metallhalogenid, üblicherweise Calciumchlorid, in flexiblen Verhältnissen komplexiert ist. Das Tensid muss einen stark hydrophoben Schwanz besitzen.
Experimentelle Brandmischung aus den USA.
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
LaStOl
Eine Aluminiumseife, hergestellt aus einer Mischung von Soja- und Kokosnussölfettsäuren im Verhältnis 8-7:2-3. Polyvinylalkohol dient als kolloidales Schutzmittel und wird in situ aus Polyvinylacetat gebildet.
Nichtmilitärischer Brennstoffverdicker, verwendet für pyrotechnische und Forschungszwecke.
Forschung und Entwicklung.
LaStOl-9 (Locost)<ref>F, Cappelletti. The gelling agent LaStOl. ROSIMD. 24 p. July 10, 2021.</ref>
Verdickungsmittel bestehend aus einem Kopräzipitat von Sojafettsäure und Stearin-/Palmitinsäure im Gewichtsverhältnis 90:10 mit einem Aluminiumsalz.
Nichtmilitärischer Brennstoffverdicker, verwendet für pyrotechnische und Forschungszwecke.
Forschung und Entwicklung.
Brandpaste 5B<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Fuel Research Board (Great Britain). Report of the Fuel Research Board - With the Report of the Director of Fuel Research. XIII. Special Projects Not Directly Related to The Normal Prorammes Of The Station: Work For The Petroleum Warfare Department.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Thixotropes Gel, das durch kontrollierte Einarbeitung einer brennbaren Flüssigkeit in eine Masse aus saurem Teer in Calciumhydroxid entsteht und in situ gebildet wird. Es enthält unlösliche Bestandteile, die homogen ausfallen.
Von der britischen Armee übernommenes Brandgemisch.
Flammenwerfer, Minen.
Linolol<ref>Group 3. Research and Development of a soybean oil-based fuel thickener. EAZ-92. PD-No. 1A. ROSIMD. 30 p. 16 June, 2020.</ref>
Aluminiumseife aus Sojabohnenfettsäuren, die unter rauen Bedingungen ausgefällt wird, die ihr eine ungewöhnlich hohe Fähigkeit zur rheologischen Modifizierung verleihen.
Nichtmilitärischer Brennstoffverdicker, verwendet für pyrotechnische und Forschungszwecke.
Forschung und Entwicklung.
Aluminiumseife aus 2-Methylpentansäure<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Kraftstoffverdicker, hergestellt unter strengen Bedingungen, mit einer 30-fach höheren Verdickungskapazität als M1. Auch bekannt als „Instantgel“ und IsohexAl.
Es handelt sich offenbar um die wirksamste bekannte Aluminiumseife.
Nichtmilitärischer Brennstoffverdicker, verwendet für pyrotechnische und Forschungszwecke.
Forschung und Entwicklung.
Lecithin/Calciumchlorid-Oleogel<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Ein Organogel, das aus definierten Anteilen von Lecithin und einem Erdalkalichlorid, üblicherweise Calciumchlorid, besteht.
Forschung und Entwicklung.
Forschung und Entwicklung.
X-85<ref name=":27" />
8%iges Aluminiumnaphthenat-Gel, hergestellt durch Wärmebehandlung.
Im Feld nicht anwendbar.
Forschung und Entwicklung.
X-86<ref name=":27" />
5%iges Aluminiumnaphthenat-Gel, hergestellt aus mit kaltem Ethylalkohol gewaschenem Aluminiumnaphthenat.
Im Feld nicht anwendbar.
Forschung und Entwicklung.
TPA (PIB-TEA)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Es gehört zur Familie der verdickten pyrophoren Mittel und besteht aus 5-6 % Polyisobuten vom Typ Vistanex L-200 oder Opanol B-200, gelöst in Triethylaluminium.
Brandfüllung des M235-Gefechtskopfes
Flammenwerfer
Metavon<ref name=":28">Regula Bochsler: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":3" />
Ein niederländisches Napalmverdickungsmittel, hergestellt nach US-amerikanischen Spezifikationen. Zusammensetzung unbekannt.
Verdickungsmittel, entwickelt und übernommen von den Niederländern.
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
Octogel<ref name=":3" /><ref name=":28" />
Ein französisches Brennstoffverdickungsmittel für Flammenwerfer, bestehend aus Aluminiumdi-2-ethylhexanoat (ähnlich dem Verdickungsmittel M3).
Von französischen Herstellern entwickeltes und eingeführtes Verdickungsmittel.
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
Nagel<ref name=":3" />
''. Enthält einen Tonfüllstoff, der die Lagerfähigkeit des verdickten Brennstoffs verbessern soll.
Von französischen Herstellern entwickeltes und eingeführtes Verdickungsmittel.
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
Octal<ref name=":3" />
Ein kanadisches Verdickungsmittel ähnlich dem M3-Verdickungsmittel.
Verdickungsmittel, entwickelt und eingeführt von Kanadiern.
Brandbomben, Flammenwerfer, Minen.
Metalex<ref>McKinney, Leonard Laurence. Chemical Corps historical studies: Portable flame thrower operations in World War II. Historical Office, Office of the Chief, Chemical Corps. 1949. pp</ref>
Aluminiumseife wird aus Naphthensäure und Stearinsäure hergestellt. Kresylsäure wird als Peptisierungsmittel zugesetzt.
Verdickungsmittel für kommerzielle Zwecke, das aufgrund von Knappheit als Ersatz für Napalm diente und im Luzon-Feldzug eingesetzt wurde.
Flammenwerfer
Orfol
Aluminiumsalze aus Altspeiseölen. Feines Pulver, außergewöhnlich stabil gegenüber Oxidation durch Luft und Sintern im Fällungsschritt.
Rohmaterial: Trübe und instabile Gele mit einer Halbwertszeit von 3 Stunden. Der für die Trübung verantwortliche Stoff fällt aus, sodass eine Lösung zurückbleibt, deren Aussehen und Viskosität im Wesentlichen denen des Lösungsmittels entsprechen.
+ Polyvinylalkohol: Stabile Gele, hergestellt aus frisch zubereitetem Verdickungsmittel. Nach 15 Tagen Lagerung ergeben sich aus dem Verdickungsmittel nicht koaleszierende Pasten.
Unbekannte natürliche Verunreinigungen, die als kolloidaler Schutz, Antioxidans und Chelatbildner wirken.
Die Produktion erfolgt in einem dreistufigen Prozess. Im ersten Schritt reagierte eine Mischung organischer Säuren mit einer Aluminiumsulfatlösung in Gegenwart einer wässrigen Natriumhydroxidlösung.<ref>Relatório Técnico Resumido da Divisão 11, Comitê de Pesquisa de Defesa Nacional (NDRC), Volume 3: Fire Warfare, Incendiaries and Flame Throwers, Washington DC 1946, páginas 193.</ref><ref name=":21">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":22">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Um die Ausfällung zu erzwingen, wird ein kontrollierter Überschuss an Alaun verwendet.<ref name=":0" /><ref name=":10" /> Die folgenden Schritte entsprechen der Verarbeitung der Seife und können je nach Anbieter stark variieren.<ref name=":0" /><ref name=":10" /><ref name=":9" />
In der zweiten Stufe wird der in der ersten Stufe gebildete Seifenniederschlag gewaschen, entwässert und anschließend getrocknet (wobei das Produkt entsteht). Aufgrund des Vorhandenseins von Doppelbindungen in einem der Reagenzien ist die Verwendung von Alpha-Naphthol zwingend erforderlich – obwohl Naphtensäure natürliche Antioxidantien enthält; im dritten Schritt wird das dehydrierte Produkt in einen speziellen Behälter verpackt.<ref name=":0" /><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":23">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Der Überschuss an Ätznatron über 50 % führte zur Bildung von überschüssigem Aluminiumhydroxid, das als Opferverbindung fungierte, da der pH-Wert der Fällung unter 7 lag. Das Napalm mit der höchsten Aktivität auf flüssige Kohlenwasserstoffe wurde mit einem Überschuss von 60 % Ätznatron hergestellt und wurde daher häufig von Bauunternehmern verwendet.<ref name=":0" /><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":9" />
Obwohl verschiedene Auftragnehmer Napalm produzierten, verwendeten sie unterschiedliche Verfahren. Sie bestehen aus vier Techniken, die auf der obigen chemischen Gleichung basieren, aber nur drei Konfigurationen wurden für die industrielle Herstellung von Napalm verwendet.<ref name=":0" /><ref name=":10" /><ref name=":9" />
Batch-Methode-1 (One-Stream): Bei der „Einstrom“-Methode handelt es sich um eine Batch-Methode. Die technische Beschreibung besteht darin, dem Reaktor, der die gemischten Säuren enthält, die gesamte Menge der Base hinzuzufügen, um die Seife mit überschüssiger Natronlauge zu bilden. Dem Reaktor wird Aluminiumsalz zugegeben, bis es zur Ausfällung kommt.
Two-Stream (Colgate-Palmolive-Peet-Methode): Bei der Zweistrommethode handelt es sich um eine kontinuierliche Produktionsmethode. Die Seifenherstellung mit dieser Technik erfolgt in zwei Schritten. Der erste Schritt besteht darin, einen Reaktor unter starker Bewegung mit konstanten Mengen Seife mit überschüssiger Natronlauge und Aluminiumsalz zu versorgen; der erste Inhalt fällt nicht aus und fließt ständig in den zweiten Reaktor über, wo er einen letzten Kontakt mit einem konstanten Volumen des anderen Reagenzes erhält. Das chemische Grundprinzip ist identisch mit dem der erstgenannten Methode, d. h. das Aluminiumsalz ist das anfängliche limitierende Reagenz.<ref name="US2417071" />
Batch-Methode-2 (One-Stream): Bei dieser „One-Stream“-Methode handelt es sich um eine Batch-Methode. Die technische Beschreibung besteht darin, dem Reaktor mit den gemischten Säuren die äquimolare Menge Base hinzuzufügen, um die „neutrale“ Seife zu bilden, wobei dem Salz überschüssiges Ätznatron hinzugefügt wird, wodurch das „gehärtete“ Aluminiumsalz entsteht. Dem Reaktor wird Aluminiumsalz zugegeben, bis es zur Ausfällung kommt. Das Grundprinzip dieser Methode ist mit den anderen identisch.
Batch-Methode-3 (One-Stream): Bei dieser „One-Stream“-Methode handelt es sich um eine Batch-Methode. Die technische Beschreibung besteht darin, die Additionskonfiguration zwischen den Reagenzien umzukehren. Bei dieser Methode wird alkalische Seife als limitierendes Reagenz verwendet. Eine Abwandlung des Verfahrens liefert eine hochreine Aluminium-Diseife.<ref name=":16">Jack. J. Bulloff. The Composition of Aluminum Soaps. Ph.D. Thesis. Rensselaer Polytechnic Institute. Troy, NY. April, 1953</ref>
Die Batch-Methode 1 wurde von vielen Auftragnehmern übernommen und auch als Standardmethode für die Herstellung von Aluminiumseifen empfohlen (Nuodex, McGean, Oronite, California Ink, Ferro und Eakins).<ref name=":10" /> Zwei-Strom<ref name="US2417071" /> wurde am zweithäufigsten verwendet (Harmon, Pfister, Eakins, Colgate-Palmolive-Peet und Ferro), das Verfahren mit teilweise neutralisiertem Alaun wurde nur von einem Vertragspartner (Imperial Paper & Color Co.) durchgeführt.<ref name=":0" /><ref name=":7">Relatório Técnico Resumido da Divisão 11, Comitê de Pesquisa de Defesa Nacional (NDRC), Volume 3: Fire Warfare, Incendiaries and Flame Throwers, Washington DC 1946, páginas 194–204.</ref><ref name=":11">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Der überschüssige Alaun ist nicht fixiert und variiert je nach Molarkonzentration der Reaktanten, der Ionenstärke der Lösung und der Art der solvatisierten Ionen. Diese typischen Variablen beeinflussen auch die chemische Zusammensetzung der Aluminiumseife. Die Zusammensetzung von Aluminiumseifen reagiert empfindlich auf eine Vielzahl von Herstellungsbedingungen. Die wichtigsten Variablen der Kopräzipitationsmethode sind der Koagulations-pH-Wert, der Überschuss an Lauge, die Reagenzienkonzentration, die Reaktionszeit und die Fällungstemperatur.<ref name=":23" /><ref>A. A. Trapeznikov, G.V. Belugina and F. M. Rzhavskaia. Kolloid Zhurnal. 20, 2. p 243-244. 1958.</ref><ref>G. V. Belugina and A, A. Trapeznikov. Kolloid Zhurnal. 20 No. 1. 1-8. 1958</ref><ref name=":16" /> Die Herstellung von Aluminiumseifen ist relativ schwierig, da Aluminiumhydroxid, eines der Hauptzwischenprodukte, polymorph ist und Sulfat kein chemisch inertes Nebenprodukt ist.<ref name=":24">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":25">Rakowitz, D. H. Studies Of The Chemistry And Formation Of Certain Aluminum Soaps.[10] Columbia University ProQuest Dissertations & Theses, 1955. 0021814.</ref>
Grundlegende Chemie der Aluminiumseifen[Bearbeiten]
Das Hauptproblem bei der Standardisierung der Aluminiumseifeproduktion ist neben der eigenen Molekülstruktur der unklare Entstehungs- und Ausfällungsmechanismus.<ref name=":24" /><ref name=":0" /><ref name=":23" /><ref name=":22" /> Um die Schwierigkeit einer reproduzierbaren Synthese zu verstehen, wurden verschiedene Bildungsmechanismen für Aluminiumseifen postuliert. Die verschiedenen Postulate zum Mechanismus der Aluminiumseifenbildung in wässrigen Medien lassen sich in zwei Gruppen unterteilen:
Klassische Doppelverdrängungsreaktion: Aluminiumseifen fallen im wässrigen Medium als wohldefinierte Einheiten aus, ausgehend von der Neutralisation überschüssiger Lauge bis zum Koagulations-pH-Wert.<ref name=":0" /><ref name=":23" /><ref>S. V. Pestrikov, N. V. Rodionova, A. A. Trapeznikov, and N. V.. Journal of Applied Chemistry of the USSR 1976-12: Vol 49, Iss 12-1. p 2612-2615.</ref><ref>G. V. Belugina and A, A. Trapeznikov. Kolloid Zhurnal. 20 No. 1. 1-8. 1958</ref><ref>N. V., Rodionova; S. V., Pestrikov; A. A., Trapeznikov; N. V., P'yankova. Kolloid Zhurnal. 37. 536-539, 3. 1975.</ref><ref>S. V., Pestrikov; N. V., Rodionova; A. A., Trapeznikov; N. V., P'yankova; Z. F., Kuz'mina. Kolloid Zhurnal. 39. 869-871, 3. 1977.</ref>
Adsorptionskomplexmechanismus: Die Reaktion zwischen dem Aluminiumsalz und einem seifenhaltigen Medium, mit oder ohne freie Hydroxidionen, besteht aus einer typischen Neutralisationsreaktion, bei der während der Reaktionsphasen Aluminiumhydroxid und Fettsäure entstehen.<ref name=":21" /><ref>D. F. Vasil'ev. Kolloid Zhurnal. 11. 377-383. 1949.</ref><ref>D. F. Vasil'ev. Kolloid Zhurnal. 20. 393-395, 4. 1958.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":21" /><ref name=":25" /><ref name=":16" /><ref>L. I., Bekkerman.; M. M., Shnaider. J. of Appl. Chem. USSR. 62, 7. 1504-1508. 1989</ref>
Insgesamt herrscht zwischen den Autoren erhebliche Uneinigkeit über die grundlegende Chemie der Aluminiumseifen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":23" /><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaft, die Rheologie von Kraftstoffen zu verändern, wurde die Literatur zur grundlegenden Chemie dieser Seifen durch militärische Aufträge finanziert und ist daher größtenteils als geheim eingestuft.
Obwohl die Nasssynthese bei der Synthese von Aluminium- und Napalmseifen weit verbreitet ist, war sie tatsächlich die letzte Methode, die zur Herstellung von Napalm untersucht wurde. Bei frühen Verfahren zur Herstellung von Aluminiumseife, beispielsweise Napalm, wurden Reaktionen in nichtwässrigen Medien genutzt, von denen einige extern zur Herstellung von Schmierfett verwendet wurden.<ref name=":13" /><ref name=":8" /><ref name="US2606107" /><ref name=":10" /><ref name=":26" />
Das ursprüngliche Napalm (Mix-Physik) wurde von einer Gruppe unter der Leitung von Louis F. Fieser entwickelt, indem Aluminiumnaphthenat („Monosäureseife“) und Aluminiumpalmitat (Monosalz) von Metasap in einen leichten Brennstoff gemischt wurden, was zu einer synergistischen chemischen Reaktion (in-situ) führte:<ref name="US2606107" /><ref name=":8">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":10" />
Bei der Herstellung von Napalm (Polymergummi) kam es zu einem „Verschmelzungsprozess“ zwischen Aluminiumhydroxid und organischer Säure, wobei Wasser freigesetzt wurde.<ref name="US2606107" /><ref name=":8" /> Das resultierende Produkt lieferte stärkere Gele, als die entsprechenden Säuren einfach in den feinen Kraftstoff zu diffundieren.<ref name=":8" /><ref name=":10" />
Der erste belegte Kriegseinsatz von Napalm erfolgte im Juli 1943, im Rahmen der Operation Husky bei der Landung auf Sizilien. Dort setzten US-Truppen Napalm mit dem M1A1-Flammenwerfer ein.<ref name="Neer-2013" details="137, 139" /> Der erste großangelegte Luftangriff mit Napalmbomben erfolgte am 9. Oktober 1943 auf das Montagewerk von Focke-Wulf bei Marienburg. Dabei kamen AN-M47-Bomben befüllt mit Napalm und Weißem Phosphor zum Einsatz.<ref name="Neer-2013" details="141" /> Die Fabrik wurde bei diesem Angriff nahezu komplett zerstört. Der nächste belegte Luftangriff mit Napalm erfolgte am 14. Oktober 1943 bei einem Bombenangriff auf die Kugellagerwerke in Schweinfurt. Bei diesem Angriff kamen wiederum mit Napalm und Weißem Phosphor befüllte AN-M47-Bomben zum Einsatz.<ref name="cws170+171">Leo P. Brophy, Wyndham D. Miles, Rexmond C. Cochrane: The Chemical Warfare Service: From Labratory to Field. 1988, S. 170 und 171.</ref> Danach wurde Napalm auf dem europäischen Kriegsschauplatz auch durch Jagdbomber zur Luftnahunterstützung eingesetzt. So wurde vom Juni bis August 1944 rund 594.300 Liter Napalm auf Ziele in der Normandie abgeworfen.<ref name="Neer-2013" details="142f" /> Später im Jahr warfen alliierte Jagdbomber und Bomber über 753.200 Liter Napalm auf Ziele am Westwall.<ref name="Neer-2013" details="142f" /> Ein weiterer belegter Großeinsatz (mit Brandbomben vom Typ AN-M76 mit dem Verdickungsmittel PT-1 (Pyrogel)) wurde von den US Army Air Forces (USAAF) über Berlin am 6. März 1944 durchgeführt.<ref>Kleber u. Birdsell, S. 158.</ref> Weiter sah der Einsatz am 14. Juli 1944 durch Jagdbomber De Havilland DH.98 Mosquito FB Mk.VI der Royal Air Force gegen die 17. SS-Panzergrenadier-Division „Götz von Berlichingen“ in Bonneuil-Matours, als Vergeltungsangriff wegen der Ermordung von u. a. 33 britischen Kriegsgefangenen (Soldaten des Special Air Service), den Einsatz von Bomben des gleichen Typs vor.<ref>McCue, P., S. 104.</ref> Ebenso wurde Napalm am 15. April 1945 von der USAAF über der Hafenstadt Royan an der französischen Atlantikküste angewendet.<ref>The Zinn reader: writings on disobedience and democracy Howard Zinn S. 267 ff. & 276 (Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <#v=onepage Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. Linktext ungültig)</ref><ref>USAAF Chronology, abgerufen am 29. Dezember 2017.</ref> Hierzu waren Zusatztankbehälter von Jagdbombern mit napalmähnlichen Stoffen („jellied gasoline“) befüllt und großflächig aus B-24-Bombern abgeworfen worden. Royan und die Region um den U-Boot-Stützpunkt La Rochelle wurden noch bis April 1945, kurz vor der deutschen Kapitulation, von deutschen Truppenresten weitab des damaligen Frontverlaufes gehalten.
Der erste belegte Einsatz von Napalm durch die Vereinigten Staaten gegen japanische Truppen erfolgte im Dezember 1943 bei der Schlacht um Arawe. Bei den Kämpfen auf der Insel Pilelo setzten U.S.-Truppen wiederum den mit Napalm befüllten M1A1-Flammenwerfer ein. Ebenso erfolgten bei diesen Kämpfen Luftangriffe mit improvisierten Napalmbomben.<ref name="Neer-2013" details="139f" /> Der erste großangelegte Luftangriff mit Napalmbomben erfolgte im Rahmen des Island Hopping am 15. Februar 1944. Zwischen dem 15. und 26. Februar warfen U.S.-Bomber der 7. Luftflotte erstmals Napalm-Streumunition vom Typ AN-M69 auf Ziele der Pazifikinsel Pohnpei ab.<ref name="Neer-2013" details="140" /> Danach kam Napalm bei der Bombardierung von Tinian Town (heute San Jose) während der Schlacht um Tinian am 23. Juli 1944 zum Einsatz. Weitere Einsätze erfolgten bei der Schlacht um Peleliu im September 1944 sowie bei der Schlacht um Iwojima. Vom 31. Januar bis zum 15. Februar 1945 warfen Bomber vom Typ B-24 Liberator 1111 Napalmtanks auf japanische Stellungen auf Iwojima ab.<ref>Richard Harwood A CLOSE ENCOUNTER: The Marine Landing on Tinian, abgerufen am 29. Dezember 2017.</ref>
Anfang 1945 standen genügend Napalmbomben für die Angriffe auf die Städte auf den japanischen Hauptinseln bereit. Für diese Angriffe sollte die Napalm-Streumunition vom Typ AN-M69 und AN-M74 zum Einsatz kommen. Diese Kleinbomben wogen 2,8–3,7 kg und enthielten 1,0–1,18 kg Napalm.<ref name="ndrc">Summary Technical Report of Division 11, National Defense Research Committee (NDRC), Volume 3: Fire Warfare, Incendiaries and Flame Throwers, Washington D.C. 1946, Seiten 8–94.</ref> Die Kleinbomben wurden in Streubomben und Streubehältern abgeworfen. Die Serie verheerender Napalm-Angriffe auf die japanischen Städte begann Anfang 1945. Den Auftakt bildete am 4. Februar der Angriff auf Kōbe. Danach wurden die Städte Osaka, Kōbe, Yokohama, Tokio, Kawasaki und Nagoya wiederholt mit Napalm bombardiert. In der Nacht vom 9./10. März unternahm die 21. US Air Force einen weiteren Luftangriff gegen Tokio. 334 B-29-Bomber warfen rund 1500 Tonnen Napalmbomben auf die japanische Hauptstadt ab. 41 km² Stadtgebiet wurden vollkommen zerstört. Nach japanischen Angaben wurden 267.171 Häuser Opfer der Flammen. 1.008.000 Menschen wurden obdachlos. Offiziell werden die Verluste mit 83.793 Toten und 40.918 Verletzten angegeben (vgl. Luftangriffe auf Tokio). Bis im Juni 1945 wurden auf die japanischen Großstädte über 34.355 Tonnen Napalmbomben abgeworfen, die insgesamt über 82 km² Stadtgebiet in Schutt und Asche legten.<ref name="ndrc" /> Die Vereinigten Staaten produzierten während des Zweiten Weltkrieges über 36.287 Tonnen Napalm.
Der nächste großangelegte Einsatz von Napalm erfolgte während des Koreakrieges. Bereits im ersten Kriegsjahr wurden 30 Millionen Liter Napalm eingesetzt. Laut Jörg Friedrich kam im ganzen Krieg eine Menge von 32.357 Tonnen Napalm zum Einsatz.<ref>Jörg Friedrich: Yalu. An den Ufern des dritten Weltkrieges. Propyläen Verlag, München 10/2007, ISBN 978-3-549-07338-4</ref> Die Standorte Chongsong, Chinbo und Kusu-dong wurden mit Napalm nahezu vollständig zerstört. Ebenso wurden auch die Städte Pjöngjang, Hoeryong und Hŭngnam mehrmals mit Napalm bombardiert. Die Bilanz der Bombenschäden, die den Waffenstillstandsverhandlungen zugrunde lag, besagt, dass 18 der 22 größten Städte zumindest zur Hälfte zerstört worden waren. So wurden beispielsweise die beiden großen Industriestädte Hamhŭng und Hungnam zu etwa 80 Prozent zerstört, Sinŭiju zu 100 Prozent und Pjöngjang zu 75 Prozent.<ref>Crane Conrad: American Airpower Strategy in Korea 1950–1953, University Press of Kansas 2000</ref> Die Luftangriffe auf die Städte wurden durch Bomber vom Typ B-29 und A-26 durchgeführt. Wiederum wurde das Napalm mittels Streubomben zum Einsatz gebracht. Überwiegend wurde Napalm-Streumunition vom Typ AN-M69 und AN-M74 verwendet. Auch die Bomben vom Typ AN-M47 und AN-M76, welche ein Gemisch aus Napalm, Phosphor und Magnesium enthielten, kamen zum Einsatz. Der massivste Napalmangriff während des Koreakrieges erfolgte gegen die Stadt Sinŭiju. Am 10. November 1950 warfen 79 amerikanische B-29-Bomber insgesamt 550 Tonnen Brandbomben auf den Industriestandort ab. Die 85.000 abgeworfenen AN-M69-Napalmbomben verursachten enorme Verluste unter der Bevölkerung und zerstörten die Stadt nahezu vollständig.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Gegen taktische Ziele kamen vorzugsweise Napalmkanister zum Einsatz. Es existierten verschiedene Kanister mit einem Fassungsvermögen von 270 bis 870 Litern. Diese wurden von Jagdbombern meist im Tiefflug abgeworfen. So eingesetzt konnte ein Kanister mit 624 Litern Napalm beim Aufschlag eine Fläche von rund 23 × 90 Metern (25 × 100 squareyards / 2500 yd²) in Brand setzen.
Im Vietnamkrieg wurde Napalm im bisher größten Umfang eingesetzt. Die US-Streitkräfte setzten während dieses Konfliktes nahezu 400.000 Tonnen Napalm ein. Der Einsatz erfolgte meist durch Jagdbomber im Tiefflug gegen Flächenziele. Wiederum wurde Napalm in Kanistern abgeworfen. Am häufigsten kamen die Kanister vom Typ BLU-10 (125 Liter), BLU-11 (245 Liter), BLU-23 (254 Liter), BLU-27 (380 Liter) und BLU-32 (254 Liter) zum Einsatz, wobei eine BLU-10 – grob abgeschätzt – eine Fläche von rund 500 yd² (etwa 10 × 40 Meter), die BLU-11, BLU-23 und BLU-32 1000 yd² (ca. 14 × 60 Meter) und die BLU-11 bzw. die BLU-27 eine Fläche von etwa 1500 yd² (ca. 18 × 70 Meter) in Brand setzen konnte. Gegen Ende des Vietnamkrieges wurden die Napalmkanister aber zusehends durch Streubomben mit Splitterwirkung ersetzt.<ref>Robert F. Dorr und Chris Bishop: Vietnam Air War Debrief: The Story of the Aircraft, the Battles, and the Pilots who Fought. Airtime Pub 1996, ISBN 1-874023-78-6</ref>
Frankreich setzte im Indochinakrieg ab 1951 Napalm gegen die Việt Minh ein.<ref name="Neer-2013" details="214" /> Weiter setzte Frankreich ab 1954 Napalm im Algerienkrieg, 1961 in Tunesien und 1977 in der Westsahara ein. Frankreich hatte mit Octogel einen eigenen Napalm-Brandkampfstoff entwickelt.<ref name="Neer-2013" details="215, 404" />
Portugal setzte von 1961 bis 1962 Napalm gegen Aufständische in Angola ein.<ref name="Neer-2013" details="216" />
Im Jahr 1962 setzte Ägypten im jemenitischen Bürgerkrieg Napalm ein.<ref name="Neer-2013" details="216" />
Während des Zypernkonflikts bombardierte 1964 die Türkei Städte und Dörfer in Zypern, in denen sich sowohl Zivilisten als auch Soldaten befanden, mit Napalm.<ref name="Neer-2013" details="213" /> Dies führte zu diplomatischen Spannungen und einem militärischen Kräftespiel mit Griechenland. Weiter bombardierte die Türkei 1974 ein Fahrzeug der United Nations Peacekeeping Force in Cyprus mit Napalm. Drei österreichische Blauhelmsoldaten verbrannten in dem Fahrzeug.<ref name="Neer-2013" details="214" />
Peru setzte 1965 gegen Aufständische Napalm ein.<ref name="Neer-2013" details="212" />
Bolivien setzte 1967 gegen Aufständische Napalm ein.<ref name="Neer-2013" details="212" />
Internationale Aufmerksamkeit erlangten die massiven Napalmeinsätze der nigerianischen Regierung im Nigerdelta während des Biafra-Kriegs von 1967 bis 1970. Dabei wurden die Flächenbombardierungen mit Brandmitteln auch gezielt dazu eingesetzt, neben Angehörigen der Streitkräfte Biafras, vor allem Zivilisten zu töten.
Während des Ersten Golfkriegs setzte sowohl der Irak als auch der Iran große Mengen Napalm ein. Der Irak setzte es dabei auch gegen aufständische Kurden im eigenen Land ein.<ref name="GlobalSecurity">Napalm. In: GlobalSecurity.org. Abgerufen am 11. Februar 2010.</ref>
San Salvador setzte 1980 gegen Aufständische Napalm ein.<ref name="Neer-2013" details="403" />
Während der sowjetischen Intervention in Afghanistan setzten die sowjetischen Streitkräfte von 1979 bis 1989 wiederholt Napalm ein.<ref name="Neer-2013" details="391f" />
Während des Kalten Krieges hatte die Luftwaffe der Bundeswehr auch Napalm im Bestand. Dort wurde es in Brandtanks mit der Bezeichnung Feuerbombe (FeuBo) verwendet.<ref>ZDv 64/10, Bundesverteidigungsministerium, Bonn, 19. Januar 1979</ref>
In der Schweiz wurde Anfang der 1950er-Jahre von der Ems-Chemie mit Opalm ein eigener Napalm-Brandkampfstoff entwickelt. Opalm verwendet Polyisobutylen (Oppanol B) und „Aluminiumpalmitat“ (Hydroxyaluminiumcoconoat) als Verdickungsmittel und Xanthate als Beschleuniger.<ref name=":6">Patent US3036899A: Process for manufacturing thickened combustible mixtures. Angemeldet am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, veröffentlicht am Vorlage:FormatDate/Wartung/Error, Anmelder: Inventa AG, Erfinder: Albert Schnider.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Bei einer deutlich höheren Brandtemperatur von rund 1725 °C brennt Opalm rund doppelt so lange wie herkömmliches Napalm. Aufgrund des rund viermal höheren Preises verzichtete die Schweizer Luftwaffe auf Opalm und beschaffte sich herkömmliches Napalm aus den Vereinigten Staaten. Dieses wurde in der 400-kg-Feuerbombe 55/69 verwendet. Opalm wurde daraufhin exportiert und kam unter anderem durch Indonesien in Osttimor und durch Ägypten in Jemen zum Einsatz. Weiter wurde Opalm auch nach Iran, Algerien und Burma exportiert.<ref>Skug.at: Eine faschistische Internationale – Teil 2</ref><ref name="CAVR3">„Part 3: The History of the Conflict“, S. 81 (PDF; 1,4 MB), aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)</ref><ref>SRF: Napalm-Bomben aus Ems, 19. Oktober 2022, abgerufen am 1. November 2022.</ref><ref>E-periodica.ch: «Opalm» übertrifft «Napalm»</ref><ref>Nylonundnapalm.ch: "Opalm" – Napalm aus Ems</ref><ref name="bochsler">Regula Bochsler: Nylon und Napalm: Die Geschäfte der Emser Werke und ihres Gründers Werner Oswald. 2022, S. 330–337.</ref>
Kriegs- und völkerrechtliche Einordnung[Bearbeiten]
Als dringende Hygienemaßnahme wurden kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs überschüssige Napalmmengen zu keimtötenden Seifen verarbeitet. Die enthaltenen natürlichen Phenole, die aus der Naphthensäure stammen, verleihen den Seifen eine antiseptische Wirkung, während das enthaltene 1-Naphthol letztendlich eine gewisse teratogene Wirkung hat.<ref>SOAP and SANITARY CHEMICALS. 22, 12. p 49-51. December, 1946</ref><ref>"Incendiary" Soap for the Army. Popular Mechanics, 06. 119. 1946</ref><ref>Fiery Liquid Turned to Soap. Popular Science, 06. 210. 1946</ref><ref>Electrochemical and Metallurgical Industry. 8-9. 53. 115. 1946 </ref>
Der Napalmüberschuss trug zur verstärkten Anwendung des Hydrafrac-Verfahrens bei.<ref>World Petroleum: Twenty-eighth annual meeting. 11, 19. p 78-79. November 1948 </ref>
Leo P. Brophy, Wyndham D. Miles, Rexmond C. Cochrane: The Chemical Warfare Service: From Laboratory to Field. Center of Military History, United States Army, Washington D.C., 1988 (PDF).
Leo Finkelstein: Rheological properties of incendiary gels. In: The Journal of physical and colloid chemistry. Band 52, 1948, S. 1460–1470, doi:10.1021/j150465a004.
Karol J. Mysels: Napalm. Mixture of Aluminum Disoaps. In: Industrial and Engineering Chemistry. Band 41, 1949, S. 1435–1438, doi:10.1021/ie50475a033.
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Description of the Cleveland plant of Ferro Chem. Co. for production of napalm. In: Chemical engineering. Band 58, 1951, 11, S. 162–163.
A.P. 2,763,621 (12/7/1951; 9/18/1956) to Pfister Chemical Works Inc.
Hans-Joachim Töpfer: Brandmittel. Lehrbrief 1: Charakteristik der Brandmittel. Militärverlag der DDR, Berlin 1981. (Zur Verwendung in der NVA.)
Regula Bochsler: Nylon und Napalm: Die Geschäfte der Emser Werke und ihres Gründers Werner Oswald. Institut für Kulturforschung Graubünden 2022, ISBN 978-3-03919-569-5.
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G. Broughton, A. Byfield: OSRD Report No. 2036, November 17, 1943.<ref name=":0" />
G. Broughton, A. Byfield: OSRD Report No. 2036A, March 7, 1944.[11]
McIntyre, G. H.; Elliott, S. B.: OSRD Report No. 3772. June, 1944.[14]
Betts, R. L.: OSRD Report No. 4552. January, 1945.[15]
Elliott, S. B.: OSRD Contract No. OEMsr-882. Ferro Drier & Chemical Co. January 3, 1944.[16]
Dawson, R. D.; White, E. R.: OSRD Report No. 3506. Shell Development Co. April 20, 1944.[17]
Kirkpatrick, E. C.: OSRD Report No. 3507. E. I. Du Pont de Nemours and Company Ammonia Department. April 20, 1944.[18]
Brock, G. C.; Orr, A. G.: OSRD Report No. 6237. California Research Corporation. September 29, 1945.[19]
Kirkpatrick, E. C.: OSRD Report No. 4202. E. I. Du Pont de Nemours and Company Ammonia Department. October 2, 1944.[20]
Kirkpatrick, E. C.: OSRD Report No. 3763. E. I. Du Pont de Nemours and Company Ammonia Department. June 10, 1944.[21]
Broughton, G; Carver, E. K.: OSRD Report No. 1113. June, 5, 1942 to December 1, 1942.[22]
R. P. Russell: OSRD Report No. 382. Standard Oil Development Company. February 7, 1942.[23]
ESCRITÓRIO DE PESQUISA E DESENVOLVIMENTO CIENTÍFICO WASHINGTON DC.: Guerra de fogo, incendiários e lança-chamas. 30/09/1946. [24]
E. M. Hamilton. Commonwealth of Australia. Journal of the C.S.I.R. Vol 19, 1946. No. 2.[25]
Cawley, C.M.; Carlile, J.H.G.; King, J.G.; Kingman, F.E.T. (December 1947b). „Aluminium Stearate Gels for Use as Flame-Thrower Fuels“. Journal of the Institute of Petroleum Engineers. 33 (288): 721–755.[26]
Cawley, C.M.; Carlile, J.H.G.; King, J.G.; Kingman, F.E.T. (November 1947a). „Aluminium Stearate Gels in Light Hydrocarbon Oils“ (PDF). Journal of the Institute of Petroleum Engineers. 33 (287): 649–672.[27]
Lt Col Leonard L. McKinnery, Cml C Res.: Chemical Corps Historical Studies No. 5: MECHANIZED FLAME THROWER OPERATIONS IN WORLD WAR II. Historical Office of the Office of the Chief, Chemical Corps. February 14, 1951.[28]
Lt Col Leonard L. McKinnery, Cml C Res.: Chemical Corps Historical Studies No. 4: PORTABLE FLAME THROWER OPERATIONS IN WORLD WAR II. Historical Office of the Office of the Chief, Chemical Corps. December 1, 1949.[29]
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Edwards Lawrence John: Production of aluminum salts of organic acids. U.S. 2,420,233. A Boake Roberts and Co Ltd. August 31, 1944.[30]
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Fieser, L. F.: OSRD Report No. 275, December 8, 1941.[31]
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